Harry Potter - Foren-RPG
 
StartseiteFür NeulingeWetterMitgliederAnmeldenLogin
Gryffindor

0 Punkte

Slytherin

0 Punkte

Ravenclaw

0 Punkte

Hufflepuff

0 Punkte
____________

Orden

44 Punkte

Professoren

94 Punkte

Todesser

37 Punkte

Ministerium

22 Punkte
Hauptplotevents:

Event:



Infos:


Gesucht:


Unterricht (Gruppe 1):
Zu Starten:

Zu Beenden:

Wichtige Eilmeldungen
des Tagespropheten:



Besucherzähler
Besucherzaehler
Umloggen
Benutzername:

Passwort:


Austausch | 
 

 der faule Stotterer

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Elijah Parker
NPC - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 39
Anmeldedatum : 26.07.16

Charakterbogen
EP:
1600/1800  (1600/1800)

BeitragThema: der faule Stotterer   Do 18 Aug 2016 - 20:16

Datum: 16.03.15

Mit den Händen in den Hosentaschen, einem dunkelblauen Hemd und einer schwarzen Jeans, spazierte Elijah schweigend über die Ländereien von Hogwarts. Seine Augen richteten sich in den Himmel, sein verträumter Blick kam wieder hervor und der tiefe Wunsch eins mit den Wolken zu sein. Einfach so dahin zu schweben und einfach nur auf die Welt hier unten hinunter zu blicken. Elijah hatte keinerlei großen Ansprüche ans Leben und das obwohl die Lehrer ihm mit seinem theoretischen Wissen, eine ganze Menge zusprachen. Jeder sagte ihm, dass er eine große Zukunft hätte und das sich für ihn alles verbessern würde, wenn er erstmal die nonverbale Magie für sich entdeckt hätte. Irgendwie ging ihm das ganze Geschwätz von der Zukunft und was er doch werden sollte und all dem ziemlich auf den Geist. Er liebte es Wissen in sich aufzunehmen, sich in der Bibliothek unter Büchern zu vergraben und jedes einzelne bis in kleinste Detail auseinander zu nehmen. Für ihn war Wissen nicht Macht, sondern eine Bereicherung seines Geistes, aber leider wurde diese durch seine chronische Faulheit ständig gehemmt. In die Wolken schauen, lesen und schnitzen, dass waren seine Hobbies und nur denen wollte er nachgehen. Er hasste es zu reden, vor allem, da er chronisch stotterte und viele nicht die Geduld besaßen ihn etwas aussprechen zu lassen, ohne es selbst zuende zu sprechen. Wenn er dieses kleine Übel noch überwinden könnte, wäre die Welt perfekt für ihn und als Zauberer konnte er sich zumindest ein ruhiges Leben erlauben, reisen wohin wer wollte und einfach nur in der Welt existieren.
Das tun wozu er immer Lust hatte, dass war seine Aufgabe, dass war genau das was er sich wünschte und was er immer verfolgte.

Noch vor einer Stunde hatte er drei Schachpartien gespielt und alle gewonnen, leider war der Sieg eher zweifelhaft, da ihn alle als Betrüger und Schummler bezeichneten. War es etwa seine Schuld, dass sie die Regeln nicht kannten? Eher nicht, Elijah war nicht der Typ der für solche Menschen, die ihn arglos beschuldigten noch viele Worte fand. Er sagte klipp und klar wie er darüber dachte oder ging einfach ohne weiter darauf einzugehen. So war er eben und das änderte sich auch nicht. Elijah war einer der wenigen Schüler in der sechsten Klasse die sich unglaublich wohl dabei fühlten allein zu sein, niemanden der einen zu irgendwas zwang oder einen auslachte wegen den Schwächen die man hat.

Für ihn bedeutete Hogwarts die pure Freiheit, hier konnte er lesen, lernen und alles das tun, was er zuhause nicht konnte. Seine Eltern glaubten erst an Magie, seit sie aus ihm herausgebrochen war und die Scheiben im Haus zum platzen gebracht hatte. Sein erster Ausbruch geschah in einem Anfall von Angst als sein Schrank sich von selbst öffnete, was natürlich nur der Wind war. Aber Elijah hatte sich so gefürchtet, dass es die Fenster zum platzen gebracht hatte. Nicht gerade eine eine schöne Story, besonders wenn die eigenen Eltern einen anstarrten als ob man ein Monster wäre. Trotzdem zeigten sie Verständnis und waren umso stolzer als der Brief aus Hogwarts eintraf. Noch heute besaß er diesen Brief und las ihn jedes Mal wieder wenn es ihm gerade nicht so gut ging, um sich daran zu erinnern wieso er hier war.

Am Waldrand schlenderte er umehr, er rechnete nicht damit was sich in Kürze vor ihm abspielen würde. Selbst als es im Gebüsch raschelte und man irgendwelche lauten Laufgeräusche von mehreren Beinen vernahm, ging er weiter ohne großartig darauf zu achten. Ein schwerer Fehler, den er bereuen sollte, denn nur wenige Minuten später umzingelten ihn vier Spinnen die ihm etwa bis zum Bauch gingen und drängten ihn zurück bis an einen Baum. Mit gezogenen Zauberstab versuchte er sie auf Distanz zu halten, aber das Stottern ließ nicht viele Zauber zu. "P..p...Pro..Protego", der Zauber entfachte sich zwar, ließ aber die Spinnen nicht die Flucht ergreifen. Das war einer dieser Momente in denen er es bereute zu stottern. Mit aller Mühe ließ er Funken aus seinem Zauberstab springen, versuchte die Spinnen zu vertreiben, aber erreichte letztlich nur das Gegenteil und bezweckte damit, dass sie noch eher auf ihn losgingen. Nun konnte er nur noch hoffen, dass ihm irgendjemand helfen würde.



Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Nijura Ariana Magistra
Schüler - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 39
Anmeldedatum : 11.08.15

Charakterbogen
EP:
2200/2400  (2200/2400)

BeitragThema: Re: der faule Stotterer   Mo 22 Aug 2016 - 22:22

Nachdem ich eine lange Zeit erst in der Bibliothek verbracht hatte und anschließend mich weiter an der nonverbalen Magie probiert hatte, was heute nicht so gut geklappt hatte, weil ich einfach nur unkonztriert gewesen war, hatte ich dann doch gefrustet aufgegeben und meine Sachen wieder aufgeräumt bevor ich in Richtung des gemeinschaftsraumes gegangen war.
Dort war es allerdings brechend voll und laut, etwas was ich überhaupt nicht leiden konnte und ich sofort auf der Stelle kehrt gemacht hatte. Wie magnetisch hatte es mich in einen verlassenen Seitengang gezogen wo ich meine Arme betrachtet hatte, die deutlich vernarbt waren und man getrocknetes Blut sehen konnte, das von einem frischen Schnitt stammte. Ich wusste das es nicht gut war was ich da tat, doch war es für mich ein Ausweg aus einem Gefühlschaos und der nahenden Dunkelheit, der Schmerz und das Blut holten mich zurück und erinnerten mich daran das ich lebendig war und noch auf dieser Welt wandelte.
Ich zog meine Ärmel wieder nach unten und bewegte mich weiter die Treppen nach unten, mit dem Ziel einen Spaziergang über die Ländereien zu machen und durch die frische Luft etwas die Gedanken frei zu bekommen. Ich verließ das Schloss durch das große Eingangstor und steuerte meinen Weg in Richtung verbotener Wald, einfach aus dem Grund, weil man dort die wenigsten Leute traf und ziemlich ungestört war. Doch heute schien jemand anderes genau die gleiche Idee gehabt zu haben, doch schien bei ihm etwas nicht in Ordnung zu sein denn ich könnte einiges an Funken sehen. Besorgt beschleunigte ich meinen Schritt und sah dann das Problem das der Junge zu haben schien.
Einen Moment musterte ich die Szene während ich meinen Zauberstab griff und ihn vor mich richtete "protego" murmelte ich leise und warf eine Schutzmauer zwischen den Jungen und die spinnen, was letztere dazu veranlasste sich jetzt mir zu zu wenden und mich angreifen. Doch da haben sie sich sicherlich die falsche ausgesucht, ein grimmiger Ausdruck tritt in meine Augen und ich werfe eine Spinne nach der anderen mit einem geübten " Arania Exuma" zurück in den Wald wo sie in der Dunkelheit verschwinden. Ich stecke meinen Zauberstab zurück und wende mich dem anderen Schüler zu und mustere ihn, Worte waren noch nie meine Stärke und so braucht es etwa bis einige über meine Lippen kommen "alles in Ordnung?" Es ist eine kühle und sachliche Frage und so typisch für mich um alle auf Distanz zu halten.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elijah Parker
NPC - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 39
Anmeldedatum : 26.07.16

Charakterbogen
EP:
1600/1800  (1600/1800)

BeitragThema: Re: der faule Stotterer   Sa 1 Okt 2016 - 1:14

Elijah sah sich hilfesuchend um, doch niemand schien in der Nähe zu sein, um die Spinnen von ihm wegzulocken. War das sein Ende? Erneut versuchte er einen Protego aufzubauen, hatte aber nur geringen Erfolg damit, sodass die Spinnen ihn immer weiter zurückdrängten und anfingen auf ihn los zu gehen. Aber ehe sie überhaupt die Chancen dazu hatten, ihn anzugreifen, schoss ein Protego zwischen ihm und den Spinnen. Überrascht suchte er nach der Quelle und entdeckte eine Mitschülerin aus seinem Hause. Nijura Magistra, eine junge sehr schüchterne und zurückhaltende Schülerin, die stets die Einsamkeit suchte. Mehr als einmal hatte er sie dabei beobachtet wie sie sich von allen Menschen entfernte, sich isolierte und in der Einsamkeit versuchte ihr Leid auszuleben. Mit Sicherheit hatte sie kein schönes Leben gehabt, doch Elijah war definitiv kein Mensch der vielen Worte. Sein Stottern verhinderte, dass er all zuviel sagte. die meisten wollten ihm auch gar nicht zuhören, sie empfanden ihn als zu anstrengend, aber wehe sie brauchten Hilfe bei irgendwelchen Hausaufgaben, dann konnten sie gar nicht nett genug zu ihm sein. Er hatte die Schnauze voll von all diesen Möchtegern Deppen, die dauernd versuchten sich bei ihm einzuschleimen, nur um an seinem Wissen teilhaben zu können. Nicht das es ihn störte, in einer Prüfung würden sie alle durchrasseln und früher oder später wäre Elijah derjenige der dann lachen würde.

Beeindruckt von ihrem Können, sah er ihr dankbar zu, wie sie es schaffte, die Spinnen in die Flucht zu schlagen. Kaum waren die Spinnen endlich besiegt, fragte sie ihn ob alles in Ordnung sei. Zunächst zögerte er eine Antwort zu geben, da sie ihm aber schon immer irgendwie sympathisch war und er sie irgendwie als süß empfand, musste er ihr einfach antworten. "J.j..j..ja...d.d...d...danke..f...f..f..für .d..d....d.deine Hilfe." sagte er stotternd und wurde dabei ein wenig rot im Gesicht, er war es nicht gewohnt in der Nähe eines Mädchens zu sein, für das er insgeheim Interesse hegte. Aber dieses Interesse würde genau das bleiben, ein Geheimnis für immer und ewig. Sie war genauso unerreichbar für ihn, wie jedes andere Mädchen in diesem Schloss und das alles nur weil er nicht der coolste war, sondern ein kleiner stottender unbedeutender Junge irgendwo, der niemandem auffiel..

"U..u...und bei dir? A...a....a...a.a.lles okay?"
, fragte er ein wenig um ihre Gesundheit besorgt und musterte sie ganz kurz mit scharfem Blick. Nein, bei ihr war nicht alles okay, das sah man ihr an. Ihre Augen, ihr Gesicht und ihre Kleidung sprachen beinahe Bände über sie. Auch wenn er nicht herleiten konnte was es war, dass sie bedrückte, spürte er jedoch den tiefen Kummer, der in ihren Augen verborgen lag. Er fühlte sich in ihrer Gegenwart merkwürdig, vielleicht weil es das erste Mal war, dass er so nahe an sie herangekommen war. Dennoch hielt Elijah sich zurück und wartete auf eine Reaktion ihrerseits.

"I..i...i..ich bin Elijah ..p-...P...P...Parker...w..w.w...w..wir sind be..b..beide in Ravenclaw." sagte er mit unsicherer Stimme. Er hasste seine Stimme so sehr, dass er es nicht in Worte fassen konnte. Wieso musste er mit dieser Bürde belegt sein? Wieso konnte man ihm diese Bürde nicht einfach wieder nehmen? Die Magie war doch zu allem fähig, wieso also nicht dazu? Andererseits hatte er nie gefragt.
Ihre Blicke trafen sich kurz, ehe er seine Augen erneut über ihre Kleidung huschten und dann wie gebannt an ihren Augen festklebten. Was sie wohl über ihn dachte? Ob sie ihn überhaupt erkannte? Sie hatte bestimmt schon von Parker dem Streber gehört, aber ob sie ihn wirklich wahrgenommen hatte, bezweifelte er stark. Schließlich war er ein Außenseiter und nicht gerade beliebt.
"U...u..u.und du b...b..b..bist Nijura richtig?", fragte er und setzte ein eher unschuldiges Lächeln auf.

Eine kurze Stille trat zwischen ihnen ein, er hasste diese Stille, sie kam ihm unendlich lang vor. Sie erdrückte ihn, sie war quälend und irgendwas musste er sagen. Er wollte nicht, dass sie wieder ihres Weges ging, ohne das er zumindest die Chance nutzte, sie in ein Gespräch zu ziehen. Ob sie das überhaupt wollte? Niemand hielt ihn auf Dauer aus, also warum dann eine Verletzung riskieren?
"W...w...w..w..willst v..v....v..v.vielleicht...m...m..mmich auf meinem..s...S..S.:Spaziergang begleiten?", fragte er wagemutig und sah sie beinahe wie eine Statue erstarrt an. Schweigend wartete er ihre Antwort ab und genoss in der Zeit den Anblick ihrer Augen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Nijura Ariana Magistra
Schüler - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 39
Anmeldedatum : 11.08.15

Charakterbogen
EP:
2200/2400  (2200/2400)

BeitragThema: Re: der faule Stotterer   Mo 3 Okt 2016 - 16:35

Ich hatte es wirklich geschafft alle Spinnen zu vertreiben und ließ den Protego vor ihm verschwinden. Dann musterte ich ihn kurz ob er wirklich nicht verletzt war und senkte dann schnell meinen Blick, als mir bewusst wurde das ich ihn eigentlich schon fast anstarrte. Ich räusperte mich etwas ud konzentrierte mich wieder auf seine Worte. Ich hatte ihn schon öfters beobachtet im Gemeinschaftsraum wenn er für sich alleine arbeitete und die anderen ihn nur nervten wenn sie Hilfe bei den Hausaufgaben brauchten, solche Idioten.

Aber jetzt traf ich ihn zum ersten Mal alleine und schaffte sogar ein kleines Lächeln als er meine Frage beantwortete. Irgendwie war sein Stottern ja süß, auch wenn es ihn wohl unsicherer machte als er sowieso schon war und auch ließ mich das Gefühl nicht los das er in meiner Gegenwart sogar noch mehr stotterte als bei anderen. Wie ich bereits sagte irgendwie süß. Auch wenn ich selbst sicherlich nicht die beste Gesprächspartnerin war,immerhin sprach ich sehr wenig und nur mit Menschen die ich wirklich gut kannte, ansonsten verließen meistens nur kurz angebundene Sätze meine Lippen.

Ich winkte etwas ab als er sich bei mir bedankte "das ist doch selbstverständlich das man einem Hauskameraden aus der Patsche hilft" verließ dann ein doch recht flüssiger Satz meine Lippen was mich selbst zum einem irgendwie verwunderte. Aber vielleicht war es seine Unbeholfenheit die mich in seiner Gegenwart entspannen ließ, wirkte er nicht so als ob er mir direkt ein Messer in den Rücken rammen wollte. "Ja alles gut soeit" meinte ich dann noch knapp, hatte ich es noch nie leiden können wenn man mich nach meinem Gemütszustand befragte, denn meistens verließ dann eine Lüge meine Lippen, wie jetzt gerade auch.

Bei seiner Vorstellung musste ich etwas lächeln "ja ich weiß du sitzt immer am Fenster neben dem Bücherregal und arbeitest dort" erklärte ich leise und fragte mich im selben Moment ob es sich wohl wie Stalking anhörte das ich dass so genau wusste und ihm auch sagte, oder wollte ich ihm eigentlich nur unterbreiten das ich ihn sehr wohl bemerkt hatte und wusste wer er war? So genau konnte ich das garnicht sagen und nickte nur bei seiner nächsten Frage als Bestätigung. Auch wenn es mich überraschte das er meinen Namen kannte,war ich doch irgendwie Unsichtbar für die meisten, die mich kaum bemerkten oder überhaupt wussten das ich existierte. Traurig irgendwie immerhin besuchten wir seit 6 Jahren die gleiche Schule und das gleiche Haus, aber ich tat ja auch nicht wirklich viel um auf zu fallen sondern blieb lieber im Hintergrund und vorallem für mich alleine.

Meine Augen weiteten sich überrascht als er mir verlegen und natürlich wieder stotternd die zweite Frage stellte. Das hatte ich wirklich nicht erwartet und wollte gerade zur einer Antwort ansetzen als ich seinen Blick spürte, einen wirklich aufrichtigen Blick der mir sagte das er seine Frage mehr als nur ernst meinte und so lächelte ich erneut etwas und nickte dann leicht "ja warum nicht, wir können ja zum See runterlaufen" schlug ich dann vosichtig vor, hatte ich immerhin soweiso diesen Weg einschlagen wollen und da mich seine Anwesenheit nicht störte, nein eher das Gegenteil war es doch eigentlich eine gute Idee und wir waren zeitgleich auch weiter WEg von dem verbotenen Wald, was sicherlich förderlich für unsere Gesundheit wäre.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elijah Parker
NPC - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 39
Anmeldedatum : 26.07.16

Charakterbogen
EP:
1600/1800  (1600/1800)

BeitragThema: Re: der faule Stotterer   Mi 30 Nov 2016 - 3:13

Verwundert sah er sie überrascht davon, dass sie ihn scheinbar sehr wohl bemerkt hatte an. Bisher war Elijah immer der Auffassung das Nijura ihn nicht bemerkte, selbst wenn er da am Fenster saß und still vor sich hin lernte oder heimlich einen Blick auf sie ergatterte, wenn sie mal nicht gerade zu ihm sah. Seine bisherigen Versuche ein Mädchen von sich zu beeindrucken schlugen immer und immer wieder fehl, sie schenkten ihm beinahe keine Beachtung und wenn sie es doch einmal taten, sahen sie ihn nur als einen guten zurückhaltenden Freund, der eher dafür bekannt war, dass er den Menschen zuhörte. Wunderte es jemanden? Er stotterte und bekam kaum einen Zauber richtig auf die Reihe, geschweige denn eine vernünftige Konversation und das wirklich schlimme daran war, dass er in Gegenwart von Mädchen die er besonders attraktiv fand, nur noch mehr stotterte oder im das Wort im Halse stecken blieb. Und Nijura war eben ein solches Mädchen, auf das er schon lange ein Auge geworfen hatte. Sie war für ihn etwas Besonderes. Was ihr an ihr so besonders fand, konnte er nicht einmal wirklich in Worte fassen, vielleicht war es die Ruhe die sie ausstrahlte oder die Musik mit der sie sein Herz zum erbeben brachte. Einmal nein sogar zweimal hatte er sie spielen gehört und leise gelauscht. Er liebte es wenn sie ihr Haar offen trug, lächelte oder in ihre Studien vertieft war. Sie wirkte so zurückhaltend und misstrauisch der Welt gegenüber, dass er manchmal den Drang hatte, ihr einfach so eine Umarmung zukommen zu lassen, einfach um das Lächeln in ihrem Gesicht wieder zu erwecken.
"D...d...d..du h...h..hhast mich be...b..bemerkt? D....d.d.as hätte ich nicht er...e...e.erwartet. Die meisten sehen a..a.a.a..a..an m..m..mir vorbei. I..i..i..ich h..h..h..habe dich imm...i..immer mit einem No...n..Notenbuch gesehen...Sp..S...s..spielst Klavier?", er lächelte leicht und versuchte auf diese Weise eine Konversation mit ihr zu beginnen, auch wenn er damit rechnete, dass sie ihn bald mit irgendeiner Ausrede abservieren würde. Schließlich ging den meisten sein Sprachfehler auf den Keks. Trotzdem konnte man ihm die rote Färbung im Gesicht nicht übersehen.

"I..i...i...ich kann Klavier spielen...u...u...u..und..ko..k...k-...kkomme v.v..v....v...vor lesen ..n..n..nu..nur nicht dazu. V...v..v.v...v...vielleicht spielen wir m...m...m..mal zusammen?", fragte er und war froh als sie einwilligte mit ihm einen kleinen Spaziergang zum See zu machen. Wie stolz er in diesem Augenblick war und wie viel Glück er dabei empfand, konnte er keinem sagen. Jedenfalls lag es weit außerhalb dessen, was er sonst bei einem Spaziergang empfand. Er freute sich insgeheim so sehr, dass er sich in seinem Kopf überlegte worüber er mit ihr noch reden konnte. Eigentlich redete er nicht soviel und wollte auch nicht aufdringlich oder gekünstelt erscheinen. Am liebsten würde er ihr sagen, dass er ihre Erscheinung bemerkenswert findet und das sie ein wunderschönes Mädchen war. Aber das würde dann doch zu klischeehaft herüber kommen oder? Immerhin mochten es Mädchen wenn man sie überraschte und nicht mit klischeehaften Anmerkungen in die Ecke drängte. Außerdem war er viel zu zurückhaltend um so einen Schritt jetzt schon zu wagen. Erst wenn sie sich wirklich näher kannten und er sicher von einer Freundschaft ausgehen konnte, dann und erst dann konnte er sich das noch einmal überlegen. So war Elijah, er war der nachdenkliche Typ, der jeden Schachzug im Leben zweimal bedachte. Alles hatte seine Ordnung und seine Strategie. Wenn man das Leben strategisch anging, konnte man schon viel erreichen.

Während sie nebeneinander herliefen, sah sich Elijah ein wenig um. Er sah zum Wald hin und dann zu dem großen Schloss, in dem sich gerade annährend eintausend Schüler aufhielten und ihrem geregelten Alltag nachgingen. Wie sehr hatte er die Ruhe gesucht und besonders jetzt wo Nijura da war, war er sehr glücklich mit seiner Entscheidung hier draußen zu sein. Auch wenn es ihm um ein Haar zum Verhängnis geworden wäre. Der Wind wehte durch seine Haare, seine Hände waren in seinen Hosentaschen vergraben und sein Blick glitt hier und da zu Nijura, aber nur dann wenn er sich von ihr unbeobachtet fühlte.
"S...s..s.s..sag mal...w...w...w..was fü..f..f..f.für Hobbys has...h...h..hast du so? A..a.a..a.a.also w..w..w.was machst du so gern? L..l..liest gerne viel? O...o...o..ooder gehst genauso gern wie ich spazieren?", fragte er forsch nach und wagte es kaum mehr zu ihr hinzusehen, aus lauter Angst heraus er könne sich bei ihr verraten. Natürlich versuchte er zu lächeln und komischerweise funktionierte es sogar in ihrer Gegenwart besser als von ihm bisher angenommen.

"Ich..ehm..also...i...i..ich würde...g...g..g.gerne mehr von dir wissen..also..ich ...meine..i...ich...ich würde dich gerne besser k...k...k..kennenlernen....e..e..e..e.erzählst du mir no...n..noch mehr von dir? E..e.e..e.gal was...i...i...i..ich wü..w.w....w..würde dir gerne zuhören.", er ahnte das dieser Schuss nach hinten losging. Besonders weil sie überhaupt nicht der offene Typ war und vermutlich jedes Anzeichen bei ihm übersah. Ob sie ihm die Geschichte das er sie näher kennenlernen wollte wirklich abkaufte? Nicht das Elijah je diesen Versuch bei ihr unternommen hatte, im Grunde war das hier sein aller erster Versuch und das erste Mädchen das sich ihm wirklich noch zuwandte. "I..i...i..ich zum Beispiel..s..s..s...s.chnitze gerne kleine..F..f..f.f.figuren..." sagte er und griff in seinen Umhang und zeigte ihr eine seiner kleinen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], die er einst für sie einmal geschnitzt hatte, sich aber nie traute sie ihr zu übergeben. "D..d..d...d..die h..h...h..h..hab ich mal gemacht ..i...i...i...ich w..w..w...würde sie..d.d...ddir gerne schenken.", sagte er und hatte das Gefühl nicht nur im Erdboden zu versinken sondern auch noch so rot wie eine Tomate zu werden, als er ihr den kleinen selbstgemachten Fuchs hinhielt.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Nijura Ariana Magistra
Schüler - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 39
Anmeldedatum : 11.08.15

Charakterbogen
EP:
2200/2400  (2200/2400)

BeitragThema: Re: der faule Stotterer   Mi 28 Dez 2016 - 0:09

Ich lief langsam neben ihm her und genoß den leichten Wind in meinem Gesicht. Hier draußen konnte ich mich frei fühlen und bekam auch den Kopf frei. Hier war niemand der einem direkt das Messer in den Rücken rammen konnte. Normalerweise war ich stets ohne Begleitung hier draußen, ließ meinen Gedanken freien Lauf und konnte von meiner eigene Verklemmtheit etwas loslassen. Doch heute war Elijah bei mir und komischerweise störte mich das kein bisschen. Er war eine angenehem Gesellschaft und auch wenn man genau hinhören musste um zu verstehen was er sagte, so störte mich das nicht wirklich, das war eben so und entweder man akzeptierte es oder nicht. ich senkte den Blick und ein kleines Lächeln erschein auf meinen Lippen "natürlich habe ich dich bemerkt, ich sehe nicht die jenigen die gesehen werden wollen sondern die jenigen die sich im Schatten verbergen und ihr wahres ich verbergen" ich musterte ihn einen Moment von der Seite und sah dann wieder nach vorne in Richtung See "ja das stimmt ich spiele klavier" meinte ich leise und war wohl genauso überrascht davon das er es bemerkt hatte, wie er davor. Dabei fiel mir auch wieder das neue Notenheft ein das mir meine Eule vor einiger Zeit gebracht hatte, ohne Absender. Aber ich hatte einen gewissen Löwen in Verdacht und würde ihn bei unserem nächsten Treffen darauf ansprechen.

Überrascht warf ich ihm einen weiteren Seitenblick zu und sah genau in seine Augen, bevor er den Blickkontakt schnell wieder abbrach, es war selten das auf einer Zaubererschule noch andere Muggel Instrumente beherrschten, doch irgendwie passte es wohl auch zu ihm "das ist wirklich schade, ich finde bei Musik kann man sich am besten entspannen" sprach ich leise und dachte dabei an meine eigene Musik und wie sie mich immer wieder beruhigte. Ich warf ihm einen erneuten Blick zu "was spielst du denn am liebsten?" hakte ich dann nach, wobei ich ja eine Vorliebe für die Musiker der Muggel hatte. Bei seinen nächsten Worten blieb ich einen Moemnt überrascht stehen, bevor mir das ganze bewusst wurde und ich schnell wieder an seiner Seite war "das können wir gerne mal machen" meinte ich dann erneut leise und dachte in diesem Moment einfach nicht daran wie verletzlich ich immer war, wenn ich mich in meiner Musik verlor. Vielleicht auch weil ich nicht wirklich glaubte das er mich so verletzten konnte wie andere. Ich hoffte nur das ich mich dabei nicht täuschte.

Eine ganze Weile liefen wir schweigend weiter nebeneinander her, beide in unseren eigenen Gedanken versunken und doch war es eine wirklich angenheme Stille, nicht zwnaghaft, sondern einfach friedlich schön. ich begann mich nach und nach in seiner Gegenwart mehr zu entspannen. Vielleicht weil er genauso wenig redete wie ich, ich konnte es nicht sagen und eigentlich war es mir auch egal. Ich sah einen Moment aufs Wasser bevor ich mich ihm wieder zuwand "nun ich spiele meistens Klavier, aber ich male und zeichne auch sehr gerne oder mache etwas gymnastik" bei den ganzen Worten blieb meine Stimme in der gleichen ruhigen Tonlagen die ich eigentlich immer hatte und ich sah vor mich auf den Boden, denn jemand anderem beim sprechen anzusehen viel mir nicht so leicht. "Und du?" fragte ich dann doch noch zögerlich nach.

Mich überraschte das wirklich, das er wohl wahrlich Interesse an mir hatte. Die meisten schreckten vor meiner kühlen und abweisenden Art zurück. Versuchten garnicht erst durch meinen Eispanzer zu kommen, den ich mir über die Jahre hinweg aufgebaut hatte. Ein Grund wieso ich den Namen Eisprinzessin trug. Er war mein Begleiter an dieser Schule geworden udn ja irgendwie passte er zu mir, er spiegelte zumindest einen teil meiner Persönlichkeit wieder. Nicht alles, denn verletzlichen teil den ich tief in mir vergraben hatte und den eigentlich so gut wie nie jemand zu sehen bekam, traf diese Beschreibung wohl sicherlich nicht, aber das fanden nur die Personen heraus die sich auf meine Art einließen und langsam mein Vertrauen erarbeiteten ud so hinter die Fassade schauen konnten.
Wer wusste ob Elijah das vielleicht schaffen konnte, er versuchte es und bemühte sich auch um mich, was mir wirklich schmeichelte. Und auch deswegen gab ich ihm die Antworten auf seine nächsten Fragen, weil ich herausfinden wollte, ob er den Willen und die Kraft hatte sich dem ganzen wirklich zu stellen.
Einen Moment überlegte ich, was ich ihm dem erzählen konnte, etwas was nicht zu viel von mir preisgab, aber zeitgleich ach seine Neugierde befriedigte "also ich mag sehr gerne die farbe lila udn türkis, aber auch hellblau, mein Lieblingsessen sind Nudeln mit Soße und meine Lieblingsfächer sind Alte Runen,Arthimantik und Vgddk" mehr fiel mir gerade spontan nicht wirklich ein und so warf ich ihm erneut einen Seitenblick zu und musterte dann die kleine Holzfigur die er aus seiner Tasche zog.
Vorsichtig streckte ich die Hand aus ud nahm den kleinen Fuchs in meine Hand und musterte ihn neugierig, bevor ich ihn überrascht ansah "für mich?" fragte ich leise und sah erneut auf den Fuchs "danke er ist wirklich wunderschön" erneut stahl sich ein kleines Lächeln auf meine Lippen und ich sah ihn dankend an.

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elijah Parker
NPC - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 39
Anmeldedatum : 26.07.16

Charakterbogen
EP:
1600/1800  (1600/1800)

BeitragThema: Re: der faule Stotterer   So 15 Jan 2017 - 15:21

Eine Eisprinzessin und ein Froschkönig, die gemeinsam am See entlang spazierten und ganz allmählich etwas aufbauten, dass einer Freundschaft sehr ähnelte. Zu Anfang war es für ihn undenkbar gewesen, dass er sich an ein weibliches Geschöpf herantraute, geschweige denn mit Nijura überhaupt zu reden. Sie wirkte immer so kalt und verschlossen, wie eine reservierte Person die lieber alleine war als unter guter Gesellschaft. Elijah konnte diese Gefühle sehr gut nachvollziehen, auch er fühlte sich manchmal sehr unwohl in großen Schülermengen und neigte eher dazu sich abzusondern. Warum sollte auch ein Schüler wie er unter vielen Menschen sein, wenn er letztlich doch eh nur mit einer Topfpflanze redete und irgendwelche schlechten Witze präsentierte. Niemand hörte ihm zu, nur die Pflanzen taten es, aber auch sie waren nicht wirklich dazu in der Lage darüber zu lachen. Schlechte Witze eben. Partys und so etwas waren nicht sein Gebiet, lieber vergrub er sich stundenlang in einem guten Buch oder schrieb selber kleine Dinge, die er für gut oder spannend oder lustig hielt. Meistens waren es nur kurze Geschichten und dann nicht einmal wirklich gute. Trotzdem erfüllte es ihn jedes Mal mit Stolz. Das war aber kein Vergleich zu diesem Spaziergang mit einem Mädchen. Ehrlich gesagt war es sogar sein erster Spaziergang mit einem Mädchen, dass nicht nach weniger als einer Minute wieder zum Schloss zurückging. Vielleicht sollte er sich diesen Zeitpunkt gut merken und einen neuen Rekord notieren. Wie lange dauerte es wohl, bis auch sie vor ihm die Flucht ergriff, weil er ein einfacher Junge war, der nicht wirklich aufregend oder strahlend wirkte. Die meisten kannten ihn nur als Streber und problematischen Zauberer. Allein das sie sich für seine Hobbys interessierte, ließ ihn beinahe vor Röte im Boden versinken. Nach so langer Zeit gab es jemanden der sich ernsthaft für ihn interessierte, ja vielleicht sogar bereit war seine Unzulänglichkeiten hinzunehmen und eine Freundschaft zu beginnen. Das wäre allerdings neu für ihn. Freunde hatte er nie wirklich viele gehabt und die wenigen die er hatte, waren meistens auch eher Außenseiter.
"Ich...also...ich l..l..l..lese gern und schreibe gerne Gesch...G..:Geschichten...u....u...und b...b..b..bin gerne...i...i...i..im Wald bei...d.d..d..d..d.den Zauberwesen...und.....u...u...u..und spiele gern Klavier u...u...u..und schnitze k..k..k..kleine Holzfiguren. Naja es ist nur eine Beschäftigung weißt du?  E...e...es hilft mir beim Nachdenken. I..i...i..i..,ich liebe es....d..d...d...die Mondscheinsonate...z..z...zu spielen...a..a..a...auch w...w..w..wenn ich sie nicht gut kann.",erwiderte er "aber ich habe inzwischen meine eigene Spielart der Mondscheinsonate gefunden und mir erlaubt sie ein w..w..w...w..wenig zu variieren.", fuhr er fort wobei er sich sanft auf die Lippe biss und erneut in einem unbeobachteten Moment, das Profil des Mädchens neben ihm musterte. Sie wirkte selbst nicht wie die gesprächigste Person der Welt. Die Atmosphäre wirkte für ihn ein wenig gedrückt, was aber nur daran lag, dass er sich zur Kommunikation zwang. Nur so lernte man einen Menschen kennen. "Gymnastik? Ha....h..hast du dir das s...s..s.elbst beigebracht? W...w...w..w.was beinhaltet das?", hakte er nach und ging mit ihr am See entlang. Sein Blick schweifte umher und richtete sich auf die Wolken, die sich immer dichter und dichter zusammenzogen. Braute sich da etwa ein Unwetter zusammen? All die merkwürdigen Wetterereignisse der letzten Wochen hatte er sich eingehend notiert und konnte schlicht kein System dahinter erkennen. Egal wie sehr er auch herumrechnete oder die Abstände zählte oder aber die Wiederholungen auflistete samt aller Abstände. Es gab kein erkennbares Muster. Folglich spielte die Welt einfach verrückt und das Ökosystem würde zwangsläufig irgendwann schweren Schaden erleiden. Allein jetzt spielten die magischen Wesen in der gesamten Welt verrückt. Der Angriff der Spinnen auf ihn, war das beste Beispiel dafür.

Schüchtern wie er war, schenkt er ihr eine kleine Holzfigur und freute sich umso mehr, das sie ihr zu gefallen schien. Das Lächeln in ihrem Gesicht, die Freude in ihren Augen, beides war schon Belohnung genug für ihn. "Gibt es etwas schöneres als die Ländereien von Hogwarts? Ich meine, w..w...w..w.wenn das Wetter nicht gerade verrückt spielt ist es doch ein toller Ort voller Geheimnisse. Findest du nicht? Ich komme gerne hierher, weil die Luft so gut ist und man hier draußen am See alles vergisst, was in diesem Schloss so vor sich geht. F..f.,..f...frei von...v.v...von Menschenmassen u..u...u...uund Professoren. Dir g..g.g..g..geht es genauso nicht wahr? D..d...d...du s--s---schätzt die Einsamkeit genauso sehr wie ich es tue. Stimmt doch oder? Ich meine..i...i...i..ich sehe dich häufig al..a..a..a allein..w..w..w.as nicht heißt das ich dich beobachte oder so...also ich meine...also..", langsam aber sich verrannte sich Elijah in einem Schwall von Stottereien. Er wollte nicht so herüberkommen als würde er ihr auf Schritt und Tritt folgen. Seine größte Angst war immer noch, dass er sie mit seiner ungeschicklichen Art und Weise wieder vertrieb.

Seine Rede wurde jedoch von etwas anderem Unterbrochen, was sich vor ihnen abspielte. Es waren zwei Kniesel die am See ihren Durst stillten und erschrocken aufhorchten als sie Nijura und Elijah näher kommen sahen. Schweigend stellte er sich Nijura in den Weg um sie daran zu hindern weiterzugehen und legte sich symbolisch den Finger auf den Mund. Ein Zeichen, dass sie leise sein sollte. Lächelnd zeigte er auf die Kniesel und winkte ihr zu, damit sie ihm vorsichtig und langsam folgte. Doch die beiden Kniesel waren nicht sonderlich erfreut darüber, dass sie näher kamen was an dem leisen gefährlichen Knurren zu hören war. Die im Wald lebenden waren leider eher Scheu und wagten sich nur heraus wenn kein Mensch oder andere Tiere in der Nähe waren.
Aus Respekt blieb Elijah stehen und streckte vorsichtig seine Hand aus, sodass sie selbst entscheiden konnten, ob sie näher kommen wollten oder lieber auf Distanz blieben.

Zunächst schauten sie die beiden Schüler nur irritiert an und ließen sich schließlich von ihrer Neugierde zu ihnen leiten. Vorsichtig schnüffelten sie an Elijahs Hand und ließen sich nur kurz von ihm streicheln. "Kniesel...s.s..s..s..sind friedliche Tiere...aber l..l....leider seit diesen Wettereignissen, se..s.s...sehr ängstlich. Hier .v..v...v..v..versuch du es mal.", sagte er und blieb vor den Kniesel hockend auf dem Boden. Er nahm vorsichtig seine Hand wieder weg und obließ es Nijura ob sie sie streicheln wollte oder nicht. Aber wenn sie sich nicht beeilte liefen die kleinen Racker ziemlich schnell wieder in den Wald zurück. Jetzt oder nie.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Nijura Ariana Magistra
Schüler - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 39
Anmeldedatum : 11.08.15

Charakterbogen
EP:
2200/2400  (2200/2400)

BeitragThema: Re: der faule Stotterer   Do 16 Feb 2017 - 19:16

Wir gaben sicherlich ein merkwürdiges Gespann ab, zumindest in den Augen unserer Mitschüler, aber es interessierte mich nicht wirklich was die anderen über uns dachten, natürlich wusste ich von meinem Spitznamen „Eisprinzessin“ aber anstatt ihn zu wieder legen, hatte ich ihn mittlerweile eher angenommen und erfüllte ihn wohl auch mit vollem Taten drang. Vor kurzem erst hatte ich gehört wie jemand gemeint hatte, an mich würde man nicht mal mit einer Brechstange an mich rankommen so dick sei das Eis um mein Herz. Ich hatte nichts darauf gesagt, aber manchmal fragte ich mich ob wohl alle, vor allem Jungs so über mich dachten. Es war ja jetzt nicht so, dass ich total interessiert daran war einen Jungen zu finden, aber manchmal wenn ich andere Liebespaare so sah, spürte ich etwas in mir und stellte mir vor wie es wäre jemanden an meiner Seite zu haben dem ich vielleicht sogar bedingungslos vertrauen konnte. Der einfach für mich da war, mein Fels in der Brandung.
Ich wusste das so etwas wahrscheinlich nie passieren würde, aber ich hatte zumindest etwas wovon ich träumen konnte und das tat ich, still und heimlich, heimlich träumte ich von meinem Beschützer und dem Mann der mein Herz erobert hatte. Doch das ganze gehörte jetzt sicherlich nicht hierher und ich wurde mir schuldbewusst wieder Elijahs Anwesenheit bewusst und wand mich schnell und mit ganzer Konzentration ihm zu und lauschte aufmerksam seinen Worten ich ncikte etwas „ ich liebe die Mondscheinsonate auch“ meinte ich leise und sah ihn von der Seite an „ich spiele sie am liebsten im Original“ fügte ich noch hinzu, ich mochte die überarbeiteten nicht, aber sicherlich musste jeder seinen eigenen Stil finden und daran war sicherlich nichts aus zu setzen.

Bei seiner Frage schüttelte ich leicht den Kopf „ich wurde trainiert von mehreren Trainern, mein Vormund meinte eine Dame müsse hervorragend Klavier spielen und sich gleichzeitig aber auch anmutig bewegen können, eine schlanke Figur haben und tanzen können“ meinte ich leise und sah dabei stur nach draußen, denn auch wenn ich mittlerweile eine gewisse Zuneigung zu den Sachen gefunden hatte so übte ich lieber für mich alleine, ohne Druck und ohne Zwang. Das war zwar eher selten möglich aber hier in Hogwarts ergab sich das ganze doch hin und wieder und ich lebte es aus, solange ich es konnte.

Ich warf ihm einen weiteren Blick zu „ ich bin gerne auf den Ländereien unterwegs egal bei welchem Wetter und am liebsten halte ich mich unten am See auf, es gibt ein zwei Orte die eher weniger kennen und da genieße ich die Ruhe und die Natur und die Einsamkeit “ sanft lächelte ich und sah etwas nach vorne als der See bereist in Sicht kam, mein Herz schlug etwas vor Aufregung, denn was ich bisher nie jemanden erzählt hatte, war das ich absolut nicht schwimmen konnte, weswegen ich mich an warmen Tagen vom See fern hielt, damit nicht jemand auf die Idee kam mich hinein zu werfen.

Ich beobachtete eine Weile wie die Riesenkrake sich gerade an der Wasseroberfläche streckte und wohl die Ruhe genoss als mich Elijah am weiter laufen hinderte und nach vorne zeigte und mir ein Zeichen machte leise zu sein. Ich folgte seinem Blick und entdeckte ebenfalls die beiden Wesen die uns erstmal misstrauisch musterten und allem Anschein bereit waren jederzeit zu flüchten sollte eine Gefahr von uns ausgehen.

Ich beobachtete wie eins näher kam und an seiner Hand schnüffelte und sich dann sogar streicheln ließ, abwartend sah mich Elijah an aber ich schüttelte kaum merklich den Kopf, ich mochte Kontakt an den Händen nicht wirklich, die einzigen Tiere die ich streichelte waren meine Eule und hin und wieder die Katzen im Gemeinschaftsraum, ansonsten ließ ich meine Hände am liebsten unberührt und so beobachtete ich die Tiere lieber nur aus der Ferne und überließ es ihm sie zu streicheln, bei seinen Worten sah ich ihn an „ist irgendwie verständlich, es bringt sie sicherlich durcheinander und auch sie verstehen nicht ganz was passiert oder aber sie wittern eine Gefahr von der wir noch nicht wirklich was ahnen“ murmelte ich leise und beobachtete die Tierchen weiter bevor ich meinen Blick zum Wald schweifen ließ. Er war mir in letzter Zeit nicht wirklich mehr geheuer und ich hielt mich lieber etwas fern davon, zu häufig waren die Nachrichten über verrücktspielende Tiere und vorhin erst hatten doch auch die Spinnen gezeigt, dass nicht alles in Ordnung war.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Schicksal

avatar

Anzahl der Beiträge : 100
Anmeldedatum : 17.08.15

BeitragThema: Re: der faule Stotterer   Mi 1 März 2017 - 19:43

Pass auf wo du hintrittst!


Taps, Taps die Kniesel schleichen übers Gras so grün,
Platsch, Platsch die Pfötchen verschwinden im Schlamm,
Matsch, Matsch sie stecken fest, oh weh.

Der Boden fest und stark ist nichts weiter, als ein Trugbild überwachsen von Gras,
drunter liegt Erde wie Pudding, aufgeweicht von Schauern, Regen und Gischt.
Die Wiese ist zum Moor geworden, trotz Sonnenschein und Trockenheit
Ein Knieselchen schreit und maunzt ist in Nöten.

Was wohl passiert, sollte ein Mensch, ein Schüler darauf treten?
Was, wenn das Fauchen der Tierchen eine Warnung hätte sein sollen?
Was, wenn der Junge mit dem dunklen Haar schon im Pudding steht und droht zu versinken?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elijah Parker
NPC - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 39
Anmeldedatum : 26.07.16

Charakterbogen
EP:
1600/1800  (1600/1800)

BeitragThema: Re: der faule Stotterer   Fr 14 Apr 2017 - 20:42

Sie ahnten wahrscheinlich wirklich was hier vor sich ging oder sie waren einfach nur übervorsichtig was die Menschen betraf. Konnte man es ihnen verübeln? Menschen waren ebenso verräterisch und tückisch wie die holde See. Gerade wenn man glaubte, man könne ihr trauen, zog sie einen in die tiefsten Tiefen und es gab kein Entkommen aus den Klauen der Finsternis. Vielleicht fühlte er sich genau deshalb mit diesen Wesen so sehr verbunden. Sie waren frei dlebend und besaßen so etwas wie Tücke nicht. Ohne Gier nach Profit, Macht oder Land, lebten sie voreinander hin und versuchten sich ihrer Natur gemäß in ihrem eigenen kleinen Territorium durch zu schlagen. Es mochte hart klingen, aber die Menschen waren meilenweit davon entfernt auch nur ansatzweise nach ihrer Natur zu leben. Stattdessen begnügten sie sich andere herabzuwürdigen, hohe Prinzipien sich zu setzen und sie dann doch wieder zu brechen, wenn sie einmal unbequem wurden. Nicht das er es nicht würdigte was die Menschen erschufen und welche Wunder sie vollbringen konnten, aber wo gutes war, war auch schlechtes. Und die Dunkelheit würde immer ein Teil des Menschen bleiben, sie steckte in jedem von ihnen und wenn man nur einmal seinen Willen verlor, setzte sie sich durch. Passte man dann nicht auf, verzerrte sie einen und das Licht verpuffte irgendwo in der Dunkelheit.

Elijah war immer schon eher ein sehr passiver Mensch gewesen, der sich darum bemühte nicht all zu sehr aufzufallen. er suchte sich seinen eigenen Weg durchs Leben und gerade jetzt begann er erst wirkliche Fortschritte zu machen. Allein das er sich Nijura nähren konnte und mit ihr diesen Spaziergang machte, war weit mehr als er in den letzten Jahren bewerkstelligt bekommen hatte. Mit Knieseln umzugehen hingegen war für ihn eigentlich nichts besonderes. Ihm war es letztlich egal ob sie ihn bissen oder nicht, er glaubte fest daran, dass sie ihm nichts tun würden, wenn er sich ihnen aus friedlichen und ehrlichen Absichten näherte. Erst als er direkt vor ihnen hockte, bemerkte er das Dilemma in dem steckte, da wurde ihm schlagartig bewusst, dass sie nicht aus Angst vor IHNEN herausknurrten sondern um sie vor einer ganz anderen Gefahr zu warnen. Mal wieder ein Beweis dafür, dass der Mensch direkt immer von einer falschen Annahme ausging, nicht jedes Wesen war ihnen von Grund auf böse gesinnt.

Es gab nur einen kurzen Ruck und er spürte wie seine Füße im Boden verschwanden und er bereits bis zum unteren Hosenbein im Schlamm steckte. Ihm blieb nichts anderes übrig als sich ruhig zu verhalten, aber wie konnte er die Kniesel und sich aus diesem verdammten Moorloch herausholen? Und woher kam dieses Moor überhaupt? hier war noch nie so eine Stelle gewesen. Aus reiner Neugierde ob es sich wirklich um ein Moorloch handelte bewegte er sich. Diesmal versank er jedoch nicht, spürte aber einen starken Widerstand, durch den er seine Füße nicht aus dem Schlamm ziehen konnte. Dumm gelaufen. "N..n...Nijura...i...i....ui..ich brauche..h..h...h..hier deine Hilfe...ich stecke fest...ge..g..g...g..genau wie die Kniesel! Du..d...d..d..d..du musst sie...e.e..e..e..erst durch einen Schwebezauber hier herausholen...t...t..t..tust du das für mich?", fragte er mit dem Rücken zu ihr auf Distanz stehend. Er konnte sich nicht umdrehen und musste daher etwas lauter sprechen. War ja klar, dass ausgerechnet ihm sowas passieren musste und dann auch noch vor einem so entzückendem Mädchen wie Niju. Die Röte stieg ihm ins Gesicht, Verlegenheit machte sich breit. Was sie jetzt wohl von ihm denken mochte? Wahrscheinlich hielt sie ihn für einen Versager und Trampel und weniger für einen liebenswerten Jungen.

"Z..z..z..zuerst di..d..d.d..die Kniesel okay? D..d..d...d..die sind wichtiger a..a..a.a....a...als ich. U...u...u...u..und bei mir wi.w..w..w..w.wird es sowieso pr....p....problematischer. Vielleicht f..f..f...f.f.indest du..i...i...i...i..irgendwo einen Ast oder s..s...s.oetwas um mich hier herauszuholen. Kriegst..d.d..d..d.d...du das hin?"
, die Chance einen stabilen Ast zu finden lag bei etwa 15 %, also müsste sie es vielleicht mit einem Levicorpus versuchen, einem Kampfzauber der dazu diente jemanden kopfüber in der Luft hängen zu lassen. Kombinierte sie diesen mit einem Wingardium Leviosa, könnte sie ihn womöglich aus dem Schlamm holen.
"Ko...k...k..k..komm bloß nicht näher! ..S..s...s..sonst steckst du auch f..f..f..fest. " forderte er sie auf und hoffte, sie würde seinen Rat beherzigen, um nicht selbst in diesem ekligen Schlamm festzustecken. Allein das seine Hosenbeine nun mit Schlamm verdreckt waren, machte diesen Spaziergang schon wieder zu einer echt bescheuerten Sache. Da wollte er einfach nur mit dem Mädchen, dass er so schon so häufig angeschaut hatte, mal über die Ländereien ziehen und dann passiert ihm sowas.

Und was tust du jetzt, du Supergenie? Jetzt bist du von jemandem abhängig und das alles nur, weil du natürlich nicht auf den Boden geachtet hast Du bist manchmal echt ein Looser., dachte er und versuchte sich langsam aber sicher wieder etwas abzureagieren. Es machte gerade jetzt keinen Sinn sich aufzuregen oder sich graue Haare wachsen zu lassen.
Genau in diesem Moment hörte er mal wieder seine Mutter in seinem Kopf die ihm immer vorschwärmte, dass er ein Mädchen mit seinen Fähigkeiten begeistern müsse. Dafür sollte er aus sich herauskommen und selbstbewusst den ersten Schritt wagen. Große Worte für eine Frau die flüssig sprechen konnte und in Gegenwart des anderes Geschlechtes nicht komplett schüchtern war. Jedenfalls konnte er das mit Nijura vermutlich abhaken, damit konnte er sie vermutlich nicht beeindrucken. Frustriert versuchte er sich selbst zu befreien was ihm aber nicht besonders gut gelang. Zumal er beim dritten Anlauf beinahe das Gleichgewicht verloren hätte und sein Gesicht dann auch noch voller Schlamm gewesen wäre. Eine noch größere Blamage als ohne hin schon wollte er sich nicht zukommen lassen! Nicht vor ihr zumindestens.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
der faule Stotterer
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» „Geheime Pläne – Faule Früchte“

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Hogwarts - Dark Ages :: Inplay :: Ländereien von Hogwarts :: Ländereien von Hogwarts-
Gehe zu: