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 Andersartigkeiten.

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Nôel Eliot Sulivan
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BeitragThema: Andersartigkeiten.   So 26 Jun 2016 - 21:48

Als ich das Schloss verlassen hatte, war ich nicht mehr dazu in der Lage gewesen mich zu verabschieden. Nicht einmal bei AJ; dabei hatte ich die Blicke gesehen, die er mir hinterher geworfen hatte und es tat mir wirklich leid, aber es ging nicht mehr.
Ich wäre gerne zurückgegangen und hätte mich bei ihm entschuldigt, dafür das ich ihm permanent Sorgen bereitete, doch im Moment war ich damit beschäftigt die aufkommende Kälte zu bekämpfen, die mich einhüllte.
Schnellen Schrittes ging ich auf das Portal zu und kontrollierte meine Atmung ganz bewusst. Die frische Luft, die mir wenig späte entgegenschlug half ein wenig, doch ich spürte noch immer die Kälte, die mit ihren Fingern nach mir und meinen Bewusstsein griff.
Eigentlich könnte man denken, dass ich die Übergriffe, die manche Schüler auf mich starteten langsam gewohnt wäre, dem war jedoch nicht so. Ich verstand die Boshaftigkeit der Menschen nicht, die gezielt auf einen anderen losgingen. Ich wollte und konnte diese Gedanken nicht nachvollziehen. Mehr als einmal hatte ich darüber nachgedacht und immer wieder kam ich zu dem Schluss, dass es bemitleidenswerte Individuen waren, die sich an anderen vergriffen um selber im Mittelpunkt zu stehen.
Doch ein kleiner, sehr leiser Teil von mir, sagte mir, dass ich der Grund war. Ich…
Ich, der Zauberer, der sich nie mit seinem Zauberstab verteidigte, ich, der es nie wert gewesen war Eltern oder Freunde zu besitzen, ich, der ein unzureichender Mensch war und praktisch danach schrie verspottet zu werden. Diese Stimme wurde lauter, wenn es wieder zu so einem Übergriff kam, sowie heute beim Mittagessen.
Egal wer mich anpöbelte, oder mir etwas ins Essen warf, egal wer mich anrempelte oder mich verzauberte, sie hatten doch allen Grund dazu, oder?
Ich gefror an Ort und Stelle, als die Kälte mich einnahm – es fühlte sich an als würde man mich in eiskaltes Wasser tauchen, dass über mir zusammenschlug und mich begrub. Mich mit sich wegriss.

Du weißt, dass das völliger Schwachsinn ist, oder? Diese Undwürdigen müssen dafür büßen wie sie uns behandeln!

Etwas wacklig auf meinen Beinen versuchte ich mich vorwärts zu bewegen und nicht auf die Stimme meines Geistes zu hören, die sich anhörte wie brechendes Eis. Emotionslos, berechnend und völlig fern von jeder Menschlichkeit.

Kannst du eigentlich nur weglaufen, du Feigling!?? Wer hat dich nur so verweichlicht? Stell dich endlich!!

Wieder machte ich einen wankenden Schritt nach vorne und versuchte krampfhaft mein schwächer werdendes Sichtfeld zu ignorieren. Ich dachte an den Abend an dem AJ mich das erste Mal, nach fast drei Jahren, wieder in seine Arme schloss und wie sehr ich damit zu kämpfen hatte nicht in Tränen auszubrechen bei dem mir so vertrauten Geruch. Ich erinnerte mich an das Lächeln meines ersten Freundes, der mir die Wahl ließ zu bleiben wo ich war, als man mich dazu zwingen wollte zu springen. Ich dachte an die alte knorrige Eiche im Wald unter der ich so gerne saß und eine angenehme Wärme breitete sich in mir aus und die Kälte zog sich langsam zurück.
Meine Magie vibrierte und ich fiel auf die Knie, ohne dass ich es mitbekam. Meine Augen starr geradeaus gerichtet und mein Atem leicht stockend kniete ich so und spürte wie es in mir arbeitete, spürte wie alles sich veränderte und doch alles gleich blieb.
Ich war entkommen.
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Aiden Jeremy Landon
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   So 26 Jun 2016 - 22:55

AJ kam gerade die Teppen herunter mit einem ziemlich großen Hunger auf etwas leckeres zu Essen, gemacht von den beste Hauselfen die es auf dieser Insel gab. Hogwarts servierte meistens die besten Spezialitäten und deswegen liebte er es so hier zu essen. Jedes Mal musste er grinsen wenn es hieß, dass es nun Mittagessen geben würde, sein Magen knurrte zu dieser Zeit so laut wie ein Wecker. Heute war AJ besonders gut drauf, seine Haare waren schön kurz und lagen perfekt wie immer, seine Augen leuchteten so selbstbewusst und hell wie eh und je, während seine Sportjacke und Sporthose ziemlich gut zu dem typischen Gryffindor-Rot passten. Er hatte es sogar geschafft seine Gesichtshausaufgaben ganz alleine zu machen und wollte sie stolz Eli nachdem Essen im Raum der Wünsche präsentieren. Einfach nur um den verdutzten Gesichtsausdruck seines besten Freundes sehen zu können. Befreit von allen Arbeiten lief er stürmisch in die Eingangshalle und das erste was geschah, es stürmten zwei Mädchen auf ihn zu. "AAAAAAJJJJJJAYYYY!!!" rief die erste und umarmte ihn vollkommen überraschend, gab ihm einen Kuss auf die Wange und blieb errötend aber doch lächelnd vor ihm stehen. Samantha Haargrove, eine sehr gute Freundin aus dem Haus Hufflepuff. Auch wenn Eli ihn damals davor warnte das sie sich möglicherweise in ihn verliebt hatte, blieb er doch locker und gelassen. Wenn sie etwas für ihn empfand würde es schon irgendwann zu Tage kommen, dachte er sich, also warum der Stress? Außerdem, auch wenn sie bildhübsch war, empfand er jedoch nichts für sie. Naja gut, von der Bettkante stoßen würde er sie auch nicht wenn sie sich unverfroren einfach zu ihm legen würde. Aber das brauchte ja niemand außer ihm zu wissen.

Das zweite Mädchen war Belinda Meckentosch. Eine Ravenclaw-Schülerin aus gutem Hause und mit sehr adeligen Eltern, die ihm leider sehr unsympathisch waren. Sie besaßen zwar nicht diesen Rassenwahn, waren dafür aber davon überzeugt das nur Schüler ihres Standes angemessen wären um mit Belinda privat zu verkehren. "Hey ihr beiden." grüßte er die beiden mit einem strahlenden Lächeln und nahm Belinda in den Arm. Sie war deutlich zurückhaltender als ihre beste Freundin, besaß aber dafür eine sehr liebliche Art an sich, die AJ schon immer zu schätzen wusste. Sie hatte einen festen Freund und war daher für ihn unerreichbar auch wenn es zwischen den beiden so aussah, als würden sie sich bald trennen.
"Man Samantha, wenn du dich weiterhin so schick machst, fällt mir bald die Zunge raus vor lauter Staunen. Machst du das etwa alles nur für deinen AJ?" fragte er mit den Augenbrauen wippend und legte einen Arm um die beiden.
Samantha wurde rot und plötzlich fingen beide an zu kichern, ehe sie sich wieder ihm zuwandt und mit leuchtenden blauen Augen ihn ansah.

"Wer weiß, vielleicht will ich dich ja willenlos machen" erwiderte sie grinsend und drückte sich leicht an ihn, ohne ihm wirklich näher zu kommen. "Harr, sei vorsichtig sonst...könnte ich das ernst nehmen."konterte er grinsend und wich ihrem Blick kein Stück aus. Nur Belinda fühlte sich etwas fehl am Platze und räusperte sich was die beiden wieder auseinandertrieb. Samantha wurde purpur rot im Gesicht. "W...w...Was hälst du davon wenn wir uns nächste Woche mal in Hogsmead verabreden? du woltest mir doch das Cafe zur Nachteule zeigen oder?" fragte sie mit einem schüchternden Unterton den man kaum überhören konnte.

Was sollte AJ jetzt tun? Er konnte sie schlecht zurückweisen, aber andererseits wusste er ja wie Eli darüber denken würde, wenn er es erfuhr. "Ich muss mal schauen...ich schicke dir morgen meine Eule Sing" redete er sich raus und drängelte sich berauscht an ihr vorbei in Richtung große Halle. Bevor er sich herumdrehte winkten sie sich noch einmal stillschweigend zu.

Kaum an der großen Halle angekommen hörte er ein lautes Lachen vieler Mitschüler und grinste jetzt sogar noch mehr über die beschaulich gute Laune die in der großen Halle zu herrschen schien.

"toll da drin geht die richtige Party ab, da muss ich doch direkt mal mitmischen."
, dachte er sich im ersten Moment ehe die großen Türen aufsprangen und er den Satz : DU GEHÖRST HIER NICHT HER!!! laut schreiend in der Halle vernahm und kurz darauf ein Schatten mit unglaublicher Geschwindigkeit an ihm vorbeirannte.  Als er ihm hinterhersah, bemerkte er das es Eli war und schloss kurz die Augen, als sich in seinem Kopf als die kleinen Indizien zu einem Sinn zusammensetzen.

"Na toll, das wars dann wohl mit der super Stimmung für heute....wieso musstet ihr Drecksäcke ihn eigentlich ausgerechnet HEUTE provozieren wo man mal gute Laune hat und der Tag auch schön ist."

Sich kurz orientierend und ihm zurufend blieb er einige Augenblicke stehen, doch es war zu spät, Eli schien ihn völlig zu überhören und weil er genau wusste was nun passieren würde, konnte er nicht anders als ihm hinterherzurennen. Auch wenn sein Magen dabei auf der Strecke blieb und ihm förmlich schon in den Kniekehlen hing. Was tat man nicht alles für seine besten Freunde?
Sofort rannte er ihm so schnell er konnte hinterher und hoffte, dass er ihn noch einholen konnte, bei dem Tempo das er zurücklegte.

"SEITWANN HAT DER SO EIN TEMPO DRAUF ZUR HÖLLE? FÜR WEN HÄLT DER SICH ? ROADRUNNER?"

Ein lustiger Gedanke mit dem AJ sich seiner positiven Gedanken bewahrte um seine Nervosität und seine Angst und Wut in Zaun zu halten. Angst um seinen besten Freund und Wut über den Drecksack und alle die da mithalfen um Eli zu vertreiben.  nach einigen Minuten des schnellen Rennens erblickte er Eli schließlich der sich auf dem Boden kniete und vor sich hin starrte.

Als er ihn eingeholt hatte, bleib er keuchend neben ihm stehen und beugte sich zu ihm hinunter, ehe er die total versaute Kleidung bemerkte. Vorne war sie völlig durchnässt und roch nach Suppe, was AJs Hunger nicht gerade hemmte. Innerlich musste er sich bei der Vorstellung wie ihm die Suppe entgegen spritzte ein wenig schmunzeln, aber nur innerlich!! Gleichzeitig war er auch geschockt und seine Wut brodelte in ihm als er sah was sie mit ihm mal wieder angestellt hatten. Ganz vorsichtig beugte er sich also zu ihm hinunter und legte ihm seine warme Hand auf den Rücken  und lächelte ihn verständnisvoll an.
"Hey..bist du soweit unbeschadet? Was ist passiert Kumpel...erzähl es Jayjay..." sagte er behutsam und sah ihn liebevoll von der Seite an.

"Wenn ich die Namen von den Bastarden rauskriege die dir das angetan haben, dann...dann...räume ich mit denen die Tische!"  dachte er zornig, denn er konnte es gar nicht sehen wenn man seinem besten Freund etwas antat. Der Anblick von einem traurigen Eli der so auf dem Boden hockte oder sich irgendwo wie eine Katze zusammenrollte, machte ihn nicht nur zornig, es machte ihn rasend. Gleichzeitig aber auch sehr sehr sensibel und mitfühlend, weil es ihm im Herzen weh tat. Eli war da irgendwie der einzige bei dem AJ so fühlte. Wahrscheinlich weil sie sich praktisch von klein auf kannten. "ich bin für dich da Eli, dass weißt du doch....komm setz dich erstmal richtig hin..." sagte er lese und streichelte Eli beruhigend über den Rücken.

"Gottverdammte Kleinlichter...wartet...ab..ich kriege euch und dann gnade euch Gott, keiner von euch hat mich je wütend erlebt doch bald erlebt ihr einen anderen AJ!" dachte er tief in sich und wartete ab ob Eli überhaupt auf ihn reagieren würde.
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Yannik Kosningar
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Mi 29 Jun 2016 - 18:36

Frischer Wind fuhr durch sein Haar und zog an seiner Kleidung. Viel mehr als Jeans und ein weißes Hemd trug der Junge nicht. Es war kühl, doch für seine Verhältnisse warm genug um keinen Mantel zu tragen. Manchmal fühlte es sich regelrecht befreiend an die Schuluniform abzulegen, die Rolle einfach abzustreifen, die er mit Eintritt in die Schule angenommen hatte. Jeder Mensch trug Masken, lebte entsprechend der Funktion, die ihm zugedacht wurde. Ein Schüler eignete sich Wissen an, lernte und übte. Darum war er hier. Doch bisweilen ergriff ihn das Gefühl, dass Hogwarts für die Anderen wesentlich mehr war als ein Ort der Weiterbildung. Seine Klassenkameraden knüpften Kontakte, pflegten Freundschaften oder, wie in Tyrus Falle verliebten sich. Yannik erschien dies alles sehr befremdlich, wanderte er doch lieber durch die Traumlande und verbrachte seine Zeit in Gedankenlabyrinthen. Hin und wieder viel es ihm schwer zurück zu kehren, sich der anderen Sphäre zu entziehen. Sobald sich die Zeit ergab, floh er in die Einsamkeit, an Orte die weniger laut und unruhig waren, wo er seine Seele baumeln lassen, innerlich zur Ruhe kommen konnte.
Schweigend stand er am Ufer des Sees, sein Blick über das klare Wasser schweifend, ohne die Natur bewusst wahrzunehmen. Im Geiste verweilte er an der Mauer, die ihn trennte vom Nichts, jener Sphäre die Traum, Illusion und Jenseits miteinander verband, die Welt der Geister. Einst, sofern man den Legenden glauben schenken durfte, hatten die Menschen die Fähigkeit besessen hinüber zu reisen. Künstler, Schriftsteller und Angehörige mancher Naturvölkern waren bis heute dazu in der Lage zumindest die Traumlande zu bereisen. Sie allein waren groß genug um darin verloren zu gehen, aber auch sie enthielten Wissen, nach dem es ihn dürstete.
Der Horizont über den er mit Tyrus gesprochen hatte, konnte er ihn jemals erreichen? Wäre es also sinnvoll umzukehren, sich dem Profanen zu widmen, in der Hoffnung auf andere Weise sich dem Horizont zu nähern? Yannik wusste es nicht, doch kreisten seine Gedanken beständig um diese Frage.
Aus der Ferne drangen Geräusche an sein Ohr. Beim Haupttor, das auf die Ländereien hinaus führte, ging etwas vor sich, das ihn dazu veranlasste sich umzudrehen. Der Fokus seines Blickes lag nunmehr auf dem Schloß, dessen Türme in den dunklen Himmel ragten. Vielleicht würde es heute noch regnen. Aber es roch nicht danach.
Unweit des Eingangs erblickte er zwei Gestalten. Der Eine war klein und schmächtig, der andere kräftig und groß gebaut. Seine Hautfarbe war etwas dunkler und sein Haar ziemlich kurz. Der Kleidung nach zu urteilen könnte es sich um einen Gryffindor handeln. Doch sicher war er sich nicht. Der Andere, der sich auf dem Boden zusammengerollt hatte hingegen, etwas an ihm kam ihm bekannt vor. Waren sie einander schon einmal begegnet?
Irritiert runzelte er seine Stirn, und entgegen seinen gewohnten Verhaltensweisen, ließ er den See hinter sich und schickte sich an den Rückweg anzutreten. Das seltsame Gefühl verstärkte sich, je näher er den Beiden kam. Augenscheinlich versuchte der Gyrffindor seinen Freund zu beruhigen. Was war geschehen? Sorge mischte sich in seine Gefühlslage.
Bewusst hielt er etwas Abstand zu den Zwei, während er sie eines nachdenklichen Blickes bedachte. "Kann ich helfen?" fragte er nach zwei Minuten des Schweigens. Immerhin schien es dem Jungen auf dem Boden gar nicht gut zu gehen. "Soll ich die Heilerin rufen?" fügte er noch an. Möglicherweise war es etwas Ernstes.
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Nôel Eliot Sulivan
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Fr 1 Jul 2016 - 16:42

Ich spürte wie die Welt sich immer mehr vor mir zurückzog und mich mit dicken Nebel umhüllte, der einen schalen Geschmack von Narkose in meinem Mund hinterließ. Ähnliches hatte ich geschmeckt, wenn ich von den in weiß gekleideten Männern überrumpelt und mit einer Spritze übermannt worden war um mich zum Schweigen zu bringen und ohne meines Wissens Sachen an mir auszuprobieren. Der leicht kupferne Geschmack vermischte sich mit den Geschmack meiner Tränen und es bildete einen unlösbaren Knoten in meiner Kehle, der mich nur sehr schwer atmen ließ.
Ich wollte das nicht mehr – nicht von alledem! Ich wollte doch einfach nur normalsein und wie jeder andere auch seine Schulzeit in Ruhe hier verbringen! Wieso taten sie das? Wieso mussten sie mir immer genau das vorhalten, was mich am meisten verletzt!?

Das w – w – wei - eißt du genau, säuselte die ruhige Stimme. Sie me – merken das du anders bist. Du hast ihnen A – a- a-a-angst gem – ma - macht. Niemand denkt daran w – w – wie du dich fühlst, was sollte es sie auch interessieren? Du hast einen von ihnen verletzt.
Und so sehr ich mich auch dagegen sträubte, ich wusste das er recht hatte mit dem was er sagte. Ich hatte schon einige Schüler unwillentlich verletzt, aber… dafür konnte ich nichts. Ich habe noch nie etwas dafür gekonnt, sahen sie es denn nicht?
Die Antwort war nicht schwer zu finden, denn eigentlich war es völlig klar und wenn man es ganz klar betrachtete, war ich nicht besser als sie. Dieses Bewusstsein trieb mich weiter von meinen knienden, und leidenden Körper weg, solange bis mich jemand sehr bekanntes ansprach.
„N – nein, was machst du denn hier? Geh weg… lass mich… alleine…“, brachte ich erstickt heraus und versuchte vergebens meinen besten Freund wegzuschicken. Warum war er ihm auch nachgerannt, wenn er so instabil war? Wieso tat er das. „Geh zurück…“
Alles an diesem Tag wirkte so falsch, alles was passiert war konnte genauso gut aus einem alten Roman stammen und doch war dies mein Leben und noch nie in meinem kurzen Dasein, hatte ich mir gewünscht das AJ einfach verschwinden sollte – so wie jetzt. Und noch niemals hatte ich einen solchen Verlust und eine solche Schuld wegen eben dieses Wunschs gehabt – so wie jetzt. Nicht der Gryffindor war Schuld an allem, das war nur ich…
Nur ganz sacht berührte mich die warme Hand und brachte mich dennoch zum Zucken, denn durch die Berührung kehrte auch mein Körper mit all seinen Schmerzen in mein Bewusstsein zurück. Die Verbrennungen der heißen Suppe an Brust, Bauch und meinen Oberschenkeln waren nichts Schwerwiegendes, doch sie ziepten und brannten ungemein. Es fühlte sich an als würde ich die Vorderseite meines Körpers in glühende Lava rammen.
„Bitte…“, wimmerte ich fast. Die sanfte Hand die über meinen Rücken streichelte und der bekannte Geruch meiner Kindheit brachten so viele verschiedene Gefühle und Emotionen zum Kochen, die mich letztendlich besiegten und in die Dunkelheit schleuderten.
Ich war so müde… endlich… endlich konnte ich ein wenig Ruhe…














Wie aus einem zerbrechlichen Kokon schälte er sich aus seiner eigenen Welt und folgte dem vertrauten Geruch hinaus. Er war wieder bei ihm, so wie er es immer gewesen war, sein AJ. Vorsichtig um sich selber nicht zu schaden, drehte er sich um und schmiegte sich an den anderen Körper um Trost zu finden. Ein inneren Zwang ließ ihn über seinen Arm reiben um zu spüren das er einen Körper hatte. Etwas in ihm warnte ihn, dass es falsch war – das dieses Verhalten Aufsehen erwecken würde, aber das war ihm egal. Er wollte das. Er wollte ihn spüren – irgendetwas anderes spüren außer die Schmerzen, die ihn dominierten. Wie ein schutzbedürftiges Kätzchen kuschelte er sich an den Warmen Körper und schloss die Augen um es zu genießen solange es werte. Das es irgendwann eine Unterbrechung geben würde war klar – so war es immer gewesen. Woraus diese bestand wusste er noch nicht, deswegen lauschte er den Worten, die auf ihn einprasseln und spürte die unsicheren Bewegungen, roch den unvergleichlichen Duft und genoss das Vibrieren der Stimme an seiner Wange. Er mochte die Stimme von AJ.
Natürlich kam die Unterbrechung irgendwann und zwar in der Form eines Jungen. Irgendetwas an seiner Art zu sprechen und seinen Augen wirkte auf ihn vertraut, so als hätte er ihn schon einmal gesehen, aber zuordnen vermochte er ihn nicht. Was wollte er und wieso wollte er einen Heiler rufen?
Irritiert öffnete er seine karamellfarbenen Augen und sah ein wenig verträumt zu AJ hoch, dessen Augen ihn ebenfalls musterten. Sie waren so dunkel und tief – er konnte in ihnen ertrinken… ja… dann musste er nicht darüber nachdenken was er mit diesem Jungen zu tun hatte. Dann musste er an überhaupt nichts mehr denken. Nicht an Schmerzen oder Schikane, nicht darüber nachdenken wo er herkam und wo er hinging und vor allem nicht wer er war. Apathisch sah er in die dunklen Augen und verlor sich völlig in ihrer Farbe, das einzige was er noch tat, war atmen und ab und an träge blinzeln.
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Aiden Jeremy Landon
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Mo 4 Jul 2016 - 20:46

Seine Sorgen dominierten seinen Hunger und vertrieben hin beinahe vollständig ins Unterbewusstsein, als er bei seinem Freund kniete und herauszufinden versuchte ob er irgendwie verletzt war. Er schien wie häufig in diesen Situationen - die merklich überforderten - völlig neben sich zu stehen, die Lage war also nicht gerade ungefährlich. Ein wenig mehr seiner Emotionen würde garantiert einen Ausbruch seiner Magie bedeuten und das wollte er unter allen Umständen verhindern. Daher hatte er keine Wahl als Eli mit seiner ruhigen Stimme und sanften Streicheleinheiten zu beruhigen, andernfalls würde er sich nur selbst verletzen und wenn es zu einem Ausbruch kam, womöglich noch Schüler, die zufällig an ihnen vorbei liefen. Zu AJs großem Glück war dieses Verhalten nicht unbedingt neu für ihn, er kannte die Symptome bereits und hatte seine eigene Art entwickelt damit umzugehen. Er brauchte nun viel Zuwendung und beruhigende Worte, die ihm zeigten, dass er keinesfalls alleine da stand, er musste sich geborgen fühlen, damit seine Magie nicht komplett überkochte.

Daher streichelte er ihm sanft über den Rücken und redete leise auf ihn ein, unwissend darüber, dass sie von einem weiterem Adler beobachtet wurden. Er bemühte sich zu lächeln und so dicht wie es ging ihn an sich zu drücken, damit er die Wärme spürte die ihn umgab. Im Gegensatz aber zu seinem üblichen Verhalten, wollte er zum ersten Mal das AJ ging, was ihn ziemlich irritierte. Wieso wollte er das er ging? War er etwa auch sauer auf ihn? Oder glaubte er, dass er AJ verletzen könnte, falls seine Magie ausbrach? Was es auch immer zu bedeuten hatte, er gab diesem Wunsch nicht nach. Normalerweise würde er gehen, aber da er sich so große Sorgen um den kleineren Ravenclaw machte, blieb er bei ihm und schüttelte mit einem Lächeln den Kopf.
"Vergiss es Eli...ich gehe hier nicht weg, bis es dir besser geht. Und sag jetzt bloß nicht dir ginge es bereits besser! Ich bin für dich da...ich bleibe bei dir, versprochen. Du brauchst keine Angst zu haben, dass du mich verletzen könntest. Hörst du ?" , flüsterte er leise, ehe er Schritte vernahm, die auf sie zu eilten.

"Was denn jetzt noch?! NA HOFFENTLICH WILL DA KEINER JETZT NOCH EINEN OBEN DRAUF SETZEN! Eli ist schon apathisch genug, da braucht es nicht noch einen dieser Dünnbrettbohrer! Egal wenn er das Maul aufmacht, stopfe ich es ihm." , dachte er und hoffte, dass de Schritte an ihnen vorbeiziehen würden, sodass sie ihre Ruhe hatten. Das letzte was AJ jetzt gebrauchen konnte waren Schaulustige oder Leute die sie störten.  

"Psscht alles ist gut...sie können dir nichts mehr. Ich bin hier und passe auf dich auf." flüsterte er weiter und bemühte sich ihn so gut es ging festzuhalten. Das Betteln von Eli verstummte, schweigend schien er ins Leere zu starren, so als ob AJ gar nicht da sei.
Noch im selben Moment schien sich etwas zu verändern, er bewegt sich und schmiegte sich mit einem Mal völlig unerwartet an AJ heran und sah mit trüben Blicken in seine dunklen Augen.

Mit einem liebevollem Blick und einem sanften Lächeln erwiderte er den Blick und streichelte ihm über die Wange und durch die Haare. Er wusste, dass er nie wirklich wollte, dass AJ ging, zumindest glaubte er das. Nichts und niemand konnte sie im Augenblick voneinander trennen, jeder Versuch wäre fatal und würde wahrscheinlich einen magischen Zwischenfall auf den Plan rufen, den AJ oder einer der Professoren dann eindämmen müsste. "Keine Angst, ich bin da....hast du Schmerzen? Bist du verletzt?", fragte er besorgt, aber bevor er zu weiteren Fragen kam und Eli zum antworten, hörte er bereits eine weitere Stimme, die mit dem Stillstand der fremden Schritte einhergegangen war.

Als AJ kurz aufsah bemerkte er einen eher dürren Jungen der sie mit ernster Mine zu betrachten schien. irgendetwas an ihm wirkte nachdenklich, viel nachdenklicher als es bei Eli der Fall war und doch schienen sie sich nicht unähnlich. Seine Augen strahlten eine Ruhe und Friedfertigkeit aus, wie AJ sie nur ganz selten spürte. Er wusste auch zunächst gar nichts mit dieser Hilfsbereitschaft anzufangen oder sie einzuordnen, denn für gewöhnlich mieden die Leute Eli. Besonders wenn er sich derart instabil verhielt. Aus reinem Reflex heraus antwortete er ihm aber und schien dabei beinahe automatisch zu handeln.
"Nein, ich brauche keinen Heiler, aber vielleicht irgendetwas zum kühlen, eine Flasche Wasser und ein Handtuch wären echt super. Ansonsten könntest du mir nur neugierige Schüler vom Hals halten." sagte er in einem eher ernsten Tonfall und sah ihn mit einem schwachen Lächeln nur an. Er hatte keine Ahnung wie der Junge darauf reagieren würde und um ehrlich zu sein, war es ihm auch so ziemlich egal. Entweder half er ihm und verschwand wieder. Hauptsache er stand nicht nur dumm da rum. "Meinst du, du kannst mir sowas beschaffen?", harkte AJ nach um endlich eine Reaktion zu erzielen, egal welcher Art, Hauptsache er bewegte sich und zeigte ihm ob sein Angebot wirklich ernst gemein war.
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Yannik Kosningar
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Sa 9 Jul 2016 - 12:47

Aus der Nähe betrachtet, erkannte er ihn. Eli. Den Jungen aus der Bibliothek. Er hatte ihm geholfen, war nicht sofort weggelaufen, um ihn alleine dort sitzen zu lassen. Sie hatten nur wenige Worte gewechselt, aber diese hatten einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In gewisser Weise war der Andere wie ein Spiegelbild, ihm ähnlich, wenngleich ihre Lebenswelten sich mit Sicherheit sehr voneinander unterschieden. Yannik vermochte nicht in die Köpfe der Menschen zu sehen, auch ihre Vergangenheit war ihm fremd und manche Eigenheiten blieben vorerst ein Mysterium. Aber das Wesen, die Natur einer Person wurde bisweilen sichtbar, wenn man in die Augen der Menschen sah. Daher ahnte er, wenngleich er nicht wissen konnte. Dies erzeugte eine gewisse Verbundenheit, die ihn dazu bewog leichte Sorge zu empfinden angesichts der Situation des Ravenclaw.
Was war vorgefallen? Den Bruchfetzen dessen, was der Gryffindor zu Eli sagte, nach zu urteilen, war er möglicherweise Opfer einer Mobbingattacke geworden. Jemand, vermutlich Mitschüler hatten den Ravenclaw zur Flucht aus der Schule getrieben. Weshalb? Die Frage erübrigte sich letztlich, denn wann hatten Menschen jeh einen Grund gebraucht um andere zu quälen? Sie mochten etwas nicht, man befand sich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort und schon wurde man schikaniert. Ein Grund mehr sie zu meiden und sich im Hintergrund zu halten. Doch es gab andere. Menschen die sahen, die nachdachten, die einander halfen. Der Gryffindor gehörte definitiv zur zweiten Kategorie. Auch das war im Moment zweitrangig.
Noch während der Ältere sprach, nickte Yannik. Es geschah automatisch. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, ging er weiter, beschleunigte dabei jedoch seine Schritte, bis er in leichtes Laufen verfiel. Wie ernst es stand, das vermochte er nicht abzuschätzen. Sicher kannte der Gryffindor seinen Freund besser, weshalb er darauf vertraute, dass kaltes Wasser und ein Handtuch ausreichen würden.
Im Schloss begegnete er niemanden. Vielleicht besaß er auch nur das Talent ihnen geschickt aus dem Weg zu gehen.  Der Schlafsaal der Ravenclaws war zu weit weg. Die Übrigen konnte er nicht betreten. Daher zog er die Küche allen anderen Möglichkeiten vor. Zwei Hauselfen waren zugegen, die ihm auf Anfrage eine Flasche Wasser und ein Handtuch überreichten. Sie fragten nicht nach, wozu er die Dinge brauchte, worüber Yannik nicht undankbar war. Hätten sie gefragt, wäre ihm nichts anderes übrig geblieben als sich eine Notlüge einfallen zu lassen. Immerhin hatte der Gryffindor daru gebeten keinen Heiler zu rufen.
Eli lag noch am Boden als er die Beiden wieder erreichte. Weiterhin schweigend, kniete sich Yannik neben Eli und dem Gryffindor die Flasche reichte. Er wusste nicht ob es ihm recht wäre, wenn er ihm assistierte, daher überließ er ihm die Handlung. Wenn er sich ruhig verhielte, vielleicht würde das eine entsprechende Wirkung auf Eli haben. Das wäre natürlich sehr förderlich.
Als er sich vergewissert hatte, dass der Gryffindor die Situation unter Kontrolle hatte, erhob er sich langsam, darauf bedacht möglichst keine Geräusche zu machen, um wieder zu gehen. Zu bleiben, wenn er nicht mehr gebraucht wurde, machte nur wenig Sinn und Eli hatte jemanden, der ihm sicher schnell auf die Beine half. Was die Gründe für den Vorfall anbelangte, so würde er nicht nachfragen. Denn sie gingen ihn nichts an und er betrachtete sich selbst nicht als einen dieser Schaulustigen, die überall dabei sein mussten. Wenn jemand seine Hilfe benötigte, war er immer gern bereit denjenigen zu unterstützen. In alles Weitere mischte er sich nicht in.
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Do 21 Jul 2016 - 20:24

Vom Himmel hoch... -

Während ihr noch überlegt was ihr tut, stößt ein Schwarm schwarzer Schwarm zur Erde. Es sind Vögel so groß wie Elsten, aber gänzlich schwarz mit gelblich schimmernden Augen. Feder schlagend und ohne Rücksicht auf Verluste stürzen sie sich auf euch, attackieren euer Gesicht und eure Arme. Der Grund für diesen Angriff aus heiteren Himmel ist nicht ersichtlich.
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Sa 30 Jul 2016 - 16:43

Alle Gedanken waren fortgewaschen und er blickte die in die liebevollen, braunen Augen die ihm so vertraut waren und spürte die Bewegungen, die der andere machte. Nur einmal wandte sich der fesselnde Blick von ihm ab und ließ ihn unruhig werden, auch die Präsenz des fremden Jungen machte ihn nervös. Wer war das und warum redete AJ mit ihm? Warum hatte er das Gefühl ihn zu kennen? Musste er ihm nicht doch bekannt vorkommen?
Etwas in ihm regte sich und um dieses unangenehme zwicken nicht zu spüren schmiegte er sein Gesicht in die Halsbeuge seines Freundes um mehr von den beruhigenden Duft einzuatmen. Er wollte nur hier bleiben und nichts tun, einfach hier bei ihm sitzen bleiben und ihn ansehen… und ihn spüren – war das denn zu viel verlangt?
Auf die Frage ob er verletzt war schüttelte er den Kopf und hob seine Blicke wieder, die von einem so tiefen Vertrauen sprachen, dass man sein wahres Alter schon erahnen konnte, denn mit solchen Blicken schauen Kinder ihre Eltern an – davon ausgehend, das sie sie vor allem Bösen in der Welt beschützen.
War etwas passiert? Oder wieso fragtest du das?
Es bildete sich ein Druck in seinem Kopf und langsam begann die Welt wieder zu verschwimmen. Er schloss die Augen um die Tränen nicht fließen zu lassen – kurz, viel zu kurz…


Sieh einer an, wen wir da wieder haben!

Als ich die Augen wieder öffnete, waren sie heller und gelblicher als üblich und ich blickte geradewegs in den Himmel hinein. Der Urinstinkt, der von mir Besitz ergriff, sagte mir das etwas nicht stimmte und auch wenn mein ganzer Körper zu schmerzen schien und ich noch immer die Sehnsucht des Kleinen spürte, sprang ich mit einem Ruck auf und stieß dabei AJ die Flasche aus der Hand. Das Wasser ergoss sich über meine Hose und meinen Arm, durchweichte den Stoff und klebte ihn an meiner Haut fest, doch ich konnte die erste Vogelattacke von meinem Freund abwehren, die hinterrücks und heimtükisch erfolgte. Ein Déja – vû stellte sich ein und ich hob meine Hände um den spitzen Schnäbeln und den Krallen keine Möglichkeit zu geben an meine Augen heranzukommen.
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Mo 8 Aug 2016 - 2:05

Zunächst hatte AJ gar nicht damit gerechnet, dass der namenlose Ravenclaw-Schüler tatsächlich mit den geforderten Sachen zurückkehren würde, aber als er ihn nach einer Weile wieder in der Ferne erblickte, wirkte er mehr als überrascht. Es war zwar nicht selten, dass einem die Schüler halfen, aber was Eli anging, waren die meisten doch sehr zurückhaltend und zögerten, ihm ihre Hilfe angedeien zu lassen. Zu oft schon hatten sie gemeinsam die Erfahrung machen müssen, dass die meisten es ihm gönnten ein wenig zu leiden und einige ziemlich miese Schüler, sahen ihm auch gerne dabei genüsslich zu. Aber dieser Schüler war anders, er war ruhig, zurückhaltend und ziemlich schweigsam wie AJ bemerken musste. Bei genauerer Betrachtung konnte er nur das wieder bestätigen was er schon beim ersten Blickkontakt mit ihm sich gedacht hatte, nämlich das er und Eli sich ziemlich ähnlich zu sein schienen. Irgendetwas an ihm erinnerte ihn immer wieder an Eli. Vielleicht die nachdenkliche Haltung ? Oder dieses ungezwungene Schweigen, dass er an den Tag zu legen schien? Was es auch war, es gab AJ das Gefühl im vertrauen zu können und so ergriff er aus reinem Reflex die Flasche und das Handtuch, die er öffnete, damit Eli davon trinken konnte.

Zumindest eine gute Sache hatte das ganze, Eli reagierte eindeutig auf ihn und schmiegte sich enger an AJs Halsbeuge. Sanft versuchte er ihn festzuhalten, während er in der anderen Hand die Flasche festhielt.
"Wie heißt du?", fragte AJ und wagte es seinen Blick für einen Moment von Eli abzuwenden und den stillschweigenden Ravenclaw-Schüler anzusehen. Die Augen des Jungen wirkten müde, mehr noch, sie wirkten als würden sie jeden Augenblick zufallen, erschlpft von den vielen Gedanken die er sich zu machen schien. Er hatte kein Wort mehr gesagt, seit er wiedergekommen war und nun wirkte es als wollte er einfach so gehen. Zunächst war es AJ egal, aber in Anbetracht dessen, dass er gewillt war ihnen zu helfen wollte er zumindest wissen, wem sie die Flasche und das Handtuch zu verdanken hatten. "Danke, dass du mir geholfen hast." fuhr Aj fort und lächelte ihn mit einem selbstsicheren Blick und einem Sieger-Lächeln charmant von unten aus an.

Leider hatten sie keine Zeit mehr für irgendwelche Konversationen, denn schon im nächsten Moment fiel AJs Blick in den Himmel, ein schwarzer Schwarm, so dunkel wie die Nacht und mit unheimlichen Augen, stürzte auf sie hinab. Zunächst wirkte es wie eine pechschwarze Decke die auf sie zugeflogen kam, aber bei genauerem Hinsehen, entpuppten sie sich als ein Schwarm von schwarzen Vögeln, die mit ungewöhnlicher Aggressivität auf sie zugestürzt kamen. Er knirschte mit den Zähnen und konnte nichts tun, da er Eli mit der Hand festhielt, die er brauchte um den Zauberstab aus seiner Tasche zu ziehen. Aber Eli schien schneller zu sein als er, wie eine Maschine, schien er jeglichem Schmerz zu widerstehen, schlug AJ im Schwung die Flasche aus der Hand, wodurch Wasser auf ihre Kleidung spritzte. Mit großen Augen und völlig erstarrt von diesem wirklich einzigartigem Move, sah er hoch zu Eli, wie er sich genau vor ihm stellte.

Wie geht das? Wie kann er sich so schnell bewegen, geschweige denn sich unter Schmerzen so flink aufrichten?!

WOAAHH VERDAMMT WAS SOLL DAS?! AUUUU! AUTSCH!" schrie AJ und versuchte sie mit den Armen ausschlagend von sich wegzukriegen. Eli hatte zwar den ersten Angriff abwehren können, doch als sie sich verteilten, griffen sie auch Yannik und ihn an. Sie versuchten ihnen die Augen, mit ihren Krallen an den Füßchen auszupicken. Sofort begann er schützend einen Arm vors Gesicht zu halten und sie mit der anderen von seinem Gesicht fernzuhalten, allerdings nur mit minderem Erfolg, denn sie picken ihm auf seinem Kopf herum und das tat richtig weh. Besonders da AJ im Gegensatz zu den anderen beiden nur sehr kurze Haare hatte und diese die spitzen Schnäbeln so nicht aufhielten. Selbst der Griff nach seinem Zauberstab scheiterte, denn als er es versuchte biss ihm einer der Vögel, die neben ihm am Boden saßen jedes mal in die Finger, bis sie schließlich so blutig waren, dass er seine Hand schmerz verzerrt zurückzog. "SCHEIßE, VERJAG EINER DIE VIECHER!!! FALLS EINER VON EUCH AN SEINEN ZAUBERSTAB KOMMT, WENDET EINEN IMMOBILUS ZAUBER AN, DER LÄSST SIE ERSTARREN!" schrie er und gab nur noch von Schmerz geplagte Geräusche von sich. Sie pickten ihm auf dem Kopf herum, pickten den ausschlagenden Arm und versuchten soviele Körperteile von ihm zu treffen, wie es nur ging. Wie sollte das enden? Er spürte das warme Blut an seinem Arm herunterlaufen, das Brennen der kleineren Wunden, die immer größer wurden und auch die Schmerzen auf seiner Kopfhaut, die mit jedem Schnabel der ihn traf, größer wurden. In dem Durcheinander, konnte er weder Eli noch Yannik sehen, aber er versuchte sich aufzurichten, aber selbst das aufrichten hatte keinen Effekt, sie griffen immer noch genauso heftig an wie zuvor.
Welche Möglichkeiten hatten sie? Kaum das er es geschafft hatte, auf die Füße zu kommen, griff er erneut nach seinem Zauberstab, den er allerdings nicht mehr fand, seine Hand fasste ins Leere. "SCHEIßE ICH HAB MEINEN ZAUBERSTAB VERLOREN! MACHT WAS SCHNELL!!" schrie er blind und hoffte, dass die anderen beiden mehr Erfolg hatten als er bei der Verteidigung.

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Yannik Kosningar
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Do 25 Aug 2016 - 15:31

Gerade als er sich hatte abwenden wollen, sprach ihn der Gryffindor an. Verwundert warf er einen Blick zurück. Weshalb bemühte er sich darum eine Konversation zu beginnen oder sie aufrecht zu erhalten, sofern man bei den Satzfetzen von zuvor von einer Unterhaltung sprechen durfte? Spielte es denn eine Rolle ob er blieb? Eli schien sich sehr wohl dem Anderen zu fühlen. Für ihn bestand folglich keine Veranlassung zu bleiben. Dennoch blieb er stehen, vermutlich um nicht unhöflich zu erscheinen oder weil etwas an den Beiden ihn tief in seinem Herzen berührte. Wie sie da am Boden kauerten, das erinnerte ihn an etwas. Bruchstücke seiner verlorenen Erinnerung, vermischt mit den Träumen, die ihn Nachts heimsuchten, drangen in sein Bewusstsein. Er spürte einen leichten Schmerz an der rechten Schläfe, sah aber davon ab mit seiner Hand über die Stelle zu reiben.

"Yannik" erwiderte er stattdessen auf die Frage des Schwarzhaarigen. "Yannik Kosningar." Der Nachname tat wohl nichts zur Sache, doch eine innere Stimme sagte ihm, er solle sich mit vollständigem Namen vorstellen. Ein flüchtiges Lächeln huschte über seine Lippen als der Ältere ihm sein selbstbewusstes Lächeln schenkte. Unweigerlich fühlte er sich versucht mehr zu sagen, doch wurden sie jäh durch das Kreischen einiger Vögel unterbrochen, die im Sturzflug auf sie herabsausten.

Was zum? Erschrocken zuckte er zusammen, griff aber mit einer Hand geistesgegenwärtig nach dem Zauberstab in seinem Mantel, während er sich den anderen schützend vors Gesicht hielt. Dabei registrierte er nur am Rande, dass Eli aufgesprungen war und sich schützen vor den Gryffindor warf. Instintiv tat er einen Schritt nach hinten und duckte sich, womit er knapp einem Vogel entging, sofern man den Flügelschlag gegen seinen Arm nicht als halbgeglückten Angriff werten durfte. Ein Schmerz in seinem Nacken ließ ihn herumfahren. Einer der Vögel empfand es offenbar als lustig ihm in den Nacken zu picken.

Blitzartig zog er seinen Zauberstab, im selben Moment da er den Vogel abschüttelte, der mit einem Kreischen aufflatterte um zu einem neuen Angriff anzusetzen. "Immobilus", rief er klar und deutlich woraufhin die Vögel mitten in ihrer Bewegung einfroren. Yannik atmete auf und ließ den Stab sinken. "Seid ihr verletzt? Lasst uns schnell nach drinnen verschwinden." Der Zauber würde nicht ewig anhalten und er gedachte nicht den Tieren etwas anzutun. Was auch immer sie dazu veranlasst hatte so verrückt zu spielen, würde seine Wirkung verlieren sobald sie aus ihrem Blickfeld verschwunden waren, so dachte er. Allerdings wäre es wohl ratsam diese Sache zu untersuchen und sich in der Bibliothek schlau zu machen. So ein Verhalten war bei Vögeln definitiv nicht normal.
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Nôel Eliot Sulivan
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   So 11 Sep 2016 - 17:24

Ich bekam nicht viel von dem Gespräch mit, was über mir geführt wurde. Es ergab erst einen Sinn, dass AJ manchmal unzusammenhängende Dinge von sich gab, als ich den Ravenclaw erblickte, den ich erst vor kurzem in der Bibliothek getroffen hatte. Jannis.. oder Yannik… irgendwie sowas.
Ich blickte mich um und mein Herzschlag beruhigte sich, als ich die Bewegung meines besten Freundes unter mir wahrnahm. Er war da… wie immer war er da um mich aufzufangen und zu beschützen, so wie er es schon immer getan hatte.
Doch als ich hinaufsah und es genoss endlich wieder in den blauen Himmel zu sehen, nahm ich noch eine andere Bewegung wahr und zwar eine nichtmenschliche.
Ein uralter, scheinbar tief verwurzelter Instinkt schrie in mir auf und ich war auf den Beinen noch bevor der Schwarm von Vögeln nahe genug an uns dran war um jemanden zu verletzten. Und trotzdem konnte ich nicht verhindern dass die breite Masse uns umkreiste wie gierige Piranhas. Ein Blick in die starren, rötlichschimmernden Augen der Tiere, sagte mir das hier etwas ganz und gar nicht stimmte, während ich versucht mein Gesicht vor den Krallen und den Schnäbeln zu verteidigen. Ich spürte die scharfen Krallen, die ohne Probleme meine Haut durchdrangen und die Schnäbel, die immer wieder von unterschiedlichen Seiten kamen.

Wie kann man ausgerechnet jetzt, seinen Zauberstab verlegen?, dachte ich bitter und schnaubte dann selbstironisch, als mir bewusst wurde, dass nicht ausgerechnet ich darüber urteilen sollte.

Der andere Ravenclaw war es, der sie vor größeren Schäden bewahrte indem er die Vögel in der Luft erstarren ließ. Ich senkte meine bereits blutenden Arme und blickte mich nach dem anderen um, während ich AJs Hand griff und ihn ohne Kompromisse mit mir zog. Meine Gedanken maßen die Reichweite und mir wurde klar, dass der Eingang zum Schloss zu weit weg war…
„Schnell hier lang!“, rief ich meinen Mitschüler zu, der uns soeben geholfen hatte und dadurch automatisch zu meiner Angelegenheit geworden war und rannte auf das nächstgelegene Gewächshaus zu. Schon als ich die ersten Schritte getan hatte, hörte ich hinter mir ein leichtes Sirren. Natürlich waren die Angriffe noch nicht vorbei! Wäre ja auch zu schön gewesen! Mit einem kräftigen Ruck zog ich an AJs Hand, sodass er nach vorne taumelte und der Vogel, der gerade im Sinkflug auf uns zugestürzt war Millimeter weit an seinem Nacken vorbeischrammte.
Wo kamen die denn bitte nur alle her?!
Ich beschleunigte meine Schritte und verfiel in einen leichten Sprint. Das Adrenalin, was durch meine Adern pulsierte trieb mich an und ich konnte bereits den Eingang des Gewächshauses sehen.
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Aiden Jeremy Landon
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Fr 30 Sep 2016 - 21:38

"Du kannst mich AJ nennen.", erwiderte der große Gryffindor mit einem kurzen Blick zu Yannik. Ein seltsamer Ravenclaw, seine Augen wirkten nicht sonderlich aufgeweckt, sondern eher nachdenklich. Aber bevor er überhaupt dazu auch nur kam, etwas zu sagen, schoss eine Schar von Vögeln wie eine schwarze Wolke, mit rasanter Geschwindigkeit auf die Dreiergruppe zu. Für einen Augenblick erstarrte der Junge in seiner Bewegung und vermochte sich kaum zu bewegen, als sie sie auch schon in Angriff nahmen. Noch bevor AJ reagieren konnte, war Eli irgendwie aufgesprungen. Wie zur Hölle war das möglich gewesen? Wie konnte er sich nur so dermaßen in Gefahr begeben für ihn? Mit dankbarem Blick sah er kurz zu Eli auf, ehe er sich selbst gegen die angreifenden Krähen verteidigen musste. Es gelang ihm ein oder zwei dieser Vögel mit seiner Hand wegzuschlagen, während die anderen sich um ihn verteilten und mit ihren Schnäbeln auf ihn einpickten. Waren die verrückt geworden oder was war hier los?

Während er sich verteidigte bemerkte er, dass er seinen Zauberstab irgendwo im Gras verloren haben musste, denn er fand ihn nicht wieder und konnte so Eli und Yannik nicht aus der Gefahr befreien. Aber anscheinend war es Yannik stattdessen gelungen, diese miesen Krähen zu paralysieren. Erleichtert nahm er den Arm herunter, als Eli ihnen zurief, dass sie wegrennen sollten. AJ wandte sich schnell zu ihm herum um ihn zu folgen, doch schon nach den ersten Schritten, schien den jungen Ravenclaw irgendwas aufzuhalten. "Was..." aber weiter kam AJ gar nicht mehr, als ihn plötzlich ein ungewöhnlich kräftiger Ruck von Eli, von den Füßen zog und nach vorne taumeln ließ. Um ein Haar hätte er das Gleichgewicht verloren und wäre auf die Nase geflogen. Im selben Moment spürte er im Nacken einen kräftigen Windzug, so als ob etwas schnell knapp über seinen Nacken hinwegflog und dann in der Luft verschwand. "SCHEIßE!! Danke Eli." sagte er und tastete seinen eh schon wunden Nacken nach Blut und Wunden ab. Er sah dem Mistvieh hinter und knirschte eisern mit den Zähnen. Wieso musste er ausgerechnet jetzt seinen Zauberstab verlegen? Jetzt wo er ihn brauchte,  musste er ihn natürlich im Gras verlieren! Na klar, ausgerechnet AJ, derjenige der Eli sonst immer Vorträge darüber hielt wie wichtig es war, dass er auf seinen Zauberstab acht gab. Am liebsten hätte er das Mistvieh in diesem Augenblick geröstet, ein Glück für den Vogel, dass er ihn mit keiner Magie attackieren konnte.

"Was zur Hölle geht hier vor sich?! Wer hat diese Wahnsinnigen Krähen freigelassen?", fragte er laut in die Runde, ahnte aber das es nie einen Halter gegeben hatte, sondern das Ganze etwas mit den ungewöhnlichen Wetterereignissen zu tun hatte, die sich überall im verbotenen Wald abspielten. Er sah zu Eli, der seinen Gang immer mehr beschleunigte und allmählich ins Sprinten verfiel, sodass auch AJ anfangen musste einen Laufschritt einzulegen. Besorgt sah er sich nach Yannik um und packte diesen am Ärmel, damit er ihnen hinterherkam und nicht irgendwo verloren ging.

Wenn selbst Eli, anfängt vor Tieren davonzulaufen und nicht in der Lage ist, sie zu beruhigen, dann muss etwas sehr viel größeres im Spiel sein...oh man wenn das rauskommt, dürfen die Schüler garantiert nicht mehr auf die Ländereien von Hogwarts. Das wäre für Eli echt das Schlimmste was passieren könnte

dachte er und sah im Sprint bereits den Eingang zu den Gewächshäusern. "Wir habens fast geschafft! ACHTUNG!" schrie er aus und drückte Yannik zur Seite als erneut zwei Krähen aus der Luft angeschossen kamen und Yannik von hinten attackieren wollten. Wild schlug er in die Luft und bekam einen Stock am Boden zu fassen, den er sofort zur Verteidigung einsetzte und damit erfolgreich die Krähen erstmal vertrieb. Sofort wanderte sein Blick zu Yannik. "Alles okay mit dir?", fragte er mit einem eher entgleisten und ziemlich aufgesetzten Lächeln. "Komm wir müssen weiter.", sagte er in einem hastigen Tempo und zeigte auf das Gewächshaus. Sein Atem war schnell und er war bereits relativ außer Puste, dennoch versuchte er sich einigermaßen zusammenzureißen und durchzuhalten. Sofort drehte sich AJ wieder herum und lief Eli wieder in Richtung Gewächshaus hinterher.
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Yannik Kosningar
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Sa 8 Okt 2016 - 10:52

AJ also. Yannik wollte darauf etwas erwidern, ihm sgen es freue ihn, ihn kennen zu lernen, aber es blieb ihnen jetzt keine Zeit für soziale Interaktionen. Die Vögel blieben nicht ewig in der Bewegung eingefroren. Eli hatte sich von seinem Schreck erholt und hatte sich aufgerappelt.
Sie rannten los. Wohin, darüber dachte Yannik nicht nach. Die wildgewordenen Vögel verfolgten sie, wie nicht anders zu erwarten gewesen war. Oder doch? Dieses Verhalten war absolut untypisch, fast wie in einem dieser Muggel-Horrorfilme über die er einmal in Büchern einer Bibliothek auf Island gelesen hatte. Noch einmal schleuderte er den Tieren ein Immobilius entgegen, um ihnen etwas mehr Zeit zu verschaffen. Das führte allerdings dazu, dass er selbst nicht so schnell voran kam. Einmal stolperte er fast, konnte sich aber gerade noch fangen. Sein Atem war hastig und seine Hände zitterten leicht. Aber der Zauberstab lag weiterhin fest in seiner Hand. Eli führte sie Richtung Gewächshaus. In der Ferne konnten sie es bereits sehen. Immer größer wurde das Gebäude, je näher sie ihm kamen, doch die Vögel holten auf.
Als laufendes Ziel gab Yannik ein gutes Opfer ab. Hinten hatte er weder Augen noch Hände, mit denen er die Tiere hätte abwehren können. AJ schrie ihm etwas zu und schubste ihn leicht zur Seite. Aus den Augenwinkeln gewahrte der Jüngere, wie er nach den Vögeln schlug. Trotz des Angriffs verspürte er einen Anflug von Mitgefühl für die Tiere und fragte sich was sie dazu getrieben hatte, sich derart seltsam zu benehmen. Waren sie krank? Und konnte es gar ein Heilmittel geben. Die Gedanken begleiteten ihn, noch während er keuchend weiter rannte.
"Danke," schrie er AJ zu und drehte sich seitwärts. So war es ihm möglich einen weiteren Immobilius Zauber in Richtung der Vögel zu entsenden. Das sollte sie aufhalten, zumindest so lange bis sie das Gewächshaus erreicht hatten. Völlig außer Atem erreichten sie das Gewächshaus.
Yannik war gar nicht aufgefallen, dass er Eli eingeholt, ihn beinah überholt hatte, so schnell hatten seine Beine ihn über die Wiese getragen. Seine Lunge brannte, sein Mund war ganz trocken, seine Kehle fühlte sich etwas belegt und seine Muskeln schmerzten. So gerannt war er lange nicht mehr. Ohne zu Zögern griff er nach dem Türhenkel und riss diese auf. "Schnell rein" Gehetzt blickte er auf den Vogelschwarm, der sich aus dem Zauber befreit hatte und zu einem erneuten Sturzflug in ihre Richtung ansetzte. Diese Biester waren völlig verrückt.
Er traute ihnen zu, dass sie alle gegen die Scheiben knallen würden, sobald die Jugendlichen im Raum Schutz gefunden und die Tür hinter sich geschlossen hatten.
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Nôel Eliot Sulivan
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Mo 31 Okt 2016 - 20:26

Ich blickte mich gehetzt nach dem anderen um und als ich sah das die anderen beiden mir folgten noch immer von den Vögel des Wahnsinns verfolgt wartete ich, bis auch sie mich nach einigen Hindernissen erreicht hatten und wir zusammen nach drinnen flüchteten in der Hoffnung dort Ruhe zu haben.
Durch den Immobilius Zauber von Yannik hatten wir zumindest soviel Zeit die Tür wieder zu schließen und uns außerhalb der Fenster außer Gefahr zu bringen, eh ein schwarzer Regen aus Vögeln und Federn laut gegen das Fenster prasselte. Ich zuckte zusammen, als eines der Tiere schrie. Sicher hatte es sich in seinem Wahn einen Flügel gebrochen.
„Verdammt was ist denn nur los mit ihnen?“, fragte ich neben mir stehend und machte nun doch wieder einen Schritt näher ans Fenster heran um zu sehen ob der Vogel, der eben diesen Schmerzensschrei ausgestoßen hatte nicht doch schwerer verletzt war, als ich dachte. Ich spürte wie mich eine Hand zurückhielt und ließ sie gewähren, als ich mit meinen Augen den Boden absuchte, doch der Vogel war weg. „Komisch...“
Ein lautes KRACK ließ uns herumfahren und ich erblickte mit einen leichten entsetzen die noch offene Schiebetür zu der Lagerstelle. Dort standen immer Töpfe und Erde, wenn einer der vielzähligen Pflanzen mal umgetopft werden musste. Und dort war ein Fenster.
Einen Moment brauchte die Erkenntnis um bei mir einzurasten, dann sprintete ich ohne Warnung los und versuchte die Tür zu erreichen. „Das Fenster ist offen!“
Zu mehr war ich gar nicht mehr in der Lage, denn als ich die Tür erreichte und diese zuschlagen wollte, sah ich schon mehrere Vögel benommen am Boden liegen. Sie hatten sich durch die kleine Öffnung des angekippten Spaltes gequetscht und hüpften nun auf mich zu. Ich schmiss die Türhälfte zu und hastete gerade zur anderen, als es geschah. Meine Hand ruhte auf dem kühlen Metall der klinke und ich wollte ziehen, doch meinen Kopf durchfuhr etwas, dass sich anfühlte wie eine brennende Eisenstange und ich begann gellend zu schreien.
In mir öffnete sich etwas und ich spürte wie sich meine Magie in einer großen Welle entlud, ehe ich auf die Knie sank und mir den Kopf hielt, der sich anfühlte, als würde er jeden Moment explodieren. „AH! Nicht... aufhören...!“
Alles in mir war in Aufruhr und überall hörte ich Stimmen. Ich hörte Klagen, Rufen, Flehen, Weinen, Schreien, Fluchen und konnte doch keinen der einzelnen Stimmen erkennen oder auseinander halten. „Seit still“,flehte ich und presste meine Hände noch mehr an meinen Kopf. Der Druck wurde immer größer und mir flossen die Tränen aus den Augen. „Bitte... nicht...“
Schwarze Punkte flackerten vor meinen Augen und das letzte was ich wahrnahm war AJs Stimme, die mir irgendwas entgegen schrie – jedenfalls bildete ich mir das ein. Doch seine Worte kamen nicht über das Meer an Stimmen, das mich überschwemmte.
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Aiden Jeremy Landon
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Sa 21 Jan 2017 - 19:23

Gerade als er dachte, sie wären in Sicherheit geschah auch schon das nächste große Unglück. Nicht  nur das sie vor Vögeln flüchteten und die einzige Zufluchtsmöglichkeit die Gewächshäuser waren. Nun war es auch noch Eli der mit Schmerzen zu kämpfen hatte und so wirkte als würde gleich jegliche Barriere zwischen ihm und der Magie in ihm drin brechen. Die Lage konnte eigentlich schon nicht mehr schlechter werden und wenn AJ eines wusste, dann das ein Ausbruch seiner Magie vor Zeugen nur noch mehr Probleme schufen würden. Yannik war definitiv hier fehl am Platze, leider konnte er ihn auch nicht mehr wegschicken. Schade eigentlich, denn er würde ihm gerne diesen Anblick ersparen und Eli die Pein sich so dermaßen vor einem anderem Menschen zu entblößen. Zunächst wusste er nicht genau was er tun sollte oder ob er überhaupt irgendetwas tun konnte. Draußen flogen wahrscheinlich überall Vögel herum, die ihnen den Kopf kaputthacken wollten, während sie hier drin Gefahr liefen mit Elis Magie vorlieb zu nehmen. Glücklicherweise wusste AJ inzwischen, dass er diese Anfälle mit seiner Stimme und viel Einfühlungsvermögen aufhalten konnte. Zumindest solange Eli nicht von irgendetwas besessen oder in noch größerer Lebensgefahr schwebte. Zumal ein Ausbruch hier drin keine gute Idee wäre, die Scheiben würden wahrscheinlich bei einem vollständigen Ausbruch zerplatzen und die Krähen würden zu Grillhühnern werden. Eigentlich keine schlechte Verteidigung, aber AJ konnte sich nicht auf Eli konzentrieren, wenn er dann auch noch Yannik schützen musste. Ein falscher Schritt von dem zweiten Ravenclaw und er würde höchstwahrscheinlich an der Wand enden. Keine sehr rosigen Aussichten, weshalb AJ nichts anderes übrig blieb als Yannik erst mal außen vor zu lassen und jeden Ausbruch zu verhindern.

"Yannik, bleib auf Abstand und pass auf, dass diese Viecher uns nicht zu nahe kommen. Und vor allem...halt dich von Eli fern, egal was du siehst klar?  Glaub mir, dass ist nur zu deinem Schutz.", sagte er, schenkte ihm ein lächeln und rannte dann herüber zu seinem besten Freund, um sich neben ihn auf den Boden zu knien und ihn in den Arm zu nehmen. Natürlich wusste AJ nicht ob es sich wirklich um eine Art Anfall handelte oder vielmehr um etwas anderes, dass mit dem merkwürdigen Verhalten dieser Tiere in Verbindung stand. Verflucht sei dieser Tag und verflucht seien die dämlichen Krähen, das Wetter und jegliche anderen Störfaktoren die ihm und Eli diesen Tag vermasselt hatten. Wenigstens war Yannik nicht so nervig wie manch andere Schüler in einer solchen Situation. Das schlimmste wäre wohl gewesen, wenn er jetzt eine Heulboje noch dabei hätte. Eher würden ihm graue Haare wachsen, als das er sich um beide gleichzeitig kümmern konnte.
"Eli!! Hey. was ist los? Komm schon Junge rede mit mir!" sagte er laut und beruhigend. Gleichzeitig zog er ihn nahe an sich heran und streichelte ihn erneut, um ihm zu zeigen, dass er nicht alleine war. Mit einem Griff in seine Hosentaschen, wurde er erneut an die Tatsache erinnert, dass er seinen Zauberstab irgendwo verloren hatte, die Frage war nur wo. Jetzt konnte er seinem besten Freund wirklich nur noch mit Worten helfen, es sei denn Yannik würde ihm seinen geben. Aber auch diese Option schied aus, denn ohne, könnte er sie nicht mehr verteidigen wenn es drauf ankäme. Es half nichts darüber nachzudenken, jetzt musste gehandelt werden.
"Psschht, ich bin da Eli...versuche dich nur auf meine Stimme zu konzentrieren okay? Rede mit mir, erzähl mir irgendetwas aber bleib bei mir. Sag mir was los ist.", in AJs Augen leuchtete die große Besorgnis auf, die er stets um Eli in sich trug. Es gab niemanden (von Kayla und Jeffrey abgesehen) dem er so viel Sorge zukommen ließ, wie dem Jungen den er bereits seit klein auf kannte. Gemeinsam hatten sie jede nur erdenkliche Phase des Lebens durchgestanden, waren durch Leid, Mühsal und Schmerz gegangen und hatten alles überlebt. Und das ohne die Freundschaft des anderen zu verlieren.

Er spürte wie sein Herz raste, wie seine Lunge unter Volldampf arbeitete und versuchte immer wieder neuen Sauerstoff zu produzieren. Sein Puls raste, sein Körper war unglaublich warm, nicht zuletzt weil er sich sportlich betätigen musste. Dieser Sprint hatte ihn ziemlich mitgenommen und die Kratzer und Wunden die er an manchen Stellen hatte, sprachen für sich. Keiner von ihnen war wirklich ohne eine Verletzung davongekommen, ein Grund mehr hier drin abzuwarten bis die Vögel verschwanden oder Hilfe kam. Am liebsten würde er diese Mistviecher mit einem Feuerzauber erledigen, aber erstens reichten seine Fähigkeiten dazu nicht aus und zweitens würde Eli das nicht billigen. Er liebte die Tiere und würde ihnen niemals bewusst ein Leid zufügen, es sei denn es waren bestimmte Personen in Gefahr.

Seine Gedanken drehten sich rund um Eli, er suchte nach Anzeichen, nach irgendetwas was ihm klar machte wie er ihm helfen konnte. Sollte er irgendein schmutziges Tuch mit Wasser aus einer Gießkanne tränken und ihm auf den Kopf legen? Oder einfach nur bei ihm bleiben? Gab es vielleicht hier irgendein Kraut, das ihm helfen konnte? Nein, dazu müsste er erst mehr über Elis Schmerzen wissen und selbst dann, konnte die falsche Dosierung eines Krauts eventuell nur noch gefährlichere Auswirkungen haben. Außerdem war er noch nie wirklich gut in Kräuterkunde und Heilmedizin der magischen Welt. Sowas dämliches aber auch! Er schwor sich in diese Moment, dass wenn diese Sache überstanden war, er jedes verdammte Fachbuch über die verschiedenen Bereiche der Heilkunde und Kräuterkunde lesen und sich in den Kopf prägen würde. "ELII!! ELI! Hey..komm schon Junge." rief er aus und schüttelte ihn ganz sachte, in der Hoffnung auch nur irgendeine Reaktion von ihm zu bekommen.
"Yannik! Beherrschst du irgendeinen Beruhigungszauber oder etwas in dieser ART?!" rief er nach hinten, ohne sich zu ihm umdrehen zu müssen. Seine Blicke konzentrierten sich stets auf Eli und  solange sich nichts an seinem Zustand veränderte, würde er sich auch nicht hier wegbewegen. "VERGISS ES EINFACH. HOL EINFACH HILFE OKAY?! LAUF ZURÜCK ZUM SCHLOSS! DU HAST EINEN ZAUBERSTAB ALS EINZIGER. TUE ES EINFACH! UND VERSUCH EINEN DER PROFESSOREN ZU ALAMIEREN, SAG ABER NICHTS VON ELI! NUR VON DEN RABEN! " rief er ihm ziemlich laut zu und schaute kurz nach hinten zu ihm, sein Blick war ungewöhnlich durchbohrend und ernst. Ein Ausdruck den man von ihm so nicht gewöhnt war. Aber die Situation ließ auch im Moment nichts anderes außer das zu. Sie hatten keine andere Wahl, Yannik war der einzige der hier weg konnte und würde Eli ohne hin nicht beruhigt kriegen. Der einzige der dazu imstande war, war AJ selbst...und es war ihm lieber wenn Yannik das Schlimmste nicht mit ansehen musste, wenn es denn ausbrach. Nach einigem Zögern, schien Yannik ihm zu zu nicken und verließ das Gewächshaus nach draußen, um zum Schloss zu rennen. Jedenfalls hoffte AJ, dass er es bis dahin schaffte. Aber ein Ravenclaw von seinem Format würde das schon hinbekommen.
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BeitragThema: Re: Andersartigkeiten.   Mi 5 Apr 2017 - 22:01

Vor meinen Augen zuckten weiße Blitze, die sich in ganze Planeten verwandelten und mir die Sicht komplett nahmen. Mein Kopf schien gänzlich aus Pudding zu bestehen, den irgendjemand mit einen Löffel zu malträtieren suchte. Die Schmerzen waren so unbeschreiblich, dass ich kein vernünftiges Wort mehr artikulieren konnte... nur noch schreien und stöhnen, doch beides verschaffte mir keine Linderung. Ich war gefangen aus einem Labyrinth aus Schmerz und Angst.
In mir drängte etwas nach oben was mir selber nur allzu gut bekannt war und ich wusste, das die Schwärze, die mir angeboten worde Erleichterung brachte, aber es brachte auch Gefahr. Gefahr für meine Begleiter, die mit mir in diesem Glashaus saßen.
Wie oft hatte ich in letzter Zeit versucht alles was in mir gefangen war zurückzudrängen um ein halbwegs normales Leben führen zu können? Wie oft musste ich um Kontrolle kämpfen? Und wie oft hatte ich gedacht einfach keine Kraft mehr zu haben und im Endeffekt doch irgendwie weitergemacht?
In meinen Kopf herrschte komplettes Chaos und mein Körper fühlte sich fremd an. So als hätte ich keine Grenzen mehr, als würde ich wie eine Pfütze zerfließen und mich in den Schmerz verlieren, der mich in den Wahnsinn zu treiben drohte. Dennoch kämpfte ich noch gegen die Erlösung an.
Die Arme meines Freundes, die sich um mich schlossen, begrenzten meinen Körper und ließen mich meine Grenzen als ich selbst wieder spüren. Er rahmte mich und ich drängte mich so schutzbedürftig an ihn, wie ein Junges an seine Mutter. Er musste mir zeigen wo ich war damit ich nicht in den Strudel versank, der mich unweigerlich immer tiefer in seinen Schlund riss.
AJs Worte kamen nur verzerrt bei mir an. Ich konnte sie über das Rauschen meines Pulses nicht verstehen. Alles was ich spürte war die Magie, die nach außen drängte und die ich nicht mehr lange in mir halten konnte. Tränen schossen aus meinen Augen und ich krallte meine Finger fest in meine Haare um einen Gegenreiz zu bekommen, doch nichts was ich tat konnte mich ablenken von diesen Schmerzen. Ich keuchte und ein Stoß Magie strömte aus mir heraus wie ein Atemzug.
Die Scheiben des Gewächshauses klirrten und ich konnte hören wie einige Tontöpfe in meiner Nähe zersprangen. AJ neben mir versteifte sich und ich klammerte mich noch fester an ihn, damit ich den einzigen Anker den ich hatte nicht verlor. Würde er mich jetzt loslassen würde ich in die Welt der Schmerzen abtauchen und nie wieder einen Weg in die Realität finden – so jedenfalls kam es mir vor. Er war alles was mich körperlich noch in der Wirklichkeit hielt.
Ich öffnete den Mund um etwas zu sagen. Ihn anzuflehen bei mir zu bleiben mich nicht alleine zu lassen und ein erstickter Schluchzer kam mir über die Lippen, der einige Tische hinter uns gegen die Wand warf. Ein Holzsplitter bohrte sich in meinen Unterarm, als sie um uns herum zersprangen und ich biss die Zähne so fest aufeinander, das meine Kiefermuskeln verkrampft zuckten.
Nein, nein... nie...
Ich spürte den erdrückenden Griff um mich herum und bemerkte AJs Panik, als er seine Stimme erhob. Alles in mir vibrierte, als mein Körper automatisch auf seine Reaktion einging. Auch ich schrie kurz auf, bevor ein Schalter in mir umklappte, der mich schon so oft vor Seelenschaden bewahrt hatte und mich in die erholsame Dunkelheit schickte.










Mit einem Ruck riss er sich los und segelte mit einem kräftigen Abstoßen beider Beine nach hinten. Seine Augen waren gelb und wild. Die Magie pulsierte im Raum als er sich unter einen Tisch an die hintereste Wand rettete. Die Scheiben sprangen und mit einem kontinuierlichen KRRRZ zogen sich immer weiter Risse durch das dicke Glas. Tonscherben und Erde segelten durch die Luft und prasselten dann wieder zu Boden wie ein rhythmisch schlagendes Herz.
Der schwere Holztisch kippelte und wackelte über den Jungen hin und her, der sich zu einem kleinen Ball zusammengerollt hatte und verteilte die auf ihn abgestellten Dinge über den Boden. Es sah eher so aus, als wenn ein riesiges Tier unter ihm eingeklemmt wäre und sich versuchte zu befreien, als das er nur als Schutz für einen mageren fünfzehnjährigen diente. Wie wild tanzte er weiter seinen eigensinnigen Tango, während man kehligen Geräusche unter ihm wahrnahm die eine merkrwürdige Mischung aus Knurren und Würgen waren. Man könnte meinen das jemanden ein Knochen im Hals stecken geblieben war, der nun auf Kurz oder Lang heraus wollte; jedenfalls waren die Geräusche diesen Erlbenis ähnlicher als dem Tatsächlichen.
Der absolute Ausbruch stand kurz bevor.
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Andersartigkeiten.
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