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  Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?

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Ivana Cavanaugh
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BeitragThema: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Mo 22 Aug 2016 - 23:34

Ivana Cavanaugh & Vincent Atkins Tiberius
am Rande des verbotenen Waldes
Mittwoch dem 18. März
Schicksal: ja

Einige Zeit war seit der Misere vergangen und ich hatte es erfolgreich geschafft, Vincent seit dem aus dem Weg zu gehen. Aber ich wusste, dass ich das nicht für immer konnte. Dazu müsste ich eindeutig die Schule wechseln, denn selbst einen Freundschaftsabbruch würde er mit Sicherheit nicht zulassen. Dafür war wohl zu viel passiert, auch wenn es uns irgendwie näher zusammen gebracht hatte. Zumindest was die Vertrauensbasis betraf. Hatte ich am besagten Tag den Rest des Tages in meinem Zimmer verbracht, so schien zumindest am nächsten Tag alles wieder in Ordnung zu sein. Zumindest nach außen hin, ich ließ wohl kaum jemanden an mein Inneres. Lediglich auf die Mahlzeiten hatte ich in der großen Halle verzichtet, hatte mir lieber von Heather etwas mitbringen lassen. Sie wusste ja, alles was Nüsse beinhaltete, brachte mich nur ins Grab. Nun, auch am heutigen Tag war es so abgelaufen. Ich war zeitig aufgestanden, denn ich stand meistens vor meinen Mitschülern auf, einfach weil ich eine Frühaufsteherin war. Hatte mich fertig gemacht und war zumindest zum Unterricht erschienen. Nicht zu den Mahlzeiten, aber immerhin ging ich den Problemen nicht komplett aus dem Weg. Zumindest redete ich mir das einfach erfolgreich an. Widmete mich meinem liebsten Hobby, dem fotografieren. Warum ich mir heute den verbotenen Wald ausgesucht hatte, war ein Rätsel, dass ich nicht lösen konnte - oder vielleicht auch nicht wollte. Gründe waren wichtig, ob erdacht oder nicht. Es brauchte keinen zu interessieren. Es war nicht so, als würde man mich so etwas fragen. Dazu müsste man wissen wo ich war! Zugegebenermaßen war das eigentlich nicht schwer. Man musste nur Schüler fragen, ob sie ein rothaariges Mädchen gesehen hatten, dass aus Hufflepuff kam und eine Kamera bei sich hatte. So schwer sollte das nicht sein. Ich zumindest hatte kein Problem miich schmutzig zu machen, als ich eine mehr als interessante Erdkuhle erblickt hatte, in der sich etwas bewegte. Zwar war ich schon von oben bis unten eingesaut, aber das war nun auch egal. Schon fast mit dem Gesicht im Loch hängend, machte ich Fotos von dem dunklen etwas, dass sich da unten bewegte. War das eine Maus?


Zuletzt von Ivana Cavanaugh am Mi 23 Nov 2016 - 22:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Vincent Tiberius Atkins
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Di 23 Aug 2016 - 21:47

Zwei Tage waren nun schon vergangen, seit dem Vorfall mit Ivana. Er hatte sie gesehen, aber nicht mit ihr sprechen können. Sie schien mit Absicht Abstand zu halten. Zumindest nahm er das an, weil er sie bei keinem Essen angetroffen hatte. Dabei hatte er sich jedes Mal früh zu diesen gegangen und späte gegangen, aber sie war nicht aufgetaucht. Im Unterricht war sie gewesen, aber da war sie spät gekommen und sehr schnell wieder verschwunden oder aber sie hatte sich mit anderen Leuten unterhalten und er wollte sie nicht stören. Er musste sie wirklich nicht inmitten einer Menge auf das ansprechen was passiert war. Obwohl der Slytherin auch nicht wirklich ansprechen wollte was passiert war. Er war selbst noch etwas verwirrt von dem wie sehr es ihn verletzt hatte, dass Ivana in diesem Zustand weggerannt war. Eigentlich wollte er wissen ob zwischen ihnen alles okay war oder ob zwischen ihnen wieder alles gut werden könnte. Außerdem machte er sich Sorgen. Im Unterreicht hatte sie sich zwar wie immer gegeben und vielleicht war es auch so, vielleicht überinterpretierte er das Ganze, aber falls es ihr nicht gut ging, wollte er das wenigstens wissen, damit er es irgendwie besser machen konnte. Das Mittagessen hatte er wieder damit zugebracht, dass er den Hufflepuff Tisch beobachtet hatte, um sehen ob sie kam oder nicht. Er wurde enttäuscht, sie war nicht dagewesen. Hoffentlich hatte sie jemanden der ihr wenigsten etwas zu Essen mitbrachte. Aber das glaubte er. Sie hatte immerhin genug Freunde in dieser Schule, dass ihr da sicher jemand weiter helfen konnte. Eine dieser Freunde hatte er auch nach dem Vorfall den Zauberstab von Ivana gegeben und sie gebeten, ihr den doch bitte zurück zu geben.

Den Nachmittag über hatte er mit ein paar Jungs aus seinem Haus gequatscht, bis er in seinem Augenwinkel rote Haare erblickte. Er hatte sich in den letzten Tagen wohl nach jedem roten Haarschopf umgedreht, denn er gesehen hatte. Zumindest bei denen, wo er nicht gewusst hatte, ob es nicht doch Ivana hätte sein können. Nun aber war es genau eben diese. Auch wenn er sie nur seitlich sah und die Haare das Gesicht ein wenig verdeckten war der Kleidungsstil und die Kamera ein eindeutiges Indiz dafür, dass es das Mädchen war, mit dem er gerne reden wollte. Also stand er auch und verabschiedete sich kurz von den anderen ehe er sich unauffällig daran machte, ihr zu folgen. Sie ging den Weg hinunter in Richtung Wald und auch wenn keiner in der Nähe war und er auch hier mit ihr reden konnte, wollte er wissen wohin sie ging. Denn er hatte das Gefühl, dass er es wusste, aber dass sie sich das traute überraschte sie ein wenig. Naja, es bestätigte sich dann auch und Ivana betrat den verbotenen Wald und Vincent etwas hinter ihr. Ihre Leidenschaft für Bilder und Fotoalben trieb sie wohl dazu, denn er zweifelte daran, dass sie bis jetzt von diesem Ort schon einmal Bilder gemacht hatte. Jetzt schien sie wohl auch das nach zu holen. Er folgte ihr etwas und sah wie sie sich verwundert umblickte und die Natur genoss. Er selbst mochte die Natur auch gerne, aber er bevorzugte grasige Hügel an einem Fluss über einen dichten Wald. Aber solange er sich nicht aus den Augen verlor war alles gut. Es dauerte auch nicht lange, bis sie stehen blieb und mit ihrer Kamera irgendetwas zu fotografieren schien. Die Schlange ging noch ein paar Schritte näher und er wartete, dass sie sich wieder aufrichtete, ehe er sie ansprach. Immerhin sollte sie doch nicht das Gleichgewicht verlieren. „Also dass du das einmal für deine Fotoalben machst…, ich ziehe meinen Hut.“
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Ivana Cavanaugh
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Di 23 Aug 2016 - 22:13

Das Loch war dunkel und ich konnte nicht eindeutig erkennen, was es war. Zumindest hörte ich ein leises Fiepen. Es schien sich also wirklich um eine Maus zu handeln. Allerdings konnte ich bei dem Licht wohl kaum ein paar gute Aufnahmen bekommen. Es war einfach zu dunkel und wenn ich den Blitz einschaltete, verschreckte ich das Wesen wohl nur. Demnach musste ich mir also doch etwas anderes suchen, dass ich fotografieren konnte. Allerdings kam ich doch nicht so einfach hoch wie gedacht, nicht wenn man nichts ahnend angesprochen wurde. Hatte ich nicht schon mal erwähnt, dass ich eindeutig zu schreckhaft war? Nun, es katapultierte mich zumindest nur auf meine fünf Buchstaben, ehe ich den Kopf hob und Vinc erkannte. Für einen Augenblick musste ich ihn wohl relativ verdutzt anstarren, hatte ich ihn doch seit dem Vorfall nicht gesehen. Gesehen vielleicht schon, aber ich war ihm einfach bewusst aus dem Weg gegangen. Obwohl eigentlich alles in Ordnung zwischen uns schien, denn nachtragend war ich mit Sicherheit nicht. Vielleicht noch immer verwirrt und wusste nicht genau, wie ich mit der Situation umgehen sollte. Denn mein Freund war er eigentlich immer noch. Auch wenn ich in ihm nun definitiv was anderes sah als zuvor. Dann deutete ich auf die Kamera. "Tierfotos stehen an. Ich glaube nicht das am Rande des Waldes was wirklich bösartiges lauert" meinte ich mit einem leichten Lächeln, auch wenn mir das in seiner Gegenwart wohl noch immer recht schwer fiel. Dann richtete ich mich auch endlich auf, auch wenn das nichts an meiner Größe änderte - Vinc überragte mich einfach immer. Ich klickte nun die Bilder durch und bemerkte, dass keines etwas geworden war. Frustriert blies ich meine Wangen auf und löschte diese dann. Wozu Bilder behalten, die man nicht verwenden konnte? Anscheinend musste ich wohl doch noch ein paar Meter tiefer in den Wald, um ein paar Tierchen zu erblicken, die ich dann fotografieren konnte. Also setzte ich mich in Bewegung und wandte mich dann an Vinc, in dem ich mich umdrehte, rückwärts lief und ihn musterte. "Und was machst du hier?" wollte ich wissen. Das seltsame Gefühl das mich überkam, versuchte ich so gut es ging auszublenden. Aber ich konnte es auch nicht wirklich ignorieren, denn er machte mich einfach nervös.
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Vincent Tiberius Atkins
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Di 23 Aug 2016 - 23:52

Es kam so wie es kommen musste und die Hufflepuff erschreckte sich wie erwartet. Hätte Vincent nicht gewartet, dass sie sich wieder aufgerichtet hatte, wäre sie vielleicht noch schlimmer hingefallen. So blieb es nur dabei, dass sie sich mit einer hektischen Bewegung umdrehte und dann auf ihren Hintern fiel. „Wie elegant.“, sprach er laut aus, obwohl er sich diesen Kommentar eigentlich nur denken wollte. Aber es war nun mal nicht seine Art, Dinge die er sagen wollte nicht aus zu sprechen. Ein wenig beunruhigte es ihn aber, da er keine Idee hatte ob zwischen Ivana und ihm alles in Ordnung war. Immer noch der Hauptgrund weswegen er ihr gefolgt war. Vincent überlegte sich kurz, ob er nicht zu ihr gehen sollte, um ihr auf zu helfen, aber er wusste ja, wie sie zu Menschen stand, die zu nah an ihr dran waren und in Anbetracht dessen, was vor etwa 48 Stunden passiert war, ließ er es sein und schaute ihr nur Kommentarlos dabei zu, wie sie sich wieder aufrappelte. Ein gutes Anzeichen, sie schien sich nichts getan zu haben.
Auch ihm gegenüber benahm sie sich auch wie im Unterricht wie normal. Sie erklärte ihm, dass sie hier war um Tierfotos zu schießen. Und dass sie wohl hoffte, auf etwas besonders bösartiges zu treffen, was er einfach mal als kleinen Spaß auffasste. Ob sie wirklich irgendeinem gefährlichen Tier begegnen wollte, dass sie als Futter für seine nächste Mahlzeit auserkoren haben könnte? Das bezweifelte er dann doch stark. Ivanan ging also noch tiefer in den Wald um einige Tiere zu suchen, nachdem sie sich ein paar Bilder auf ihrer Kamera angesehen hatte. Der Slytherin ging ihr nach und befand sich leicht schräg hinter ihr. „Ich? Ich wollte eigentlich nur wissen, ob du deinen Zauberstab gut zurück erhalten hast.“, sagte er. Kleine Notlüge. Seit wann hatte er sowas notwendig. „Eigentlich wollte ich auch …“, begann er zu sagen, ehe er von einem Geräusch abgelenkt wurde. Es war das laute Knacken eines Astes, welches er vor sich vernahm. Gleich darauf erblickte er auch etwas leicht in der Ferne. Es war ein Tier. Ein kleines Rehkitz, welches wohl gerade ein wenig durch die Gegend spazierte. Obwohl, taten solche Tiere jemals etwas anderes? „Siehst du das?“, fragte Vincent sie nicht  zu laut, damit ihre Stimmen nicht bis zu dem Tier vordrangen. Das war doch perfekt fr die Linse von der Rothaarigen.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Mi 24 Aug 2016 - 0:52

Ich zuckte mit den Schultern. Was auch immer hier gerade vor sich ging, es interessierte mich eigentlich gar nicht. Ebenfalls seine Gründe, auf die ich auch gar nicht einging. So gesehen hatte ich mich im Prinzip gleich umgedreht um ein paar Meter in den Wald zu gehen. Auf Vinc - hätte ich in diesem Moment einfach verzichten können. Er machte es nicht besser, alleine was sein Auftreten anging. Aber ich hatte in diesem Moment wichtigeres zu tun, als mich um die Belange eines idiotischen pubertären Slytherin zu kümmern. Denn vor uns war ein Rehkitz aufgetaucht und sofort zückte ich meine Kamera und ging langsam näher, um die ersten Fotos zu machen. Ich wollte es wirklich nicht verschrecken. Lieber nahm ich ein paar wenige Aufnahmen, als gar keine. Drei hatte ich, ehe uns das Rehkitz bemerkte und abhaute, wieder tiefer in den Wald. Nachgehen? Nein, ich würde mir nur Ärger einhandeln. Und so genau wollte ich nicht wissen, was dort drinnen noch lauerte. Also ließ ich die Kamera sinken und begann, Schadensbegrenzung zu betreiben. Wenn man das so nennen konnte. "Ja, den habe ich von Heather bekommen. Danke. War es das dann oder hast du weiteren Gesprächsbedarf?" fragte ich und bekam dieses miese Gefühl in meiner Bauchgegend einfach nicht weg. Einerseits hätte ich ihn liebend gerne geschlagen, ihn angebrüllt und ihm die bösesten Worte an den Kopf geknallt, die ich in meinem Wortschatz fand. Andererseits wollte ich irgendwas nettes sagen; am besten, dass alles gut war, ich ihn die letzten 48 Stunden vermisst hatte und mich für meine Worte entschuldigen wollte. Stattdessen kam nichts dergleichen. Es schien eher die Ruhe vor dem Sturm zu sein. Undefinierbar sah ich ihn an. "Was willst du eigentlich? Brauchst du Stoff um deine werten Kollegen bespaßen zu können oder willst du mir wieder nur eine rein würgen und mir wieder irgendwelche verdrehten Worte um den Mund schmieren? Ich denke du hast besseres zu tun also warum gehst du nicht einfach dem nach statt mir den nächsten Nerv zu rauben?" Ich hatte wohl dem Impuls nachgegeben, der in mir mehr Angst als alles andere auslöste und suchte einfach Gründe, um alleine sein zu können. Aber ich machte es nur schlimmer, als es ohnehin schon war. Anstatt ehrlich zu sein und zu sagen, dass alles okay war - aber nein, ich wusste das vor mir ein Slytherin stand der gerne mit den Gefühlen anderer spielte. Ich gab mir nun wirklich nicht die Blöße vor solch jemandem, der einem mehr wehtun konnte als man zuvor angenommen hatte. Aber ich nahm an, dass ich berechtigt war das zu sagen und verstand seinen Aufstand nicht. Ich wusste nicht was er von mir wollte. Trat ich gerade den Rest unserer Freundschaft nur wegen eines beschissenen Kusses?
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Vincent Tiberius Atkins
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Do 25 Aug 2016 - 22:13

Er hatte nicht damit gerechnet, so und nicht anders musste man es bezeichnen. Vincent hatte nicht damit gerechnet, dass die Hufflepuff so etwas sagen würde. Stoff um es weiter zu erzählen? Als würde er sowas tun. Warum zur Hölle sollte er es ausnutzen, wenn jemand unglücklich war? Klar, er war im Haus der Schlangen, aber das hieß doch nicht, dass alle gleich waren. Wenn er es erzählen hätte wollen, wüsste es doch schon längst jeder und Ivana hätte das schon während dem Unterricht unter die Nase gerieben bekommen. Warum also glaubte sie, dass er jetzt, zwei Tage danach plötzlich jemanden davon erzählen würde? Genau wusste er nicht, wieso es ihn so traf, aber das tat es. Dass eine Person wie sie, so wenig von ihm hielt. Eine die ihm sehr wichtig war. Was hatte er ihr getan? Kurz wartete er und blickte sie einfach nur an. Das Rehkitz war inzwischen vergessen und bei ihrer Stimme, war es bestimmt auch schon weg gelaufen. Sein Mund war leicht offen und er steckte seine Hände in die Hosentasche. Was konnte er ihr darauf sagen? Was sollte er darauf sagen? Ehrlich gesagt, machte es ihn leicht verzweifelt, dass er seit dem Kuss kein einziges normales Wort mit ihr wechseln konnte.
„Meinst du nicht, wenn ich dich lächerlich machen wollte, wäre das schon längst passiert?! Das hab ich aber nicht.“, platzte es nun auch an ihn heraus. „Weil dir diese Situation unangenehm war und das würde ich niemals ausnutzen!“ Würde er nicht. Tat er nicht. Ob sie ihm das glaubte, war allerdings mehr als fraglich. „Ivana, ich wollte fragen wie es dir geht, weil du beiden letzten Mahlzeiten gefehlt hast. Ich habe mir Sorgen gemacht, ob es dir gut geht!“ Eine Hand nahm er wieder aus der Tasche und fuhr sich damit durch die Haare. Er hatte keine Ahnung mehr, was er sagen konnte, damit sie nicht mehr dachte, dass er der größte Arsch auf diesem Planeten war. „Ich weiß nicht, was ich dir getan habe, außer, dass ich dich geküsst habe. Und auch wenn du es nicht einsehen möchtest, war der Kuss für mich wundervoll, weil es DU warst. Du, Ivana, bist etwas Besonderes und seit Montag weiß ich, dass du etwas ganz Besonderes für mich bist. Ob du das einsehen willst oder nicht. Ich weiß nicht was das Problem ist. Was hab ich falsch gemacht?“ Sagte er mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck. Ja, er fühlte sich gerade beschissen, weil sie unglücklich aussah und weil sie ihn offenbar überhaupt nicht leiden konnte. Er wurde bis jetzt noch nie abgewiesen. Der Slytherin hatte keine Ahnung gehabt, dass es so weh tun konnte, von jemanden abgewiesen zu werden, von dem man erst seit so kurzen wusste, dass diese Gefühle existierten.
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Ivana Cavanaugh
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Do 25 Aug 2016 - 22:59

Gott, wie könnte ich mir gerade auf die Zunge beißen? Und wie dumm war ich eigentlich? Wie sollte ich aus vergangenen Fehlern und Situationen lernen, wenn ich immer wieder dieselben Muster dabei fuhr? Ich war nun wirklich kein boshafter Mensch, nur manchmal.. in seltenen Situationen, war ich einfach unkontrolliert. Und eigentlich auch nur, wenn ich mich unter Druck gesetzt fühlte; nicht wusste, was ich tun sollte. So wie in der Situation, wo ich mich eindeutig als den Versager sah. Beziehungsweise als eine Versagerin. Manch einer hätte mich für dumm gehalten, mich mit einem Slytherin anzulegen und ihm solche Sachen an den Kopf zu werfen. Befreundet hin oder her - Schlangen konnten auch anders. Ich war unter ihnen groß geworden; sowohl erzogen von meiner Mutter die eine Slytherin war, wie einem Muggel. Und dann gab es da noch meine Stiefbrüder, die beide in Slytherin waren und mir das Leben zur Hölle machten; wenn man es so bezeichnen konnte. Nun, ich kannte mich also eigentlich mit Schlangen aus, wenn man das so benennen konnte. Und doch war diese Situation anders als alle bisher erlebten. Denn mich griff diesmal keine Schlange an, sondern der Dachs warf sich angriffslustig auf die Schlange, die nicht einmal zum Gegenschlag ausholte. Und in dem Moment schien ich auch endlich zu begreifen, dass ich dabei war, mich in einem Teufelskreis zu verrennen. Ich konnte hier alles gewinnen oder verlieren - je nachdem, ob ich mich von meiner intelligenten oder dummen Seite zeigte. Ich saugte jedes Wort was er sagte, in mir auf, analysierte es und versuchte irgendwas falsches darin zu erkennen. Doch je öfter die Worte durch mein Gehirn preschten - ich konnte nichts dergleichen heraus hören. Außer.. Enttäuschung? War Vincent enttäuscht von meinem Verhalten? Es schien so. Seufzend senkte ich den Kopf, begriff, dass ich ihm Unrecht getan hatte. Er hätte mich schon längst vernichten können, aber das tat er nicht. Nicht einmal, als ich angefangen hatte, so über ihn zu urteilen. War ich so eine schlechte Freundin? Anscheinend. Zögernd hob ich meine Hand und geriet erneut in einen inneren Konflikt mit mir. Gehen lassen? Dann war alles vorbei. Darüber reden? Dafür sorgen das alles wieder so sein würde wie früher? Könnte es eine Steigerung dessen geben? Ich war mir nicht sicher, ich betrat ein Revier, dessen Regeln ich nicht mal im Ansatz kannte. Aber ich wollte über meinen eigenen Schatten springen und holte tief Luft, ehe ich einen Schritt auf ihn zu trat und ihn am Ärmel griff; zaghaft. "Es.. ich habe dir Unrecht getan und das tut mir Leid. Ich war nur wütend weil ich geglaubt habe, mit dem Rücken an einer Wand zu stehen; nicht wissend, was kommt. Dabei hätte ich das alles ganz anders haben wollen." Ich war mir nicht sicher ob man meine Stimme überhaupt hören konnte, denn während des Sprechens war diese immer leiser geworden. Ich fühlte mich sogar so elendig, dass ich mich nicht traute, den Kopf zu heben. So war es leichter, zumindest empfand ich das so. Aber ich wusste auch, dass es mit meinen Worten nicht erledigt war. Ich hatte ihn viel zu sehr verletzt, als wenn er mir nun einfach vergeben würde; dachte ich. Aber machten wir nicht alle Fehler? "L-Lass es mich irgendwie wieder gut machen. Egal wie" und hatte dabei meinen Kopf nach oben gehoben und versuchte zumindest irgendwas in seinem Blick zu erkennen. Ich wusste selbst, dass ich hier alles auf eine Karte setzte und der Verlust größer war als der Gewinn. 1 oder 100000000 oder so. Da ich nie Lotto gespielt hatte, konnte ich meine Chancen nur erahnen. Aber ich wusste auch so, dass diese enorm schlecht standen. Es musste im Bruchteil einer Sekunde passiert sein, als ich mich auf die Zehenspitzen gestellt hatte, mich dabei an seinen Armen festhielt, um ihm einen leichten Kuss auf die Lippen zu geben. Ich wusste, dass war nicht so viel wert wie das von vor zwei Tagen - aber ich wollte ihm zumindest auf irgendeine Art und Weise mitteilen, was ich fühlte, wenn ich es schon nicht mit Worten konnte. Es waren vielleicht drei oder vier Sekunden; mir erschienen sie fast wie eine Ewigkeit - definitiv zu kurz; ehe ich mich löste und es mit einem zaghaften Lächeln probierte. "Reicht das als Antwort?" fragte ich leise und trat einen Schritt zurück. Ich wollte ihm jetzt nicht den Weg versperren. Immerhin war es seine Entscheidung nun, ob er blieb oder ging.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Fr 26 Aug 2016 - 0:09

Nun war es an Ivana etwas zu sagen. In ihrem Kopf schien es zu rattern. Sie blickte ihn nicht einmal mehr an, sondern hatte den Kopf gesenkt. Vincent wusste nicht was das bedeuten sollte. Eines war sicher, er hatte Angst vor dem was jetzt kommen würde. Nämlich jetzt war es an ihm sich um zu drehen und zu gehen. Weg von diesem wundervollen Mädchen, damit sie seine Ruhe vor ihm hatte. Damit sie wieder zu ihrem Wesen zurück kehren konnte und diese Sache vergessen konnte. Wie dumm war er gewesen zu hoffen, dass sie auch etwas für ihn empfinden könnte. Gerade drehte er sich um, da spürte er etwas an seinem Ärmel. Etwas schein ihn daran zu hindern sich weg zu drehen. Nicht nur etwas. Nein, es war Ivana. Sie hatte ihn daran gehindert zu gehen. Eine gewisse Hoffnung zündelte in Vincent, dass es vielleicht nicht nur er war, der bei diesem Kuss zwischen ihnen etwas gefühlt hatte. Ihre Worte gaben ihm noch mehr. Sie gaben ihm zu dem bisschen Hoffnung auch noch Schmetterlinge, welche ein wenig begannen in seinem Bauch umher zu fliegen. Sie hatte ihm ein wenig Unrecht getan, dass stimmte. Aber das war nichts, was er nicht verzeihen konnte. Er war gut darin anderen Menschen zu verzeihen. Allerdings auch nur dann, wenn diese Menschen es auch ehrlich meinten. Er konnte ihr vielleicht gerade nicht in die Augen sehen, aber er glaubte ihrer Stimme. Er glaubte der Ehrlichkeit in ihrer Stimme, dass sie Angst gehabt hatte, davor was hätte kommen können. Unwissen war eine Sache die ein Mensch oft nicht vertrug und zu Dingen bringen konnte, die man eigentlich gar nicht tun wollte. Er selbst hatte gelernt damit umzugehen und die Zeit einfach auf ihn zukommen zu lassen, aber auch das war nicht immer ganz einfach. Das was ihn aber dazu brachte auf ihre nächsten Worte zu warten war, dass sie sagte, dass sie es hätte anders haben wollen. Könnte es wirklich sein, dass sie nur so regiert hatte um sich selbst zu schützen? Das war doch gar nicht so absurd. Um sich selbst zu schützen hatte sie ihn weggestoßen, damit er nicht die Chance bekam ihr weh zu tun. Nicht, dass er das vorgehabt hätte. Aber das zu wissen, fühlte sich gut an. Fast so gut, wie das was als nächstes kam. Und noch überraschender. Denn die Hufflepuff wurde plötzlich ein wenig größer und hielt sich an ihm fest, ehe er ihre weichen Lippen auf seinem spürte. So wie er überrascht war, war er aber auch überwältigt. Denn auch wenn es nur ein kleiner und leichter Kuss war, stellte er eine Zukunft für die beiden in Aussicht. So wäre es möglich, dass er sie auch in nächster Zeit wieder Küssen durfte und vielleicht auch seinen Freunden als Freundin vorstellen durfte. Aber dieser Moment, dieser kurze leichte Kuss gehörte nur den beiden. Mit ihr würde er wahrscheinlich eine Weile dauern, bis sie sich wirklich sicher waren, dass sie etwas für einander empfanden und vielleicht würde es mit ihrer Unsicherheit mit Körperkontakt auch dauern, bis er ihre Hand halten durfte, aber Vincent war mit einem Mal gespannt darauf jeden dieser Moment mit ihr zu erleben und sollte es auch eine Weile dauern. Denn das würde es wert sein. Verdammt, wie war es passiert, dass er sich in die kleine hübsche Hufflepuff verknallt hatte?

„Ja.“
, sagte er nach der kleinen Ewigkeit. „Diese Antwort ist mir mehr als genug.“ Man musste darüber nicht mehr reden, es sei denn sie wollte es, denn er war willig, dass sie es für den Moment einfach so ließen wie es war. Perfekt. Er lächelte sie an und strich ihr kurz durchs Haar. „Dieser Moment ist perfekt.“ Das war er. Vincent beobachtete sie noch eine Weile.
„Willst du jetzt weiter Tiere suchen? Immerhin hattest du doch etwas vor.“, sagte er. „Vielleicht finden wir ja das Rehkitz wieder, welches wir gerade definitiv verscheucht haben.“ Er könnte auch noch eine Weile länger da stehen und sie einfach nur anblicken, aber das war vielleicht etwas viel für den Anfang, für sie wahrscheinlich. Also bevorzugte er es, mit ihr ein wenig durch den Wald zu spazieren, zu reden und ihrem Hobby nach zu gehen.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Fr 26 Aug 2016 - 1:10

Es schien sich richtig an zu fühlen, denn nach und nach verschwand das schwarz in meinem Kopf, wurde zu grau und verpuffte letztlich komplett. Die Watte im Kopf war weg und ich hatte endlich die Möglichkeit, ohne Einschränkungen für mich zu denken. Vollkommen bewusst, so dass ich auch die Situation von einem besseren Standpunkt aus betrachten konnte. Nicht mehr eingeengt sondern völlig frei. So hätte es von Anfang an sein müssen, wenn dieser Schutzmechanismus nicht gewesen wäre. Aber das war nun völlig nebensächlich. Ich musste erst einmal verdauen was ich getan hatte und hinnehmen, dass nun wieder alles in Ordnung war. Wenn nicht sogar mehr als das. Es hatte sich angenehm angefühlt, fast als würde man auf einer Wolke schweben. Dieses leichte Gefühl schwang mir noch immer nach, weswegen ich unweigerlich zurück an den Kuss denken musste und sich wie von selbst ein leichter Rotschimmer um meine Nase bildete, weswegen ich den Kopf senkte. Gut das ich klein war. Mir war das Ganze nämlich immer noch relativ unangenehm; war es doch so gesehen das erste Mal das solche seltsamen Gefühle empfand und so reagierte, wie die Mädchen in diesen kitschigen Romanen. Also räusperte ich mich einfach und verschränkte dann die Arme hinter dem Rücken, ehe ich zu Vinc hoch sah. Mir brannte da noch eine wichtige Frage auf der Zunge, die für mich noch nicht eindeutig geklärt war. "Ist wieder alles okay zwischen uns?" wollte ich wissen. Wie gesagt - ich hatte von solchen Dingen nicht die geringste Ahnung. Und Fernsehen war nicht Realität, so dass ich nicht mal ansatzweise sagen konnte, wie es nun um uns stand. Aber eigentlich war ich mir ziemlich sicher, dass wir wieder Freunde waren, auch wenn wir eigentlich nie damit aufgehört hatten. Dann deutete ich auf meine Kamera und überlegte einen Moment. Fotos hatte ich eigentlich heute schon genug gemacht. Und irgendwie musste ich ja mal mit einem neuen Hobby beginnen. Dann jedoch nahm ich die Kamera in meine Hände und begann einfach Vinc zu fotografieren, ehe ich lachte. "Und die Hänge ich dann überall in der Schule aus und schreibe etwas böses darunter." Ja, so konnte man im Prinzip den Tag auch ausklingen lassen. Mein Tagebuch würde heute Abend rauchen bei dem Roman den ich schreiben würde. Und dann fiel mir noch etwas ein, weswegen ich nicht näher in den Wald trat. "Ich habe wenig Lust auf eine Acromantula zu treffen oder noch schlimmeres. Lass uns woanders lang gehen. Außerdem köpft mich mein Cousin, wenn ich hierfür Punkteabzug kriege, falls ich erwischt werde." Also lief ich einige Schritte vor, drehte mich um und ging im Rückwärtsschritt weiter und machte einfach Fotos von Vinc, hin und wieder verirrte sich auch mal etwas anderes darauf.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Do 1 Sep 2016 - 16:09

Eine Weile kam weder von ihm was, noch von ihr. Keine Worte, keine Bewegung. Obwohl, doch. Die Hufflepuff hatte ihren Kopf wieder ein wenig gesenkt gehabt. Offenbar war es ihr dann doch etwas unangenehm gewesen, aber das war okay. Es gab sicher einen Grund dafür, wieso es ihr so damit ging und es war nicht an ihm, Fragen zu stellen. Er genoss es in diesem Moment einfach die Möglichkeit zu haben, sie an zu blicken und zu wissen, dass zumindest ein Teil von dem, was zwischen ihnen gelegen hat, mit einem Ruck beiseite gewischt wurde. Genug, dass man den Weg der zugebaut war nun wieder begehen konnte, auch wenn er nicht ganz frei war. Das Leben war nun mal Arbeit. Es würde doch den ganzen Spaß heraus nehmen, wenn alles sofort funktionieren würde. Es dauerte noch ein wenig, aber dann meldete sich Ivana wieder zu Wort. Sie fragte die Frage, die eigentlich am Anfang des Tages auf seiner Zunge gelegen hatte. War alles okay zwischen ihnen? Aus seiner Sicht alle Mal und da sie die Frage stellte, schien es wohl auch für sie so zu sein. „Alles ist okay.“, sagte er zu ihr und musste ein wenig Grinsen. Es war wohl nicht nur er gewesen, der sich Sorgen gemacht hatte, dass sie jemals wieder normal miteinander reden konnten. Zumindest hatte der Slytherin die Hoffnung, dass es so war.

Nicht wenige Herzschläge später schien Ivana über etwas nach zu denken. Vielleicht über das was er sagte, darüber ob sie Tiere suchen sollten oder nicht, oder aber über etwas anderes. Mit Fotografieren schien es aber zu tun zu haben, denn sie zückte ihre Kamera – und machte Fotos. Von ihm. Nicht, dass das etwas neues war, aber es erfüllte ihn mit Freude, denn er sah in dem Moment wo sie begann Bilder zu schießen, ihren Geist der Leidenschaft erwachen. Ja, sie liebte dieses Hobby definitiv. Er ließ sie ein paar Bilder machen, ehe sie sagte, dass sie die Bilder überall hinhängen würde. „Ach ja? Und was willst du darunter schreiben? Böse Schlange im verbotenen Wald gefunden? Oder fotogenster Zauberer von Hogwarts?“ Ja, es gab definitiv einige andere Jungen in der Schule, welche sich sehr gut auf Fotos machten. Ja, er sagte es trotzdem mit leichter spielerischer Arroganz. „Wenn du das mit der bösen Schlange nimmst, bekommst du aber selbst ein Problem mit den Lehrern.“, behauptete er. Klar, immerhin musste doch irgendwer das Bild von ihm im Wald gemacht haben. Inmitten all dieser magischen Wesen, wovon einige mehr oder minder gefährlich waren. Vincent selbst hatte kein Problem mit einer Acromantula, aber es gab dann doch einige Wesen, denen man besser nicht begegnen sollt. Also nickte er zustimmend. „Stimmt. Auf so etwas müssen wir nicht unbedingt treffen.“ Aber ein wenig konnten sie noch dort bleiben, solange sie nicht zu tief in den Wald gingen, sollte nichts passieren. Natürlich nichts, bis auf einen möglichen zu genau schauenden Lehrer. Daran dachte Vincent aber nicht, denn wenn es passierte, passierte es und es würde ihnen nicht weh tun. Nur würden die Hauspunkte ein wenig darunter leiden. Und der Ruf vor den Lehrern. Und in Ivanas Fall, der köpfende Cousin.
„Dein Cousin, das war doch dieser Nate Rupert aus Hufflepuff, nicht wahr?“, fragte er, weil er sich dumpf erinnern konnte, einmal gehört zu haben, dass sie beiden verwandt miteinander waren. „Ist ihm der Hauspokal denn so wichtig?“ Wahrscheinlich ging es hier aber eher darum, dass seine Cousine etwas Verbotenes gemacht hätte. Naja, er köpfte sie besser nicht, ansonsten würde er ihn köpfen. Dann würde allerdings wahrscheinlich Jennifer Healy ihn köpfen und darauf konnte er verzichten.
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Ivana Cavanaugh
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Do 1 Sep 2016 - 17:27

Ich spürte noch immer die deutliche Anspannung in mir, aber versuchte nach außen hin das beste daraus zu machen. Die Vergangenheit konnte man nicht ändern - nur bereuen. Sicherlich bereute ich meine familiären Verhältnisse und was sie aus mir gemacht hatten. Aber das mit Vince und mir sicherlich nicht. Auch wenn die Zukunft sehen lassen würde, wie wir miteinander umgehen würden, war das hier ein erster Schritt. Ein Anfang. Und ich wäre sicherlich arg dumm gewesen, wenn ich wegen eines Kusses die gesamte Freundschaft in die Tonne getreten hätte. Aber.. hätte man es mir verübeln können? So oder so mussten wir nun erst einmal sehen, wie wir miteinander umgingen, was mir schon schwer genug fiel. Aber ich war sicherlich auch niemand, der einfach aufgab, wenn es schwierig wurde. Aber es war der Anfang, so wie mir Vince es bestätigte, als er sagte, dass alles okay war. Und das war einen Hoffnungsschimmer wert. Über den Rest konnte nur die Zukunft entscheiden. "Also.. Freunde?" fragte ich vorsichtig nach. Man konnte nie genau wissen, wozu Menschen in der Lage waren. Und ich war wirklich vorsichtig was Menschen betraf, hatten mir meine Eltern das ja auch ziemlich gut versaut. Und zwar so sehr, dass ich extrem misstrauisch war und nur wenige Menschen an mich heran ließ. So gesehen ein Wunder, dass ich überhaupt zwei Freunde hatte. Nate und Vince.

Ich versuchte mir meine Unsicherheit dessen gar nicht erst anzumerken, aber auch ich war nur ein Mensch, der nicht perfekt war. Und spätestens wenn ich Augenkontakt vermied, so wie in dieser Situation, versuchte mich mein Verstand nur vor etwas schlimmem zu bewahren. Mich in etwas hineinsteigern? Nein, dass brauchte ich nun wirklich nicht. Also versuchte ich mir ein Alibi zu verschaffen und fotografierte vor mich her, wobei es wirklich wieder mal unterschiedliche Motive wurden. Eben alles was ablenkte. Und um die allgemeine Anspannung etwas zu lockern, waren Scherze gar nicht mal so verkehrt. "Oh ja. Fotogenster Slytherin Hogwarts erwischt im verbotenen Wald. Es sind immer wieder die grünen Schlangen, die auffallen. Möchte Hogwarts nichts dagegen unternehmen?" zitierte ich den Gedanken über meine heimliche Ausgabe des Fotos und lachte. Es war so typisch und passend. Und wer das Foto gemacht hatte war ja hinfällig. Ich war sicherlich nicht die einzige, die Fotos schoss. Aber dafür hatte ich ein gutes Argument! "Ach Vince. Jeder weiß, dass Slytherins nichts mit Hufflepuffs anfangen. Warum sollten sie also glauben, dass ich das Foto gemacht habe? Jetzt hab ich dich aber eiskalt erwischt" und streckte ihm lachend die Zunge raus, vermied aber in den direkten Augenkontakt zu gehen. Ich hatte einfach Angst vor dem, was vielleicht mit mir passieren konnte. Ich stakste also weiter durch den Wald, drehte mich immer wieder um und suchte nach einem neuen Motiv. "Nate, ja. Er ist der Sohn der Schwester meiner.. Erzeugerin." Nein, eine Mutter war sie definitiv nicht mehr für mich, also verdiente sie es nicht, dass ich sie so nannte. Dann lachte ich wieder. "Keine Ahnung. Aber ich glaube das er einfach nicht will das ich Ärger kriege. Und oooohh" meinte ich plötzlich gespielt schockiert. "ich hänge mit einem Slytherin ab. Da kann man nur Ärger kriegen" und streckte ihm lachend die Zunge raus und eilte ein paar Meter vor. Ich hatte keine Lust auf Ärger oder einen Rachezug von Vince. Konnte mir das Lachen aber weiterhin nicht verkneifen. Es war seltsam. Als hätte das zwischen uns niemals stattgefunden. Und doch lag ein bitterer Beigeschmack dabei. Aber wahrscheinlich brauchte all das nur ein wenig Zeit.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Fr 2 Sep 2016 - 0:34

Ivana fragte ihn mit ihrer süßen Unsicherheit, ob sie nun Freunde bleiben würden. Das würden sie definitiv und hoffentlich auch ein wenig mehr. Aber Vincent würde dem ganzen ohne Zweifel die Zeit lassen die es brauchte, um sich zu entfalten. Immerhin war es doch offensichtlich, dass sie unsicher war und auch er, war sich noch nicht ganz im klar, wie genau er über die Hufflepuff dachte. Das einzige was er mit Sicherheit sagen konnte war, dass er Zeit mit ihr verbringen wollte und das die Zeit mit ihr sehr kostbar für ihn war. „Freunde.“, sagte er also und schenkte ihr ein Lächeln. Ja, dir nächste Zeit dürfte wirklich interessant werden.
„Also so unbedingt möchte ich nicht im verbotenen Wald erwischt werden. Strafarbeit ist nicht so mein Ding.“ Nicht, dass er nicht schon Strafarbeiten hatte erledigen müssen. Das hatte er. Und nicht nur einmal. Aber zum Glück war er nie bei etwas wirklich ernstem erwischt worden, weswegen er bis jetzt noch nie wirklich etwas über eine längere Zeit machen musste. Aber in diesem Wald erwischt zu werden, würde ihm dann doch sicher einige Zeit an Arbeit einbringen. Und auch eine Menge Minuspunkte für Slytherin. „Die Schlangen haben nun mal so einige auffällige Menschen.“, sagte er und brachte sich in Pose. „Sieh mich doch an.“ Er küsste seinen Oberarm und tat so, als sei er ein Athlet, der gerade seine Muskeln präsentierte. Ganz so eingebildet, war er aber dann doch nicht, weswegen seine Stimme die Worte die er sagte mehr als eindeutig ins lächerliche zogen. Mit einer Sache hatte sie ihn jedoch mehr als deutlich erwischt. Ein Hufflepuff konnte sich dann doch recht schnell herausreden, wenn es darum ging, dass sie angeblich mit einem Slytherin im verbotenen Wald herumspaziert war. Da würde es doch sehr viel näher liegen, dass es zwei Slytherins gewesen waren. „Das hast du. Dem hab ich nichts entgegen zu setzten.“, sagte er resignierend. Aber naja, er ging nicht davon aus, dass sie wirklich jemand die Bilder zeigen würde. Vor allem keinem Lehrer.

Die Hufflepuff ging voraus durch den Wald, mit gezückter Kamera. Ihr Finger betätigte immer wieder den Abzug und neue Bilder entstanden. Ein Bild von einem Frühlingsbaum, dessen Blätter begannen zu sprießen. Ein Bild von einer Maus, welche durch das Dickicht schlich. Ein Bild von einer Wurzel, die sich künstlerisch aus dem Boden streckte. Es gab so viele Motive hier. So viel Schönheit. Er beobachtete sie und hörte ihr zu und beobachtete den Wald genauso wie sie. Es war wirklich viel zu schade, dass dieser Ort verbotener doch so viel Schönheit. „Also nur weil man mit einem Slytherin unterwegs ist, heißt das nicht gleich, dass man mehr Ärger am Hals hat. Es heißt nur, dass man Gefahr läuft in Streiche verwickelt zu werden. Oder aber wenn du verbotene Sachen machen willst. Dann gehe immer zu einem Slytherin.“ war, so beinhaltete  Also doch, irgendwie war es schon wahr, dass man mit Slytherins schnell mal ärger bekam. Ihre Worte wie sie ihre Mutter nannte, nahm Vincent nur mit einem Kopfnicken zur Kenntnis. Er war niemand, der nachfragte. Wenn jemand über etwas sprechend wollte, würde die Person es tun. Vor allem aber, dachte Vincent nicht, dass dies der richtige Ort noch die richtige Zeit war über so ein Thema zu sprechen. Jeder hatte seine schwarzen Flecken in Vergangenheit und Gegenwart und diese würde man mit der Zeit entdecken.
Ivana streckte ihm die Zunge raus und lief einige Meter nach vorne, was Vincent mit einem Lachen quittierte und ihr ein wenig schneller hinterher ging. Neben einem der Bäume bei den Wurzeln, sah er eine Blume sprießen. Violett und leicht Sternförmig. Vincent kannte den Namen dieser nicht, aber er zupfte sie heraus und steckte sie im vorbeigehen in Ivanas Haare. „Eine Blume für die Lady.“, kam es aus seinem Mund und er blickte sich ein wenig um. Zugegebener maßen wusste Vincent in welche Richtung Hogwarts lag, aber wo genau sie waren, dass wusste er nicht. „Sag mal, weiß du wie weit wir vom Schloss weg sind?“
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Fr 2 Sep 2016 - 1:03

"Ja ja du kleiner Charmeur. Du mich auch. Nur zieht die Masche bei mir leider nicht, mein Lieber. Da musst du schon eine bessere Schiene fahren" und zwinkerte ihm leicht zu. Mir war durchaus nie entgangen, wie arrogant und oberflächlich die Schlangen waren und sein konnten. Sicherlich nicht alle - aber alle waren mit Vorsicht zu genießen. Und genau diese Vorsicht hielt ich auch gegenüber Vince ein. Man konnte vieles sagen wenn der Tag lang war - aber nie so meinen wie man es gerade sagte. Meine Eltern waren das beste Beispiel dafür. Und so etwas wollte ich nie wieder erleben. Ja, es würde wieder alles normal werden - irgendwie. Aber gleichzeitig glaubte ich nicht daran. Es wirkte mehr skurril alles; beinahe erzwungen, was mich verunsicherte. Als Vince auf die Strafarbeit einging, seufzte ich. Dann musste ich lachen und sah ihn herausfordernd an. "Ach.. sieh einer an. Erst ganz laut schreien und dann kneifen? Ist nicht. Aber du kannst hier warten. Ich will nur noch schnell tiefer rein, ich sehe was. Bis gleich" und sprang schon davon. Da hatte etwas geglitzert. Vielleicht hatte ich mir das auch nur eingebildet. Aber es hatte interessant gewirkt - und Abenteuern war ich niemals abgeneigt. Auch wenn ich den verbotenen Wald nicht wirklich mochte und mich ein mieses Gefühl behagte. Aber es sollten ja nur ein paar Meter sein, da würde also nichts passieren. Nur dem Glitzern nach - dann sollte alles okay sein. Machte sich vielleicht ein wenig schlecht, da es dunkler wurde, je tiefer ich in den Wald ging. Aber soweit nun auch wieder nicht. Ich hoffte nur, dass Glitzern tauchte endlich auf - ich hatte wirklich keine Lust noch tiefer rein zu müssen, nur weil ich so akribisch einem Glitzern nachjagen musste. Okay, vielleicht hatte ich doch ein dezentes Suchtproblem. Aber nur ein minimales. Langsam frustrierte es mich, dass ich das Glitzern nicht mehr sah und drehte mich um. "Entweder ist es weg oder ich habe es mir nur eingebildet" und schaute mir die Bilder an, die ich zuvor geschossen hatte. Es gab wirklich sehr tolle Motive hier. Aber alleine würde ich sicherlich nicht hierher kommen. Man konnte man ja wirklich benennen wie man wollte. Aber so besessen war ich dann doch nicht. Also trat ich den Rückweg an um zu Vince aufzuschließen. Das dauerte ja auch wieder so einige Minuten. "Ich habe wenig Lust darauf, Ärger zu bekommen und würde wohl selbst meinen ärgsten Feind nicht verpetzen. Was habe ich davon? Nur Stress" und kam dann auch endlich wieder bei Vince an, wo ich gleich mal eine Blume ins Haar gesteckt bekommen hatte. Lächelnd zog ich diese aus dem Haar, betrachtete sie und steckte sie wieder zurück. Wirklich eine schöne Blume. "Danke. Was machen wir jetzt?" wollte ich wissen. Ich hatte wirklich noch keine Lust zurück nach Hogwarts zu kehren. Es war auch schon das eine oder andere Mal vorgekommen, dass ich einfach über Nacht draußen geblieben war. Wenn man wusste sie, war alles möglich. Und genau in diesem Moment wollte ich auch nicht nach Hause. Zwar rief langsam das Bett, weil ich wirklich um vier schon aufstand. Aber heute war wieder einer dieser Tage, die wirklich seltsam waren. "Keine Ahnung. Aber wenn du zurück willst, geh ruhig. Ich bleib noch eine Weile hier." Damm setzte ich mich einfach auf den Boden, legte mich dann auf den Rücken und starrte in den Himmel empor. Tat ich manchmal einfach zu gerne. Dann hob ich lächelnd die Kamera und schoss Bilder vom Himmel.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Di 6 Sep 2016 - 22:15

„Dann werde ich mir wohl eine Masche überlegen müssen, die auch bei dir funktioniert.“, sagte er scherzend. Aber wenn er eine Masche auf sie zuschneiden würde, dann eine die nicht nur dafür gedacht war, um sie für einen Abend rum zu bekommen. Sondern eine, die dafür gedacht wäre, dass Ivana auf Dauer mehr mit ihm zu tun haben würde. Das schien ein ganzes Stückchen abreit zu werden, aber nichts wovor er zurückschrecken würde. „Wenn man eindeutig geschlagen ist, dann hat man eine Schlacht verloren. Aber der Krieg ist noch nicht geschlagen.“, sagte Vincent zu ihr. Ja, mit der Sache, dass man ihr nicht beweisen könnte, dass sie hier gewesen war, hatte sie definitiv gewonnen. Vor allem einer Hufflepuff wie ihr, würde man mehr glauben als einem Slytherin wie ihm. Aber diesen Krieg hatte er noch nicht verloren. Was auch immer dieser Krieg war. Er mochte diese Redewendung. Seine Schwester benutzt diese immer wieder um ihm Mut zu machen. Dabei sollte er eigentlich ihr Mut machen. Was sie wohl zu Ivana sagen würde? Würden sich die beiden verstehen? Er würde ihr auf jeden Fall von der kleinen Hufflepuff erzählen, in seinem nächsten Brief. Aber er wartete im Moment noch auf ihre Antwort, bevor er wieder schreiben würde. Von wo der Brief wohl dieses Mal kommen würde, fragte er sich während er ein wenig umherging und wartete, dass Ivana von ihrer kurzen Alleinreise zurück kam. Sie schien war bestimmtes zu suchen, solche Leute sollte man nicht aufhalten. Er blickte sich ein wenig um und beobachtete die schöne Natur. Bäume, die mit ihren majestätischen Kronen in die Luft ragten, auf welchen Blätter sprießten. Einige davon hatten schon volle Blätter, einige davon wachten erst aus ihrer langen Winterpause aus und ließen mehr Licht durch als andere. Das Licht fiel auf den Boden, auf welchem Erde lag, ab und an ein paar neue Pflanzen, ab und an ein paar Pilze und Kräuter. Aus dem Boden sah man Wurzeln kommen, die darauf schließen ließen, wie lange diese Bäume teilweise schon hier waren und wie tief sie verwurzelt waren mit dem Boden, der sie genährt und großgezogen hatte. Ja, darüber dachte er nach. Wie alte diese Bäume schon waren und was sie schon alles gesehen hatten. Die Zeiten von Harry Potter und Voldemort an Hogwarts. Vielleicht hatten sie sogar schon die Zeiten von Albus Dumbledore erlebt. Vielleicht waren sie zu seinen Zeiten noch jung gewesen, wie auch er. All diese Zeit die verging und die Menschen die zwischen ihnen gegangen waren. Zu diesen Riesen, wie würden wir Menschen wohl in ihren Augen wirken? Wie Vandalen? Wie kleine unwichtige Gestalten, die viel zu schnell vergingen? Niemals würde er es herausfinden. Es blieb auf ewig ein Geheimnis.
Wenig später kehrte die abenteuerlustige Suchende auch schon wieder zurück. „Hast du gefunden wonach du gesucht hast?“, fragte er sie. „Was hast du eigentlich gesucht?“ Was sie jetzt machen könnten. Naja, was konnte man in einem Wald schon so großartiges anstellen, außer auf Bäume klettern und spazieren. „Ich denke mal, wir gehen ein wenig weiter. Ich finde es schön hier und so oft wage ich mich auch nicht in diesen verbotenen Teil von Hogwarts.“ Wenn man dann schon mal da war, sollte man es doch ausnutzen oder etwa nicht? Also ging er etwas weiter im Wald entlang, so dass sie nicht zu tief in diesen hinein gehen würden. Auf dem Weg suchte er einen Baum, auf welchen man gut klettern konnte und das hoch hinaus. Vielleicht ein so hoher, dass man das Schloss sehen konnte. Es dauerte noch einige Meter, aber er fand genau das, wonach er gesucht hatte. „Hast du Höhenangst?“, fragte er sie unschuldig. Nachdem er den Satz fertig hatte, machte er sich auch schon auf den Weg und begann auf den Baum zu klettern und wartete darauf, ob sie ihm folgen würde, damit er ihr helfen konnte, oder ob sie lieber unten warten würde.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Do 22 Sep 2016 - 17:02

"Ich glaube bei mir wird gar keine Masche funktionieren. Außer du denkst dir was raffiniertes aus, worauf ich definitiv anspringen würde. Aber so leicht dürfte das nicht werden" meinte ich schmunzelnd. "Siehst du den verlorenen Krieg, mein Lieber?" und schien unglaublich gerne andere Menschen zu provozieren. Anbei natürlich nur auf scherzhafte Art und Weise. Nur das Echo vertrug ich ja bekannterweise nicht gut. Aber was keiner wusste, konnte ja auch nicht gegen mich verwendet werden. Nachdem ich also meinen Abstecher hinter mich gebracht hatte und nun den Himmel über mir fotografierte, stellte ich wieder einmal ernüchternd fest, dass ich die Natur einfach zu wenig genoss. Stetig dieser triste Alltag, verschwendend in den Räumlichkeiten der Professoren und die investierte Zeit in die Hausaufgaben. Wofür? Um später mal ein Leben haben zu können. Wie schnell die Zeit doch verging. Und die meisten vergeudeten ihre Zeit auch noch mit albernen Abenteuern statt das Leben zu genießen. Aber verschwendete ich nicht selbst genügend Zeit damit, mir eine perfekte Welt mit meinen Fotografien zu gestalten anstatt im Leben auch mal Risiken einzugehen? Dennoch wollte ich nicht länger darüber nachdenken und fotografierte einfach weiter den Himmel, ehe ich die Kamera sinken ließ und eine Antwort auf seine Frage versuchte zu finden. "Wohl nur ein Trugbild meiner Fantasie dieses Glitzern. Aber passiert" meinte ich und nahm es nicht tragisch, dass ich nicht entdeckt hatte, was ich gedacht hatte zu sehen. Dann richtete ich mich auf und wir liefen weiter, wobei ich meine Fotografien nur selten unterbrach. Ich wüsste auch nicht, was es zu sagen gäbe. Irgendwie war noch immer einiges seltsam zwischen uns und ich hatte Angst davor, alles kaputt zu machen. Das ich ein Trampeltier sein konnte, wussten ja viele. Ich sagte Dinge, ohne vorher zu überlegen und dann musste ich versuchen, den Schaden so minimal wie möglich zu halten. Aber in zwischenmenschlichen Beziehungen war mir das noch nie gelungen. Das war das Problem, wenn einem jeder Fluchtweg offen stand, aber ich befand eine Flucht für sinnvoller als in den Krieg zu ziehen. Lieber gar keinen Schaden als minimalen Schaden. Aber da war einfach auch jeder anders gestrickt. Vor einem Baum hielten wir an und ehe ich mich versah, war Vincent schon vor geklettert. Ich hielt mich dezent zurück, war mir nicht sicher, ob diese Idee gut war. Höhenangst hatte ich keine. Nur Gleichgewichtsprobleme. Und am Ende sollte möglichst Niemand im Krankenflügel landen, weswegen ich noch immer zögerte. Auf der anderen Seite war es eine unglaublich gute Gelegenheit, Fotomotive zu bekommen. Und doch war mir bei diesem Gedanken gar nicht wohl. "Ich weiß nicht.. Höhenangst habe ich nicht. Man kann nur Angst vor dem Fallen haben. Aber große Lust auf einen Absturz habe ich nicht" meinte ich noch immer zögernd; hielt es eigentlich für keine gute Idee. Andererseits.. ich würde mehr Zeit mit Vincent haben und das sprach dann letztlich doch für ein Ja, weswegen ich seufzte und dann langsam nach kletterte. Wohl war mir gar nicht dabei, klammerte mich regelrecht an den Ästen fest. Man konnte mich schon fast wie ein Faultier bezeichnen. Zumindest war das nach oben schauen einfacher als das herunter schauen. "Wehe du trittst mich" meinte ich schief grinsend. "Was ich alles für dich tue, während du mich nur in prekäre Lagen bringst" und streckte ihm die Zunge raus.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   So 9 Okt 2016 - 0:54

Vincent war von seiner Idee total begeister. Der Baum war einfach perfekt. Die Äste waren dick und würden sein und Ivanas Gewicht tragen. Außerdem war das Gespross der Erde und ziemlich hoch und blickte ein wenig über die Höhe der anderen um ihn herum. Also der Beste in der Nähe, sollte man es auf die Aussicht angelegt haben. Hatte er und er hoffte inständig, dass das Mädchen nicht zu viel Angst hatte, um mit ihm mit zu klettern. „Klar, dass du keine Lust auf einen Absturz hast.“, sagte Vincent, der sich schon auf den ersten Ast gehievte hatte und von diesem etwas hinunter gebeugt zu ihr blickte. „Aber ich bin mir sicher, dass das nicht passieren wird. Solange du in meiner Reichweite bleibst, werde ich dich jedes Mal wieder hochziehen.“, versicherte er ihr und hielt seine Hand zu ihr herunter, damit er ihr helfen konnte, indem er sie etwas hochziehen würde. „Schau, dass deine Kamera nicht herunterfällt“ Er wollte von ihr, dass sie den Sitz von ihrer Halskette nochmal überprüfte. Immerhin wäre es wohl wirklich ein Alptraum für sie, wenn diese einen Sturz von ein paar Metern hinlegen würde. Wieso sollte er sie denn treten. Das wäre doch komplett unsinnig und vor allem gefährlich. Auf keinen Fall würde er sie in Gefahr bringen. „Ich bringe sich in kleine prekären Lagen. Ich bringe dich in Situationen, die Spaß machen.“ Bis auf die Sache mit Peeves vielleicht, aber dafür konnte er nun wirklich gar nicht. Also wartete, bis sie ihre Vertrauen zusammen hatte und nach seiner Hand griff, um auf den ersten Ast zu klettern.
Von da aus wurde es etwas einfacher, weil die Äste weniger Höhenabstand hatten. Er kletterte immer auf einen Ast, wartete, bis Ivana sich auch auf den Weg machte und schaute, dass sie immer in seiner Reichweite war. Bei den höheren Ästen musste er etwas trickreicher vorgehen, da sie nicht mehr zu zweit auf einen Ast konnten, da es mit dem Gewicht doch etwas gefährlich wurde. Doch dann sah er, wie sich die anderen Bäume ihrem Ende näherten und er langsam über sie drüber sehen konnte. Noch ein, zwei Meter und dann entschied er sich, dass er genug war. Vincent setzte sich auf eine Astgabel, die zu zwei Ästen wurde. Beinahe gleich daneben war noch eine Astgabel. Allerdings von einem einzigen Ast. „Ich denke du kannst dich da hinsetzten. Aber wir können auch tauschen.“, ließ er sie wissen und wartete darauf, dass sie für sich entschied, was für sie sicherer aussah. Nachdem denn beide platziert waren, wagte er es einen Blick zu wagen, weg von dem Bäumen und weg von der Rothaarigen. Und was er sah, war wirklich unglaublich. Ein paar Blätter waren vereinzelt noch im Weg, aber man konnte das Schloss sehen. Das Ganze, wie es mitten in der Landschaft thronte und einfach faszinierend wirkte. Man konnte ein Teil der Landschaft sehen, die sich ihrem frühlingsmäßigem Aussehen frönte und gefühlt ein Pfad zum Zauberschloss darstellte. Der Ausblick war es so wert gewesen, hier herauf zu klettern. Das würde hoffentlich auch Ivana so sehen. Seine Augen wanderten zu ihr und erblickten sie, wie sie im Baum saß. Hinter ihr konnte man durch die Blätter weiter den Wald sehen, wie er lange und noch länger weiterging. So als wären sie alleine an diesem Ort, er sah nur ein paar Schüler auf den Ländereien, aber diese wirkten nur wie Statisten. „Und? Bereust du es herauf gekommen zu sein?“, fragte er das Mädchen, dass immer noch verträumt die Umgebung musterte.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Fr 14 Okt 2016 - 22:28

Noch immer misstrauisch beobachtete ich den Baum über mir. So ganz sicher war ich mir bei der Sache nicht. Aber ich wusste, dass ich Vincent vertrauen konnte. Logisch, sonst wäre er wohl kaum einer meiner besten Freunde. Oder was auch immer er nun für mich darstellte. Nach wie vor stellte sich alles zwischen uns als komplizierter und komplexer heraus, als es anfangs gedacht war. Aber: zwei komplexe Charaktere erforderten eine komplexe Beziehung, Verbindung or whatever. Trotzdem. Nur weil das Vertrauen da war, hieß das nicht, dass alles reibungslos verlaufen würde. Was, wenn einer gefährlich abstürzte? Sich was brach, tat, starb? Und so leichtfertig die Slytherins auch mit ihren inneren Stimmen umgingen - umso vernünftiger war da meine. Und trotz allem ignorierte ich diese - wie ich es zig Male zuvor getan hatte. Also warf ich meine letzten negativen Gedanken über Bord und ergriff den ersten Ast, an dem ich mich mühsam heraufzog, um im Anschluss eine sichere Balance zu finden. Vielleicht hätte ich es doch mal mit Quidditch probieren sollen, nur fehlte mir dazu leider die Zeit. Aber das war nun auch nebensächlich. Nachdem ich mein Gleichgewicht gefunden hatte, griff ich nach dem nächsten Ast und ließ mir von Vince hoch helfen. Entweder hatte ich es zuvor nie gespürt oder hatte es nur nie wahrhaben wollen, dennoch kribbelte meine Haut nun leicht. Es irritierte mich. Weswegen ich nur kurz irritiert auf seinen Arm blickte. Was eine Berührung ausmachen konnte war schon irritierend. Aber ich wollte mich davon nicht beirren, schon gar nicht anmerken lassen, weswegen ich meinen nächsten Stand suchte und mich somit Ast für Ast immer weiter hoch angelte. Es dauerte, es kostete Kraft - aber irgendwann hatte ich es endlich soweit geschafft, dass ich fast auf derselben Höhe war wie Vince. Nur herunter schauen sollte ich vielleicht nicht. Nicht, dass ich Höhenangst hatte. Die existierte nicht einmal - man konnte nur Angst vor dem Fallen haben. Und die hatte ich demnach. "Hast du keine Angst davor.. zu fallen?" Fallen konnte man in verschiedene Dinge. In den Abgrund, sich in etwas verlieren und darin einfallen.. es gab so vieles, was dieses Wort nur verdeutlichen konnte. Ein Grund mehr, wieso ich seinem Blick bisher immer ausgewichen war oder ihn nur für den Bruchteil einer Sekunde riskiert hatte. Es war vielleicht nicht direkt die Angst vor dem Fallen an sich, eher die Angst vor dem, was passieren konnte. Plante ich doch für gewöhnlich mein Leben Schritt für Schritt und kalkulierte alles mit ein. Doch wie Jay mir oft versucht hatte zu vermitteln, konnte man nicht alles planen. War das mit Peeves geplant gewesen? Hätte man es einplanen können? Wohl kaum. Schnell schüttelte ich meinen Kopf und atmete einmal tief durch. Egal worüber ich hier versuchte nachzudenken - es war einfach nicht real. Das eine Vergangenheit; dass andere würde niemals existieren. Dessen war ich mir bewusst. Eine Vergangenheit, die keine reale Zukunft haben würde. Und trotzdem, versuchte ich mich an einem sinnlosen Hoffnungsschimmer zu klammern. Ja, ich musste eindeutig verrückt sein. Verrückt vor was eigentlich? Ich traute mich eigentlich gar nicht darüber nachzudenken. War die Situation an und für sich schon seltsam genug. Mit Mühe erklimmte ich dann auch den letzten Ast, wobei ich mich wohl oder übel an Vince festhielt. Man konnte ja nie wissen, wer einem wann den tödlichen Schubs gab. Musste schon skurril aussehen. Zwei Hogwartsschüler auf einem Baum, Hogwarts betrachtend. Und irgendwie hatte es etwas magisches an sich, weswegen ich leicht lächelte. "Nein, weil du da bist und mir viel bedeutet"meinte ich leise und legte meinen Kopf auf seine Schulter, hob die Kamera und schoss ein Foto von uns beiden, ehe ich leise kicherte. "Foto für die Erinnerung" meinte ich und schoss dann ein paar Aufnahmen von dem Panorama, dass sich vor mir nun aufgetan hatte.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Sa 22 Okt 2016 - 2:00

Zu seiner Freude hatte Ivana nicht lange gezögert ehe sie ihm gefolgt war. Geschickt kletterte sie hinter ihm her und kam auch gleich nach ihm bei der wundervollen Aussicht an. Sie entschied sich dazu sich zu ihm auf die Astgabel zu setzten und so saßen sie nun Seite an Seite in der Höhe, mit ein wenig Wind und gutem Wetter. Vincent hätte sich diesen Tag nicht schöner wünschen können. Das war einfach nicht möglich. „Angst zu fallen? Nein.“, antwortete er ihr nachdenklich. „Das Leben könnte viel zu kurz sein um zu zögern. Man muss das tun was einem das Lachen bringt, ansonsten ist es nichts wert.“ Viel zu kurz konnte ein Leben sein. Oder zu eingeschränkt, zu schmerzhaft. Niemals wollte er in einer Situation sein wo er dachte nicht mehr lächeln zu können, dafür hatte er mit seiner Schwester zu viel gesehen, was einem Kind nicht wiederfahren sollte. Sie hatte ihm beigebracht mit ihrer Stärker, dass Lächeln das eine war, was einem niemals vergehen durfte. Es war das woran andere sich erinnerten und das was anderen in Erinnerung bleiben sollte. Seine Augen schweiften weiter über das Gelände während Ivana endlich schaffte ihr Gesicht zu heben und das zu erblicken, was sich vor ihren Augen erstreckte. Ihre Stimme sagte ihr, dass sie es nicht bereute hier zu sein, weil er ihr viel bedeutete. Ihm wiederrum bedeutete es einiges, das zu hören. Er legte seinen Arm um sie und zog sie etwas dichter an sich ran, damit sie merkte, dass auch ihm viel an ihr lag. Die Rothaarige die einfach aufgetaucht war und sich viel zu schnell in sein Herz geschossen hatte. Zuerst als gute Freundin, wo er dachte, dass sie eines Tages wie eine Schwester sein könnte. Doch bevor es dazu gekommen war, hatte ihm sein Herz mitgeteilt, dass sie etwas ganz anderes für ihn sein konnte. Irgendwie musste er Peeves dafür dankbar sein, so sehr er ihn auch für diese Aktion hasste, aber somit hatte er es wirklich gemerkt und auch die andere schien etwas entdeckt zu haben, woran sie bis zu dem Zeitpunkt noch nicht geglaubt hatte. Wie erwartet zückte das Mädchen als nächstes ihre Kamera und schoss ein Erinnerungsfoto von ihnen und er lächelte dabei in die Kamera. „Diese Fotos wird niemand anderes von diesem Schloss haben.“, sagte er zu ihr. Die meisten Schüler waren auch nicht so verrückt so etwas zu machen. Er wartete bis sie die Fotos fertig hatte, ehe er ihr den Fotoapparat sanft aus der Hand löste, sie auf sie richtete und abdrückte. Ivana mit einem Lächeln im Gesicht, auf einem Baum, die Haare leicht verwuschelt durch das Klettern und durch die und im Hintergrund ein wenig der endlose Wald. „Das will ich haben.“, nahm er sich die Rechte an dem Bild und händigte ihr das Gerät wieder aus bevor sie murren konnte. Kaum war es wieder sicher um ihren Hals hängend konnte Vincent nicht anders als sich einen Kuss von ihr zu stehlen. Hatte er es ihr nicht gerade vorher gesagt? Der Slytherin lebte im Moment und tat das, was ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubern würde und gerade wollte er nur die Lippen des Mädchens auf seinen spüren. So beugte er sich ein wenig zu ihr, da er auch im sitzen noch ein paar Zentimeter größer war als sie. Die eine Hand legte sich auf die Seite ihres Halses und sein Daumen strich über ihre Wange, ehe er sie küsste.
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Ivana Cavanaugh
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Sa 22 Okt 2016 - 22:35

Nein, Angst vor dem Fallen brauchte man nicht zu haben. Es tat zwar weh, wenn man aufkam, aber das Fliegen war an sich eigentlich eine gute Sache. Eine Sache, die ich mir selbst auch manchmal wünschte. Davon fliegen und nie wieder zurückkehren. Aber im Gegensatz zu anderen, war ich jemand, der niemals aufgab, egal wie ausweglos eine Situation war. Selbst wenn ich halbtot am Boden läge, würde ich daraus Hoffnung ziehen und mich um die kümmern, die mir wichtig waren. Es mochte egoistisch klingen, aber in erster Linie war ich für meine Freunde und Familie da. Und selbst das war eine Arbeit die nicht so einfach ging. Denn jeder hatte andere Probleme und meine musste ich da einfach nach hinten stellen. Denn im Gegensatz zu mir ging es meinen Freunden oftmals schlechter. Ich hatte alles was ich brauchte. Meine Kamera. Mehr benötigte ich nicht. Und in diesem Moment würde sich auch Vincent zu dieser Sammlung fügen müssen. Ob es ihm passte oder nicht. So gesehen hatte ich doch eine kleine Sammlung, die aber perfekter nicht sein konnte. Einen Bruder, der mich auf Trab hielt, meinen besten Freund Zacharias, der mich gut und gerne mal auf einer Insel absetzen würde, Nate mit dem ich als meinen Cousin immer wieder die seltsamsten Sachen erlebte und dann natürlich Vince. Was schon spezieller war als alle anderen Personen zusammen genommen. War es falsch zu sagen, der erste Junge für den ich mich interessierte auf nicht platonischer Ebene? Die erste Liebe? Ich wäre dabei, alles zu riskieren, nur damit es nicht enden würde. Was auch immer das zwischen uns war. Interpretierte ich vielleicht zu viel hinein, was meine eigenen Gefühle betraf? Ich glaubte, reif für einen Psychologen zu sein. Und dennoch dachte ich an den einen Satz, den mein Vater meiner Mutter vor ihrer Hochzeit gesagt hatte. No matter what, we'll be toegther as one. Bis die Scheidung kam und ich vor meinem Lebensende gestanden hatte. war das hier vielleicht sogar schon das Ende von etwas, dass langsam begonnen hatte? Aber warum fühlte es sich dann so an, als wäre es eben nicht so? Vielleicht besser so, wenn ich von alldem keine Ahnung hatte. Stattdessen verdrängte ich all das und schoss Bilder dieser Aufnahmen, die später lediglich Erinnerungen sein würden. Dann jedoch lachte ich auf seine Aussage hin. "Außer ich mache Flugblätter davon und schreibe darunter, dass du mich entführt hast. Nate wird mir sicherlich dabei helfen, dass durchzubekommen. Also wer hat nun hier das Sagen?" und streckte ihm ziemlich frech die Zunge heraus. Insofern mochte ich vielleicht keine typische Hufflepuff sein, aber wer konnte das auch sein, wenn er nur von grünen Wesen umgeben war, die einem immer wieder Input gaben? "Du kriegst es aber erst zu deinem Geburtstag, wann auch immer der ist aber das bekomme ich schon noch heraus." Oh, da musste man sich vor Nate in Acht nehmen, denn der bekam fast alles heraus. Und wenn nicht, drohte ich halt Ace oder Zacharias und dann würde ich auch das Geburtsdatum von Vince heraus bekommen. Ich schaute in die Ferne und bemerkte, dass es langsam aber sicher dunkler wurde. Doch störte mich das nicht im geringsten. Warum sollte es auch? Immerhin hatte ich hier jemanden, der auf mich aufpassen würde. Und dessen war ich mir sicherer, als in irgendwelchen anderen Belangen. "Eh.." meinte ich. "Ist Peeves da?" fragte ich überrascht und vielleicht auch leicht geschockt, als Vince mir versuchte, diesen Kuss zu stehlen. Aber was sprach eigentlich dagegen? Immerhin war es diesmal kein Quälgeist der zusehen würde. Hoffte ich zumindest. Und war mir dann jedoch ziemlich sicher, dass Peeves nicht da sein würde. Aber irgendwie brauchte man ja auch eine Ausrede, die ich wohl öfters benutzen sollte, wenn solch eine Situation auf mich zukommen sollte. Auch wenn ich ausschloss, dass mir so etwas noch einmal passieren sollte. "Stand das im Vertrag den wir mit Peeves abgeschlossen haben?" fragte ich leise neckend; konnte mir selbst in dem verzwickten Moment nichts anderes leisten als meine Frechheit. Aber immerhin ging ich auf die Forderung von Vincent ein; wer nicht wagte, konnte nur verlieren. Und irgendwie hatten wir ja auch noch etwas zu beenden, was von Peeves mehr als nur abgebrochen worden war; insofern gesagt; sogar verkürzt worden war. Also hielt ich mich an Vince fest und erwiderte den Kuss, auch wenn er nur sehr zögernd war. Immerhin wusste ich doch gar nicht wie das ging! Was sollte man da also von mir erwarten. Ganz zu schweigen von meinem roten Gesicht, war mir das Ganze doch mehr als unangenehm. Nicht, dass ich das nicht toll fand; sondern mich fragte, ob ich mich hier nur zum Affen machte oder nicht. Im Prinzip könnte Vincent nämlich jedes andere weibliche Wesen auf Hogwarts küssen, ohne eine Versagerin wie mich küssen zu müssen.
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Vincent Tiberius Atkins
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   So 23 Okt 2016 - 0:30

„Wieso solltest du das tun? Ich bin doch ein richtiger Engel.“, gab er von sich und grinste sie an. Nate Rupert war ein Hufflepuff der ihm bekannt war, aber ehrlich gesagt konnte er ihn nicht genau einschätzen. Es hatte sich einfach nicht wirklich ergeben, dass sie viel Kontakt zueinander hatten. Der Hufflepuff war einfach nur ein Jahrgangskollege gewesen. Inzwischen war er aber nicht einmal mehr das. „Außerdem siehst du auf diesen Fotos viel zu glücklich drein um ein Entführungsopfer zu sein.“ Als nächstes gab sie bekannt, dass er das Foto zu seinem Geburtstag erhalten würde. Gerne hätte er es zwar schon nach diesem Ausflug, aber solang er es überhaupt bekam, konnte er damit leben. „Also muss ich nur noch etwa 3 Monate warten.“, sagte er. Im Moment hatten sie März und er wurde im Juni geboren. Nicht zu lange. Solange sie das nicht vergessen würde war alles gut. „Viel Glück dabei. Die 3 Monate sind der einzige Tipp denn ich dir geben werde.“ Vermutlich war das etwas gemein, aber es interessierte ihn sehr, wie sie vorhatte eben jene Information heraus zu bekommen. Das durfte nicht ganz so einfach sein, da diesen nicht so viele kannten. Er feierte diesen nicht groß, auch wenn er während der Schulzeit war. Jonathan wusste es sicher, Jennifer wusste es, Killian hatte es gewusst. Nun gut, mal sehen wie sie das drehen wollte.
Zwei Herzschläge bevor er sie küsste fragte sie ob Peeves da war. Ivana wusste wohl genau was er vorhatte. Okay, man konnte es nicht wirklich missinterpretieren. Viel offensichtlicher konnte es nicht sein und kurz hatte er die Befürchtung, dass sie es ablehnen würde und ihn von sich stoßen würde. Etwas gefährlich hier in dem Baum, aber der Slytherin war sich sicher, dass er sich abfangen könnte. Unbeweglich war er nicht und Muskeln hatte er auch. Aber dann musste er auch gar nicht mehr darüber nachdenken, weil die kleine Schockstarre abfiel und sie noch einen kleinen Spaß über Peeves machte, ehe sie sich darauf einließ. Mehr könnte er sich nicht wünschen. Mehr konnte er auch nicht von ihr verlangen, vor allem wollte er im Moment nicht mehr. Küssen können, dass wollte er und vor allem wollte er sie kennen lernen. Besser kennen lernen so weit, dass er die guten Dinge von ihr wusste und auch die schlechten. Es war alles wichtig und alles zeigte was für ein Mensch sie war und das war es was er wollte. Sie als Mensch so gut verstehen wie es möglich war. Aber auch darüber dachte er nicht nach. Viel mehr genoss er gerade den Moment denn er mit diesem wunderschönen Mädchen teilte. Und das tat er. Auf seiner Haut bildete sich eine leichte Gänsehaut und sein Magen schien zu tanzen. Er fühlte einhundertprozentig, dass da etwas sein konnte. Etwas was er haben wollte. Der Kuss dauerte nur wenige Herzschläge aber ähnlich wie in dem verlassenen Raum kam es ihm vor wie eine schöne Ewigkeit. Doch auch jede kleine Ewigkeit hatte ein Ende und fügte sich in die große Ewigkeit des Lebens ein. Der Kuss löste sich und er musste schmunzeln. „Also wenn mir es das hier öfter beschert, dann stand das in dem Vertrag den wir mit Peeves geschlossen haben.“, neckte er sie und merkte langsam, dass es dunkler wurde. Sie sollten vermutlich aus dem Wald heraus ehe es wirklich dunkel wurde. Nicht, dass sie irgendein Geschöpf der Nacht fressen würde. Darauf konnte er dann doch verzichten. „Wir sollten wieder runter klettern. Wenn es zu dunkel wird, könnte das richtig gefährlich werden.“, sagte er und lotete einen Weg nach unten aus.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Mo 31 Okt 2016 - 4:30

"Ich hoffe dir ist bewusst, dass ich unter Schlangen groß geworden bin. Wenn du willst, kann ich auch gerne eine spielen aber dann müsste ich dich leider von diesem Baum schubsen. Und das will ich eigentlich recht ungern tun" meinte ich notierte mir die Aufgaben, die er mir gab, im Gehirn ab. Drei Monate, dass musste doch irgendwie machbar sein. Nate konnte mir sicherlich ein paar Informationen besorgen, ansonsten fragte ich bei Zacharias nach. Als Hausgenosse musste er doch an solch eine Information kommen, wie das Geburtsdatum eines Hausgenossen. Ace konnte ich diesbezüglich auch noch anpumpen, wenn dabei etwas für ihn herausspringen konnte. Eigentlich sollte diese Herausforderung machbar sein. Wenn mir nicht ungeahnte Steine in den Weg gerollt werden sollten, die ich nicht mit fremder Hilfe aus dem Weg rollen konnte. Für den Anfang reichte das aber sicherlich. Außerdem stand uns gerade wichtigeres bevor. Wie zum Beispiel den Kuss, den uns Peeves damals aufgezwungen hatte, diesmal ohne Zwang durchzuführen. Zumindest war ich ihm das schuldig, was auch immer daraus wurde. "Ey, ich bin nicht deine Freundin - ich begleiche nur meine Schuld" meinte ich und streckte ihm die Zunge raus, nachdem auch dieser Kuss wieder geendet hatte. Irgendwie waren beide sehr schnell vergangen, der letzte schneller als dieser, da ich den letzten auch irgendwie.. mehr oder weniger beendet hatte. Aber ich wollte ja nicht so sein; Wettschulden waren immerhin Ehrenschulden. Und so ganz hatte ich den Schock von damals noch immer nicht überwunden. Konnte man es mir verübeln? War immerhin alles Neuland für mich und damit umzugehen erforderte dann doch etwas, was ich trotz meines Optimismus nicht besaß: es dabei zu belassen wie es war. Ich interpretierte meistens viel zu viel in etwas hinein, was nie sein würde. Hatte ich doch selbst nach fünf Jahren nicht damit aufgehört zu hoffen, dass meine Eltern vielleicht doch wieder zueinander finden würden. Die Hoffnung starb bekanntlich zuletzt. Aber im Fall von Vincent und mir wollte ich nicht die Freundschaft belasten nur wegen eines Kusses, in den ich vielleicht zu viel Hoffnung interpretierte. Jungen wie Vincent sammelten Trophäen; mein Bruder war ebenfalls von diesem Schlag, zumindest glaubte ich das. Und gerade weil beide aus Slytherin kamen, musste ich doppelt vorsichtig sein. Wer wollte sich schon hoffnungslos verlieben und mit einem gebrochenen Herzen zu Grunde gehen? Und eben das konnte ganz schnell passieren, dass man sich verliebte und dann mit Nichts zurück gelassen wurde. Welches Mädchen hörte schon gerne 'du warst nur ein Zeitvertreib?' Eben, keines. Demnach konnte ich mir auch den Spruch nicht ganz verkneifen, der mir auf der Zunge lag. "Such dir ein Mädchen das sich küssen lässt, dass nicht einfach nur eine Freundin ist, da findet sich sicherlich eine" und wagte dann einen vorsichtigen Blick nach unten. Ja, so langsam sollten wir zurück ins Schloss. Es war Zeit und wenn ich morgen nicht verschlafen wollte, gehörte ich baldigst ins Bett. "Ich geh vor" meinte ich schmunzelnd und fing bereits an mit dem Abstieg. Immer Ast für Ast - langsam und gemächlich. Ich wollte keinen Unfall, der Tag sollte ausklingen wie er begonnen hatte.
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Do 3 Nov 2016 - 21:06

„Natürlich bin ich mit dem bewusst. Genau das macht es doch so wirklich spannend oder?“, neckte er sie, dessen bewusst, wie wenig die anderen Slytherins von ihm wussten. Er war einfach kein Mensch der etwas von sich selbst erzählte, vermutlich konzentrierte er sich meist auf die anderen, anstatt sich selbst zu öffnen. Meist fiel das denn meisten nicht auf. Ihm selbst war es auch lange nicht aufgefallen, aber jemand hatte ihn darauf gestoßen, dass er selten etwas wirklich Wichtiges preisgab. So wussten auch die wenigsten, wieso er das halbe Jahr von der Schule verschwunden war, weswegen er schlussendlich wiederholen musste. Vermutlich kursierten einige Versionen von dem was passiert war, aber das war doch nun auch nicht sonderlich wichtig. Auf jeden Fall war er interessiert, ob sie es herausbekommen würde oder nicht. Vincent würde der Hufflepuff diese Information aber vielleicht auch geben, in einer Weile, wenn sie es noch nicht wusste. Spätestens an seinem Geburtstag würde er wohl damit rausrücken. Soweit, wie er hoffte, sie sich immer noch verstanden. Was er natürlich herausforderte mit den Dingen die er als nächstes tat. Doch zufrieden bemerkte er, dass zwischen diesem Kuss und den zu dem Peeves sie gezwungen hatte Welten lagen. Und zwar aus dem einfachen Grund, das Ivana dem viel geöffneter schien, so als wollte sie es schlussendlich. Als würde sie nun auch Gefallen daran finden ihn zu küssen. „Welche Schuld denn? Ich kann mich an keine erinnern.“, sagte er grinsend. Wenn sie diese Ausreden brauchte, um besser damit um zu gehen, dann solle es so sein. Die Schlange würde sich ganz sicher nicht darüber beschweren soweit er nur immer weiter das leuchten in ihren Augen beobachten durfte. Das Glänzen in Augen hatte er schon immer faszinierend gefunden. Es zeugte davon, dass eine Person innerlich am Leben war, noch am Leben war, Hoffnung auf eine Zukunft hatte. Bei einigen Erwachsenen konnte er es nicht mehr entdecken, bei seiner Mutter zum Beispiel. Sie tat sich viel zu schwer mit dem was Catalina Alena geschehen musste. Doch auch wenn Ivana sichtlich an irgendetwas zu knabbern hatte, ihre eigene Schönheit nicht anerkannte und wohl nicht sonderlich gut mit ihren Gefühlen umzugehen wusste, hatte sie ein gewisses Leuchten in den Augen, welches ihn an einen glitzernden See im Vordergrund von grüner Berge im Untergang der feuerroten Sonne erinnerte.
Den Spruch den er allerdings von ihr hörte versetzte ihm einen kleinen Stich. Er sollte sich jemanden suchen der sich küssen lassen würde. Ein wenig so, als würde er das einfach bei jeder oder jedem tun. Okay, es gab Tage da tat er das auch, aber doch nicht bei jemand der ihr wichtig war, so wie sie. War das ein Schutzmechanismus oder meinte Ivana es wirklich ernst. Für Vincent ergab das nicht sonderlich viel Sinn und ihm fiel auch nicht wirklich etwas ein mit der er ihr beweisen konnte, dass er es nicht so meinte. Aber nun gut, da müsste sie es wohl mit der Zeit begreifen. Seitdem er Killian getroffen hatte, war da niemand mehr gewesen, denn er ihn wirklich interessiert hatte und von dem wusste nicht mal jemand war, weil der es pertu geheim hatte halten wollen. Darüber wollte er in dem Moment aber nicht nachdenken. Das war Vergangenheit und er lebte in der Gegenwart. „Pass auf, dass du nicht ausrutschst.“, sagte er nachdem sie schon angefangen hatte runter zu klettern. Natürlich war sie da selbst auch drauf gekommen, aber er hatte es trotzdem sagen müssen. Vincent ließ ihr ein wenig Vorsprung und setzte dann auch einen Fuß nach den andern weiter nach unten. Es dauerte genauso wenig lange wie beim raufklettern, ehe seine beiden Füße wieder den Boden des Waldes berührten. Naja, nicht direkt seine Füße sondern eher seine Füße in den Socken in seinen Schuhen, dessen Sohle den Waldboden berührte. Aber man wollte ja nicht so genau sein. „Na dann Baum. Lass niemand anderen diese schöne Aussicht sehen. Die gehört uns.“, sagte er keck in Richtung des Baumes, ehe er sich abwandte um den Weg zurück zum Schloss ein zu schlagen. „Na dann, machen wir uns besser mal auf den Weg zurück in die Gemäuer, bevor doch noch wer auf die Idee kommt uns zu vermissen.“
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BeitragThema: Re: Just wanted to make sure we are okay.. are we okay?   Mi 23 Nov 2016 - 17:41

"Ach komm schon. Lass dich nicht von mir ärgern - du weißt doch, dass man das Wenigste bei mir Ernst nehmen muss" und zwinkerte ihm daraufhin kurz zu. Das war das schöne an der Freundschaft mit Vince - das er nicht alles so ernst und tragisch aufnahm, wie gewisse andere Herren. Zum Beispiel Zacharias oder mein Bruder Jay. Da musste man teilweise mit Samthandschuhen ran, damit man sich nicht tagelang aus dem Weg ging wie ein zerstrittenes Ehepaar. Dahingehend war Vincent also mehr als tolerant, erträglich und somit auch anders. Auch weil er der Einzige war, den es nicht störte, wenn ich permanent meine Fotos machte. Nate und Vincent waren dahingehend die einzige Ausnahme - alle anderen nervte es schon wenn sie meine Kamera nur sahen. Ja, man konnte also auch sagen, dass Vincent ein Glückstreffer in jeglicher Hinsicht war. Und deswegen bereute ich nicht eine Sekunde an seiner Seite.

Nachdem wir den Baum wieder hinabgestiegen waren, warf ich einen letzten Blick nach oben. Etwas Wehmut schwang dabei mit, immerhin endete diese Reise nun hier. Und an jedem anderen Tag wäre es wieder eine andere Emotion die mit schwang. Nichts für so sein wie jetzt und deswegen fing ich all diese Dinge mit meiner Kamera ein - Bilder für die Ewigkeit. Dann wandte ich mich wieder Vince zu und grinste ihn breit an. "Hey - das wiederholen wir. Aber mit dir habe ich die Tage erst einmal was anderes vor" und ließ mich auch nicht daran hindern, einfach für ihn mit einzuplanen. Ich sprach einfach gerne für zwei Leute - das war ja nicht verwerflich. Nein sagen konnte der andere dann ja immer noch. Aber für diesen Moment musste ich es resignierend hinnehmen, dass der Tag schon wieder vorbei war und somit auch die Zeit mit Vince, auch wenn ich mir das versuchte nicht anmerken zu lassen.

Auf dem Weg ins Schloss schwieg ich großteils, denn ich wusste nicht wirklich was ich sagen sollte oder konnte. Alles fühlte sich seltsam an und ich wollte es mit unbedachten Worten dann auch nicht kaputt machen. Dieses Talent lag ja bekanntlich in meiner Familie. Also gingen wir einfach nur gemeinsam den Weg hoch zum Schloss, wo sich unsere Wege dann trennen sollten. "Denk dran. Das eine Foto bekommst du zum Geburtstag - und ich werde herausfinden, wann das ist!" Nun hatten wir also auch den Wald und die Ländereien hinter uns gelassen. Nun, der neue Tag würde sicher auch gut werden. Also nahm ich es mit Humor und umarmte Vincent zum Schluss und gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Mehr kriegst du wenn du artig bist" und streckte ihm die Zunge raus, während ich ein Abschiedsfoto schoss. Dann verschwand ich auch schon um die Ecke.

ENDE!
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