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 Unerwartetes Wiedersehen

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Tyrus Tenebris
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BeitragThema: Unerwartetes Wiedersehen   Sa 2 Jul 2016 - 13:08

Unerwartetes Wiedersehen


Tyrus schlenderte durch die Straßen ohne wirklich darauf zu achten, wo er hin ging. Nachdem er gestern im Wald gewesen war und unverhofft einen neuen Hauskameraden getroffen hatte, wollte er es heut wieder wagen auch nach Hogsmeade zu gehen. Schließlich war Hogsmeadewochende und früher oder später musste er sich damit auseinander setzen, was der die letzten Wochen vermieden hatte. Tao hatte sich für eine andere entschieden und dabei blieb es. So schnell und plötzlich wie er hier in Hogsmeade auf dem Weihnachtsmarkt in sein Leben getreten war, so schnell hatte er es mit diesem einen Gespräch auch wieder verlassen. Etwas betrübt ließ Tyrus seinen Kopf hängen, doch wusste selbst nicht warum. Was hatte er erwartet? Das er mit Tao glück bis ans Lebensende zusammen sein würde? Sie waren ja nicht mal richtig zusammen gewesen. Nur ein paar Dates hatten sie in den 2 Monaten gehabt. 2 Monate. Es waren nur zwei Monate gewesen und nun war es Zeit darüber hinweg zu kommen. Tyrus redete sich gedanklich Mut zu, straffte seine Schultern und blickte in die Höhe. Schluss mit Trübsal blasen! Kaum hatte er den Blick nach vorn gerichtet, nahm er seine Umgebung auch wieder war. Er sah die Geschäfte und Leute, die ein und ausgingen. Unter ihnen nahm er auch eine Frau war, die ihm bekannt vorkam. Er schaute genauer hin und da erkannte er sie. Es war Professor Romanova. Obwohl nun war sie ja nicht mehr seine Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Unweigerlich fragte sich Tyrus was sie nun wohl machte und fing an sie zu beobachten, wie er es immer bei den Leuten tat.


Zuletzt von Tyrus Tenebris am Do 10 Nov 2016 - 15:42 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Natascha Romanova
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BeitragThema: Re: Unerwartetes Wiedersehen   So 3 Jul 2016 - 17:10

Es war der zweite Tag ihres freien Wochenendes, und das Gespräch mit Professor Melbourne am Vortag hatte die Russin ein wenig schwermütig gemacht. Sie hatte in Hogwarts eben nicht nur gearbeitet, sondern auch Freundschaften geschlossen und viel über sich selbst gelernt. Als verschlossenes, unterkühltes Mysterium war sie hier angekommen, und sie war zwar nicht weniger mysteriös, dafür aber deutlich aufgeschlossener und kontaktfreudiger von der Zauberschule gegangen. Sie hat in ihrer Zeit in Hogwarts gelernt, dass man nicht alles alleine schaffen kann, und dafür war sie ihren Kollegen und Schülern sehr dankbar.
So kam es, dass sie sich mal wieder blicken lassen wollte, schließlich war viel passiert und die Schüler hatten nun ihr Hogsmeade-Wochenende. Natascha wollte wissen, wie es ihren Schülern in der Zwischenzeit ergangen war, weshalb es sie in das verschlafene Zaubererdorf gelockt hatte, und tatsächlich hatte es nicht lange gedauert, bis die ersten Schüler sie wieder erkannten. Es hatte sie überrascht, dass die Slytherin-Gruppe sie so begeistert begrüßte und sofort unzählige Fragen stellte, doch es gab ihr auch das gute Gefühl, als Professorin alles richtig gemacht zu haben. Ungewohnt war es, so viel über sich zu erzählen, doch es schien die Schüler tatsächlich zu interessieren, weshalb sie diese Hemmschwelle übertrat. Außerdem schien die Karriere des Auroren einige ihrer Schüler anzusprechen, wem konnte man da besser Fragen drüber stellen, als der Leiterin der magischen Strafverfolgung?
Eine halbe Stunde hatte Natascha mit den Slytherins im 'Drei Besen' gesessen und gequatscht, bis sie sich verabschiedete und aufstand. Sie wollte sich noch ein Stück Kuchen bei Madam Puddifoot gönnen, und sowieso wurde es ihr allmählich unheimlich, wie sehr sich ihre ehemaligen Schüler für sie interessierten. Es schmeichelte ihr, aber so viel Wirbel um ihre Person gefiel ihr nicht.

Draußen war es warm, genau wie am Vortag, sodass der schwere Hexenumhang zuhause hatte bleiben müssen, und auch einen Hexenhut trug die Russin nicht, weshalb einige Passanten sie merkwürdig ansahen. Doch diese Blicke machten ihr nichts aus - sie bewegte sich stilsicher und selbstbewusst durch das Dorf. Während sie so vor sich hin spazierte, sah sie sich um, begrüßte den einen oder anderen Schüler, doch dann blieb sie stehen, als sie einen Schüler erblickte, der trotz des guten Wetters überhaupt nicht glücklich aussah. Es war nicht ihre Art, einfach so den Seelsorger zu spielen, doch sie hatte Tyrus schon ganz anders erlebt, denn gerade in ihrem Unterricht schien der Ravenclaw irgendwie aufgeblüht zu sein, weshalb ihr dieser Zustand ein wenig Sorgen bereitete. Wohl hatte er gerade keine so gute Zeit, das sah man ihm an. Vielleicht würde ihm ein Gespräch gut tun, dachte die Halb-Veela, sodass sie sich kurzerhand zu ihm setzte.
"Guten Tag, Mister Tenebris", meinte sie und sah ihn direkt an, "Alles in Ordnung bei Ihnen? Sie wirken ein wenig matt." Sie schenkte ihm ein leichtes Lächeln und begann ein wenig zu feixen, in der Hoffnung, dem dunkelhaarigen jungen Mann ebenfalls ein Lächeln entlocken zu können. "Sagen Sie bloß, meine Vertretung für Verteidigung gegen die dunklen Künste macht einen miesen Job. Dann müsste ich mal ein ernstes Wörtchen mit Professor Chantealee reden. Wie geht es dem Haus Ravenclaw? Existiert Miss Bell's Kater noch, oder ist inzwischen tatsächlich der Tag gekommen, an dem das Mädchen ihr Haustier endgültig verlegt hat?"
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Tyrus Tenebris
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BeitragThema: Re: Unerwartetes Wiedersehen   So 3 Jul 2016 - 20:41


Tyrus beobachtete wie die ehemalige Professorin einige Schüler begrüßte und durchs Dorf spazierte. Sie wirkte dabei so selbstbewusst und sicher wie er sie vom Unterricht her kannte. Daran schien sich nicht viel geändert zu haben. Es freute ihn in gewisser Weise, dass es ihr gut zu gehen schien. Die Sonne schien und sie trug weder Hut noch Umhang. Verständlicherweise wie Tyrus fand. Er selbst schwitzte etwas in seiner Ravenclaw-Strickweste. Die er über das typische weiße Hemmt trug. Dazu hatte er eine lange schwarze Hose aus dünnem Stoff an, was dem Wetter ebenso nicht zuträglich war, aber Tyrus war kein Mensch, der sich in kurzen Hosen blicken ließ. Er hatte überhaupt keine kurze Hose, abgesehen davon, dass der arme Adler ohnehin wenig Kleidung besaß. Aus diesem Grund trug er oftmals auch am Wochenende die Schuluniform auch wenn es an diesen Tagen erlaubt war andere Kleidung zu tragen.

Ebenso wie die Hitze waren aber auch seine Gedanken zuträglich, das seine Laune nicht wie bei den meisten Schülern besonders gut war. Seine mutmachende Maskerade viel bald wieder ein und er setzte sich mit hängenden Schultern vor Madam Puddifoot an die kalte Steinmauer des Gebäudes lehnend hin. All diese Eindrücke erinnerten ihn an Tao und er war eindeutig nicht bereit dazu das jetzt schon zu verarbeiten. Er spürte nur noch sein schmerzendes Herz und nahm selbst seine ehemalige VgddK-Lehrerin nicht mehr war.

Umso überraschter war er als eben diese plötzlich neben ihm Platz nahm und ihn begrüßte. Etwas aus der Fassung und seinen Gedanken gebracht schaute er auf. Ihr schien wohl seine fehlende ausgelassene Stimmung aufgefallen zu sein, denn sogleich fragte sie ob alles in Ordnung sei und bemerkte, dass er matt wirkte. Dabei lächelte sie ihn freundlich an. Dass nicht alles mit ihm in Ordnung war schien man ihm wohl anzusehen. Dann fing sie an zu Scherzen und tatsächlich musste Tyrus etwas schmunzeln.
Die Vorstellung sie würde der Eiskönigin einen miesen Unterricht vorwerfen, erschien ihm äußerst amüsant. Schon seit den Wintermonaten hatte Tyrus diesen, wie er fand treffenden, Spitznamen für Farine Chantealee gewählt und seine Lieblingslehrerin war sie wirklich nicht, jedoch wusste er das dies natürlich unrealistisch war und genaugenommen der Französin auch nichts richtig vorzuwerfen war.
Dann fragte sie wie es dem Haus Ravenclaw ginge und daraufhin konnte Tyrus nur die Schultern zucken. Wie üblich nahm er an. Er kannte bis auf Yannik und vielleicht noch Elliot, den er gestern kennengelernt hatte nicht viele und konnte nicht wirklich eine Aussage über eine ganze Gruppe von Leuten machen, die er größtenteils gar nicht kannte.
Sie fragte auch nach einem Mädchen mit dem er bisher nicht wirklich Kontakt gehabt hatte, doch Tyrus wusste wer gemeint war. Er hatte schon öfter beobachtet wie sie nach ihrem Kater Ausschau hielt, doch nie weiter darauf geachtet. Er konnte weder sagen, ob sie ihn noch hatte, er bei ihr war oder sie ihn wieder Mals suchte, daher erwog er abermals mit den Schultern zu zucken, doch erinnerte er sich noch rechtzeitig daran, das dies Scherze waren und keine ernstzunehmenden Fragen, also lächelte er einfach nur zu Antwort, da es dies wohl war was von ihm erwartet wurde. Er versuchte immer mehr sich in solcherlei einzuleben und sich in sozialer Kommunikation zu üben. Es war wie jeher nicht sein Spezialgebiet.

Er freute sich das Professor Romanova anscheint Interesse an ihm zeigte und seinen Namen auch nicht vergessen hatte. Das hätte er wirklich nicht gedacht, wo er in ihrem Unterricht zwar stets interessiert, doch immer still gewesen war. Das Lächeln jedoch erreichte seine Augen nicht. Die schweren Gedanken zogen seine Schultern dennoch nach unten, jedoch tat die Ablenkung gut und ließ den Schmerz etwas verblassen.
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Natascha Romanova
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BeitragThema: Re: Unerwartetes Wiedersehen   Di 12 Jul 2016 - 22:33

Sie versuchte wirklich, eine Konversation aufzubauen, doch der Ravenclaw kooperierte nicht. Er reagierte zwar auf das, was sie sagte, doch mehr als ein Lächeln war nicht drin. Das war ziemich unhöflich, aber ihn zu maßregeln würde es nur schlimmer machen. Sie war nicht mehr seine Lehrerin, sie durfte ihn also nicht mehr zurechtweisen.
"So schlimm ist es also...", meinte sie nun deutlich kühler und fuhr mit ihrem Daumennagel an ihrer Unterlippe entlang, wie sie es immer tat, wenn sie nachdachte. Es war zwar nicht ihre Aufgabe, aber irgendwie störte es sie, einen ihrer angenehmsten Schüler an so einem wunderschönen Tag schmollen zu sehen. Sie wollte ja nicht mal wissen, was die Ursache für diese Stimmung war, sondern lediglich helfen, ihn vielleicht ein wenig ablenken von seinem Kummer. Denn das hatte Nathaniel für Natascha in ihrer schwersten Stunde auch getan, und seither wusste sie den Wert eines Zuhörers zu schätzen. Seitdem war sie auch nicht mehr so kratzbürstig... Eine wundervolle Erfahrung, so eine Freundschaft.
"Ich hab eine Idee", meinte sie dann und stand auf, um in Madam Puddifoot's Café zu gehen und sich an die Theke zu stellen. Die Kellnerin lächelte süß und fragte, was die Kundin wollte. "Für mich einen Capuccino und ein Stück Apfelkuchen und ... einen Kakao und ein Stück Schokokuchen. Zum draußen essen." Schokolade machte doch bekanntlich glücklich, oder? Rasch bezahlte die Halb-Veela und ließ die Pappteller und -trinkgefäße neben sich her schweben, während sie wieder zu Tyrus ging. Den Kakao drückte sie direkt in seine Hand.
"Essen Sie ein Stück Kuchen mit mir", meinte sie als einzigen Kommentar dazu, worauf sie sich neben ihn setzte und ihm den Schokokuchen gab, welcher mit einer Einmal-Kuchengabel in einer passenden Pappbox aufbewahrt war. Nataschas Apfelkuchen war noch warm und duftete herrlich, und sie lehnte sich zurück, als sie ihren Cappucino leicht anhob. "Cheers." Und damit trank sie einen Schluck und schwieg über die Laune des Ravenclaws. Wenn es ihm so schlecht ging, dass er darüber reden wollte, würde er selbst vielleicht damit anfangen. Sie würde ihn auf keinen Fall bedrängen.
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Tyrus Tenebris
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BeitragThema: Re: Unerwartetes Wiedersehen   Do 14 Jul 2016 - 19:35

Er merkte wie sie Stimme seiner ehemaligen Professorin einen kühleren Ton annahm. In konservatorischen Dingen hatte er schon seit jeher versagt. Menschen waren es nicht gewohnt, dass man ihnen nicht antwortete und wenn sie Tyrus nicht so gut kannten, kannten sie auch nicht seine stille Eigenart. Tyrus war trotz seiner Fortschritte in Hogwarts nicht in der Lage zu sprechen, nicht wo seine Stimmung gerade so tief lag. Obwohl er sich eingestehen musste, das die Ablenkung ganz gut tat und es ihm schon etwas besser ging.
Dafür war er ihr dankbar und er wollte nicht, dass sie ging, weil er nichts sagte. Daher überlegte er was er wohl erwidern könnte, aber ihm fiel nichts ein.
Doch wie sich herausstellte war der früheren VgddK-Lehrerin etwas eingefallen. Plötzlich meinte sie sie hätte eine Idee, sprang auf und verschwand im inneren des Geschäfts. Tyrus blieb draußen sitzen und sah ihr verwundert nach.
Nur einen kurzen Moment später kam sie wieder und hinter ihr schwebten zwei Kuchenstücke und zwei Getränke. Tyrus war verdutzt und noch verdutzter, als seine ehemalige Lieblingslehrerin ihn aufforderte ein Stück Kuchen mit ihr zu essen und ihm einen Kakao in die Hand drückte. Dann setzte sie sich neben ihn und gab ihm ein Stück Schokoladenkuchen. Der süße leckere Geruch von Schokolade stieg ihm augenblicklich in die Nase. Tyrus wusste nicht, ob er das annehmen konnte. Er hatte noch nie Essen spendiert bekommen und so einen leckeren Schokokuchen schon gar nicht. Er schaute sie an, dann wieder zum Kuchen und wieder zu ihr. "Danke", brachte er schüchtern hervor. Ee sagte es nicht besonders laut, aber seine tiefe dunkle Stimme war zu hören.
Sie lehnte sich zurück und prostete ihm mit ihren Cappuccino zu. Erst da warf er einen Blick auf den Kakao in seiner Hand. Unschlüssig was er tun sollte, sah er sie an und beschloss dann ihren Tost zu erwidern, bevor er den Kuchen aß. Also nahm er seinen Becher Kakao und erhob ihn leicht. "Cheers", murmelte er um eine Konversation bemüht, doch so leise, das sie es wohl kaum gehört hätte. Seine Unsicherheit betonte dieses eine Wort als wäre es eher eine Frage. Dann trank er einen Schluck.
Das leckere Milchgetränk hob seine Stimmung augenblicklich. Überrascht über den großartigen Geschmack sah er den Becher in seiner Hand an als könnte er nicht glauben, dass ein Getränk das so unscheinbar braun aussah so einen Geschmack haben könnte. Seine Mutter hatte nie Kakao für ihn gemacht. Meistens hatten sie kein Geld für solche exotischen Getränke gehabt. Ein warmes Gefühl von Dankbarkeit breitete sich in seinem Inneren aus. Er wusste nicht, ob es am Kakao lag oder daran das ihm klar wurde welches Geschenk Natascha Romanova ihm gemacht hatte. "Das ist wirklich lecker!", sagte er um irgendwas dazu zusagen und sah sie mit einem Lächeln an. Es war nicht viel, aber das Lächeln kam von Herzen und ein paar Worte zusagen, war das Mindeste was er tun konnte.
Sie war seine Heldin des Tages und hatte seine Stimmung erfolgreich gerettet. Wie konnte er auch so naiv auf die Idee kommen nach Hogsmeade zugehen ohne das es in einem Desaster beziehungsweise einem bodenlosen Stimmungstief endete. Doch dank ihr würde er nun Hogsmeade nicht mehr nur mit Tao und die schmerzende Trennung von ihm, sondern auch mit diesem geselligen Kuchenessen mit seiner ehemaligen Professorin verbinden.
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Natascha Romanova
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BeitragThema: Re: Unerwartetes Wiedersehen   So 24 Jul 2016 - 12:07

Man sagte immer, der Weg in das Herz eines Mannes ging durch den Magen, und scheinbar stimmte es, denn endlich hatte die Russin es geschafft, dass der junge Mann die Lippen öffnete und einen Laut von sich gab. Zufrieden schmunzelte die Brünette und lehnte sich zurück, als er dann auch seinen Becher erhob und sie ihr gemütliches Kaffeekränzchen starten konnten.
Tyrus schien überrascht zu sein von dieser Geste, und tatsächlich war die Halb-Veela selbst auch ein wenig überrascht von sich selbst, da sie normalerweise nicht so sozial war. Es war eigentlich nicht Nataschas Stil, aber sie hatte sowieso Lust auf Kuchen gehabt und wenn sie damit jemandem Gesellschaft leisten konnte, der diese Gesellschaft nötig hatte, dann hatte sie gleich auch noch etwas gutes getan. Und es funktionierte, sie schaffte es, den jungen Mann zum Lächeln zu bringen. Ein warmes Gefühl der Freude breitete sich in der sonst so kühlen Russin aus, und sie konnte nicht anders, als selbst auch zu Lächeln.

"Ich weiß, der Kakao ist prima hier. Ich hab ihn mir früher immer geholt, wenn ich einen schlechten Tag hatte", erzählte sie, worauf sie sich ein bisschen von ihrem Apfelkuchen auf die Gabel nahm, "Guten Appetit." Damit genoss sie in ruhigem Schweigen den Geschmack des warmen Kuchens und ließ den Blick schweifen, beobachtete ein wenig die Menschen und genoss die Stille. All ihre Probleme waren in Luft aufgelöst, ihre Ziele waren erreicht. Es war ein befriedigendes Gefühl, sich einfach mal entspannen zu können, und sie wünschte sich, dass es allen anderen genauso gehen könnte.
Sie wusste nichts über Tyrus, aber seiner Reaktion nach zu urteilen waren nicht alle immer so nett mit ihm umgegangen. Wenn er wollte, konnte er von sich aus erzählen, was ihn betrübte, aber die Russin würde nicht nachfragen, da ihr das zu intim vorkam.
"In London gibt es einen Muggelladen, der auch guten Kakao macht, aber nicht so gut wie dieser hier. Ich glaube, er heißt Starbucks...", erzählte sie locker weiter, "Waren Sie schon mal in einem Starbucks gewesen, Mister Tenebris?"

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Tyrus Tenebris
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BeitragThema: Re: Unerwartetes Wiedersehen   Do 10 Nov 2016 - 16:16

Tyrus nickte bekräftigend. Ja, es stimmte. Der Kakao war wirklich prima hier. Wohllich fühlte er sich. Der Geschmack und die Wärme lullten ihn ein. Tyrus beschloss sich die Worte seiner ehemaligen Professorin zu merken und es ihr gleich zu tun. Sicherlich würde es noch öfter schlechte Tage geben und wenn er Geld an diesen hat, würde er sich an ihre Worte und diesen leckeren Kakao erinnern.

Nachdem sie guten Appetit gewünscht hatte, tat er es Mrs. Romanova gleich und aß schweigend seinen Schokokuchen. Dieser schmeckte göttlich. Er konnte nicht umhin ein paar Mal genießerisch aufzuseufzen. Er wusste wirklich nicht, ob er so etwas Leckeres je schon mal gegessen hatte.

Nach einer Weile des Schweigends in der auch Tyrus seiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen war und einige Leute auf den Straßen beobachtet hatte, fing die Brünette nochmal an zu erzählen. Tyrus schmunzelte. Ja, er war schon mal in einem Starbucksladen gewesen. Schließlich ist er teilweise unter Muggeln aufgewachsen, doch einen Kakao hat er dort noch nie getrunken. Alle Getränke dort waren viel zu teuer für ihn. "Ich war dort mal auf Toilette.", war seine simple Antwort und dabei lächelte er, denn er wusste wie lächerlich das klang. Mittlerweile hatte Starbucks in einigen Fialen eine Zahlenkombination für die Toiletten, das fand Tyrus noch lächerlicher und er musste sich Mühe geben vor Lachen sich nicht am Kuchen zu verschlucken.

Als er sich wieder etwas beruhigt hatte, schluckte er alle restlichen Kuchenkrümel hinunter. Er hatte schon bemerkt wie sie versuchte ein Gespräch aufzubauen, doch Tyrus wusste nicht was er tun sollte. Vielleicht sollte er auch mal eine Frage stellen, doch welche? Oder einfach etwas von sich erzählen? Doch was? "Meine Eltern wohnen in London. Mein Vater ist Muggel. Waren sie schon mal in einem Muggeleinkaufszentrum?", brachte er nach einiger Überlegung schließlich heraus. Er war ziemlich stolz auf sich drei Sätze gesagt zu haben. Er glaubte, dass sie sogar ganz passend waren und er sie als für die Konversation förderlich einstufen konnte. Funktioniert Small-talk so?
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Schicksal

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BeitragThema: Re: Unerwartetes Wiedersehen   Fr 2 Dez 2016 - 22:54

Schicksalsschlag!

Gespräche hin oder her,
das wahre Leben war nie sehr fair!
Drum ist es das Schicksal auch nicht!
Da kommt auch schon ein von Natascha erkannter Bösewicht

Ein Taugenichts, ein Dieb, kein großer Fisch
Macht sie etwa mit ihm jetzt reinen Tisch?
Vielleicht für Tyrus eine Unterrichtsstunde ?
Oh, dann wären Tyrus und Natascha in aller Munde!
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Natascha Romanova
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BeitragThema: Re: Unerwartetes Wiedersehen   Sa 26 Aug 2017 - 0:29

Dem wohlingen Seufzen des Jugendlichen nach zu urteilen, schien ihm sein Schokokuchen sehr gut zu schmecken, was Natascha nur noch mehr davon überzeugte, dass es eine gute Entscheidung gewesen war, aus der eigenen Kapsel auszubrechen, um sich anderen zuzuwenden. Ein fremdes Gefühl der Zufriedenheit überkam sie, als sie den jungen Mann essen sah, schließlich entging ihr der Kontrast zu seiner Laune zuvor nicht. Es stimmte wohl, was man über Schokolade sagte. Sie machte glücklich. Nun gut, Tyrus brach nun nicht in Freudentränen aus, aber er wirkte schon jetzt irgendwie weniger niedergeschlagen und verschlossen.
Dass ein Besuch bei Starbucks für ihn zu teuer wäre, konnte Natascha nicht wissen, folglich zuckte sie auf seine Bemerkung, er sei dort nur einmal zur Toilette gegangen, nur gleichgültig mit den Schultern. Wie sie schon bemerkt hatte, war der Kakao hier in Hogsmeade ohnehin viel besser, also hatte der junge Ravenclaw absolut nichts verpasst.

Die Russin schmunzelte kühl, als der Jüngere plötzlich zu lachen begann und sich verschluckte, doch er beruhigte sich von selbst und erklärte diesen kurzen Lach- und Hustenanfall nicht. Natascha war auch nicht neugierig genug, danach zu fragen, was ihn so amüsiert hatte, schließlich kannte sie diese Momente, in denen man an etwas lustiges dachte und einfach Lachen wollte. Die Tatsache, dass er wieder lachen konnte, stützte wieder die These, dass der Schokoladenkuchen Wunder wirken konnte, also hinterfragte die Brünette das Verhalten des Schülers gar nicht erst. Nachdem sie den nächsten Bissen ihres Apfelkuchen gekaut und geschluckt hatte, lehnte sie sich zurück und deutete auf die Stiefel, die sie trug.
"Oh ja, diese Schuhe zum Beispiel sind aus einem Muggeleinkaufszentrum. Ich mag den Kleidungsstil der Muggel ziemlich gerne und kaufe mir auch gern hin und wieder war in Muggelgeschäften", erzählte sie dann als Antwort auf seine Frage, wenngleich sie nicht ganz verstand, wie er auf einmal auf das Thema gekommen war aber um seine Versuche, Smalltalk zu führen, zu würdigen, ging sie natürlich darauf ein. Gerade wollte sie ihm den Ball zurückpassen, indem sie ihm eine Frage stellte, doch sie hielt inne, als ihr eine männliche Gestalt auf der anderen Seite des Platzes auffiel, welche sich mit einem Pappkaffeebecher in der Hand ziemlich verdächtig umsah. Sie kannte diesen Mann, er war schon oft wegen Taschendiebstahl festgenommen worden, und so wie es aussah, konnte der Kleptomane sein Laster noch immer nicht ablegen.

"Hey Tyrus, sehen Sie den Kerl da?" Sie nippte an ihrem Getränk und deutete mit dem Kopf unauffällig zu dem älteren und ziemlich schmutzigen Mann, welcher sich nach einem Opfer umsah, während Natascha absichtlich in eine andere Richtung blickte, "Er ist ein berüchtigter Taschendieb, der einfach nicht lernt, dass er unauffälliger vorgehen muss und mal seine Strategie ändern sollte, wenn er irgendwann mal in seinem Leben mit diesen krummen Dingern Erfolg haben will. Pass Sie auf, ich kann Ihnen genau vorhersagen, was er als nächstes tun wird, denn er geht einfach immer so vor. Er wird eine junge Frau anrempeln und seinen Kaffeebecher so fallen lassen, dass sein Kaffee auf dem Mantel der Dame landet, worauf er sich entschuldigen und den Mantel mit Taschentüchern trocken tupfen wird. Gleichzeitig wird die andere Hand unauffällig ihre Manteltaschen ausräumen, ohne dass die Arme es merkt." Erneut trank sie einen Schluck ihres Kaffees. Sie wirkte fast schon gelangweilt von dem Vorgehen des bekannten Amateur-Verbrechers, und offen gestanden war sie dies auch. "Aber ich sag Ihnen jetzt mal was. Wir werden es merken, und wir werden ihn natürlich davon abhalten. Oder besser gesagt werden Sie es tun. Ich überlasse Ihnen die heldenhafte Aufgabe, die Frau vor einem Diebstahl zu bewahren. Einfach im richtigen Moment eine Körperklammer auf die Flachpfeife und um den Rest kümmer ich mich. Sicherlich gibt Ihnen die Bestohlene  für die Rettung einen kleinen Lohn - und davon einmal abgesehen, ist es doch ziemlich cool, von sich behaupten zu können, einen Verbrecher auf frischer Tat ertappt zu haben, oder nicht?" Zwinkerte die Russin geheimnisvoll, als die dunklen Augen wieder in das Gesicht ihres ehemaligen Schülers blickten. Ob er sich trauen würde, den Dieb mit einem Zauber aufzuhalten? Natascha würde es natürlich selbst tun, sollte Tyrus zu lange zögern, doch eigentlich traute sie es ihm zu, rechtzeitig zu reagieren und den Mann stoppen zu können. Gerade rempelte der Dieb eine junge Hexe an, der Kaffee landete auf ihrer Jacke und sofort entschuldigte sich der Ältere bei ihr, während er trotz ihrer Proteste mit einem Taschentuch die Kaffeeflecken auf ihrem Kleidungsstück abtupfte. Erwartungsvoll und ruhig sah Natascha dann zu Tyrus, um zu beobachten, was er nun tun würde.

// bitte verzeih die lange Wartezeit. Natascha will mir nicht mehr so wirklich gelingen... u_ü
//
@Tyrus Tenebris
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