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 On a Valentine´s Day

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Claire Bennett
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BeitragThema: On a Valentine´s Day   Mo 15 Feb 2016 - 10:11

On a Valentine´s Day
Zachary und Claire
14.02.2015
Rio de Janeiro
Schicksal: Ja
privat



Ein kurzes Kribbeln durchzog meinen Körper als Zach meine Hand nahm und dann mit mir disapparierte. Ich konnte ein Grinsen nicht unterdrücken, wo wollte er mit mir hin? Ich war sehr froh, dass er doch noch aufgetaucht war, obwohl ich schon fast die Hoffnung aufgegeben hatte, dass er mit hinaus in die Gasse folgen würde. Aber er war dennoch gekommen. Wie hatte ich bloß zweifeln können? Er hatte mich noch nie im Stich gelassen. Mit verheißungsvollen Worten hatte er mir seine nächsten Schritte nicht verraten wollen und so war ich umso gespannter wohin er mich nun bringen würde. Der Disapparier-Vorgang war wie immer kein Zuckerschlecken, mein Körper fühlte sich an als würde er lang gezogen werden, ich fühlte meine Beine nicht mehr und dieses Gefühl hielt länger an als ich erwartet hatte. Ich kniff meine Augen zusammen, so fest wie ich konnte um dieses Gefühl ertragen zu können. Einzig Zachs Hand, die meine hielt konnte mir Sicherheit geben.

Dann endlich war es vorbei und ich spürte wieder den Boden unter meinen Füßen. Ich kam ein wenig ins Trudeln und musste mich an Zachs Arm abstützen. "Wo sind wir denn?" fragte ich irritiert und sah mich um. Ich war davon ausgegangen, dass wir zu Zachs Haus apparieren würden, doch wir waren anscheinend in einer ganz anderen Zeitzone gelandet. Wir befanden uns auf einer Promenade, die an einen weißen Sandstrand heranreichte. Das Meer lag glitzernd vor uns, dieser Anblick verschlug mir den Atem.  Der Strand war voller Muggel, manche badeten, andere sonnten sich. Es war plötzlich helllichter Tag, die Sonne brannte erbarmungslos auf uns herab. Zum Glück hatte ich nur ein kurzes Kleid an, dass beim kalten englischen Wetter eher eine ungeeignete Kleiderwahl gewesen war. Doch der Mantel, den ich trug, musste ich ausziehen. Ein kleiner Junge rannte an uns vorbei, einen Drachen hinter sich her ziehend. Ich betrachtete die Szenen um uns herum genauer und bemerkte auf der anderen Straßenseite ein großes Haus, das offensichtlich ein öffentliches Gebäude war. Fahnen, die an einem Mast angebracht waren ließen erahnen wo wir uns gerade befanden. "Brasilien?!" rief ich aufgeregt und lachte auf. Ich war noch nie im meinem Leben so weit appariert. Nur Wahnsinnige apparierten über Kontinente hinweg, oder Zach. Umso weitere Strecken waren, die man überbrückte umso größer wurde das Risiko zu Zersplintern. "Zach. Du bist verrückt." Ich stieg auf die Mauer neben uns, die die Promenade vom Strand trennte, und hob meine Hand an meine Schläfe um weiter sehen zu können. Die Sonne stand im Zenit, also war es gerade Mittag hier. "Du musst schon einmal hier gewesen sein." mutmaßte ich. "Es ist wunderschön hier. Danke dass du mich hierher mitgenommen hast." murmelte ich und sah Zach verliebt an. Der Strand zog sich noch kilometerlang hin. Die Promenade war voller Touristen, die mit kleinen schwarzen Kisten um den Hals herumliefen und immer wieder durch die Kästen hindurch sahen. Sahen sie dadurch etwas, das durch das normale Auge nicht zu sehen war? Doch hielt mich nicht lange mit ihnen auf sondern beobachtete die anderen Muggel, die auf kleinen Brettern standen und damit über die Wellen fuhren. So etwas hatte ich vorher noch nie gesehen. Warum taten sie das? "Und jetzt?" fragte ich Zach neugierig, denn er hatte bestimmt schon das Nächste für uns geplant.


Zuletzt von Claire Bennett am So 25 Jun 2017 - 21:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Zachary Jones
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BeitragThema: Re: On a Valentine´s Day   Mi 24 Feb 2016 - 22:23

Es war für Zachary kein Problem, die weite Strecke zu disapparieren, schließlich musste er fast jede zweite Woche eine Geschäftsreise unternehmen, und da apparierte man nicht von London nach Bristol, sondern des Öfteren auf fremde Kontinente. Die Zauberer seiner Klasse liebten Extravaganz, und es wäre schlicht zu langweilig, seine geschäftlichen Verhandlungen im regnerischen England abzuhalten, wenn dies genauso gut in Brasilien, Madagaskar oder Thailand unter Palmen ging. Und wenn man einen Geldbeutel wie Zachary Jones hatte, war auch die Unterkunft kein Problem. Man fand immer irgendetwas, dass den Ansprüchen eines Mannes mit Stil gerecht wurde.

Er schmunzelte wissend, als Claire fragte, wo sie denn wären. Er hatte die Augen geschlossen und reckte das Gesicht gegen die Sonne, die noch hoch am Himmel stand. Rio, du hattest ihn wieder. Einem Workaholic wie Zach fiel es nicht gerade leicht, hin und wieder das Geschäft zu vergessen, doch hier in Brasilien hatte es bisher immer funktioniert, dass er sich komplett fallen lassen könnte. Hier wurden Anzüge gegen Badehosen getauscht und Nächte durchgetanzt. Er war nicht der Gastgeber, sondern ein willkommener Gast - eine Abwechslung zum Alltag im Rabbit's Hat also - und das beste: keiner kannte ihn hier. Er konnte tun und lassen was er wollte. Sicher hatten seine Drogen schon den Weg bis nach Südamerika gefunden - er hatte zumindest Dealer im Zentralamerika - doch sein Name war ein gut gehütetes Geheimnis in dieser Gegend. Zu groß war die Gefahr, es irgendwann mit dem mexikanischen Drogenkartell zutun zu bekommen. Mit den Jungs dort war absolut nicht zu spaßen, also war Zach hier besonders vorsichtig. Er öffnete die Augen und erblickte den Jungen, der rennend einen Drachen hinter sich her zog. Die Leute hier waren einfach so unbeschwert, das war schon beeindruckend. Frech grinste der dunkelhaarige Zwilling zu seiner jüngeren Freundin, als diese behauptete, er sei verrückt. War das wirklich etwas neues für sie? Er war ein Mann der Superlative - zumindest hatte die Hexenwoche es im letzten Jahr so ausgedrückt.
"Ja, das bin ich. Verrückt nach dir", raunte er mit tiefer Stimme und einem charmanten Lächeln. Noch immer hielt er ihre Hand, als sie auf eine niedrige Mauer kletterte und in die Ferne sah. Er passte aufmerksam auf, dass sie nicht ausrutschte, und selbst wenn, dann würde er sie auffangen. Es beruhigte ihn, dass es ihr hier scheinbar gefiel, denn auch er fühlte sich wohl. Das rosane Sakko wurde ausgezogen und an einem Finger locker über die Schulter gehängt, während die andere Hand die dunkelhaarige Schönheit nicht losließ. "Ja, ich war schon oft hier. Rio ist eine einmalige Stadt, in der ich es zum ersten Mal geschafft habe, nicht an die Arbeit zu denken, und in der mich kaum einer kennt. Ich komme gern her, wenn ich etwas Entspannung und Intimsphäre brauche", erzählte er ruhig und betrachtete sie dabei. In seinen Augen lag ein bewunderndes Funkeln - bildete er sich das ein, oder ließ die brasilianische Sonne sie noch schöner aussehen? Diese Frau war einfach unglaublich...

"Und jetzt?", fragte sie, worauf Zach sie sanft zu sich zog und seine Hände an ihre Taille legte.
"Jetzt genießen wir es einfach mal für ein paar Stunden, allein zu sein, und uns nicht verstecken zu müssen. Einverstanden?", schlug er mit einem frechen Grinsen vor und stahl sich daraufhin einen Kuss von der ehemaligen Slytherin. Seit Silvester waren sie nicht mehr so richtig ungestört gewesen. Es wurde Zeit, die Mutter seines Kindes besser kennen zu lernen, schließlich war sie seit ihrem Schwur Teil seiner Familie geworden, und sowieso war er sehr fasziniert von der jungen Frau. Noch nie hatte er das Bedürfnis gehabt, einer Dame seine Welt zu erklären, oder ihr zu zeigen, was ihn bewegte. Rio bewegte ihn, und er wollte ihr zeigen, wieso. "Komm mit, meine Schöne." So löste er sich wieder von ihr und nahm sie an die Hand. Er führte sie hinunter zum Strand, blieb jedoch fern von den Bereichen, die vollgestellt mit Liegen waren. Nur ungern würde er einem diesem dubiosen Sonnenbrillen-Verkäufern begegnen. Mit dem Kinn deutete er auf das türkis glitzernde Wasser, während er mit Claire durch den Sand ging. Er hatte ihren irritierten Gesichtsausdruck bemerkt, und er wollte sie aufklären.
"Surfen nennt man das. Sieht leicht aus, ist es aber gar nicht. Bei meinem ersten Besuch hat mich ein Einheimischer zu einem Surf-Wettbewerb herausgefordert, und naiv wie ich war, habe ich zugesagt", erzählte er peinlich berührt, "Es hat lange gedauert, bis ich es konnte, aber den Wettbewerb habe ich trotzdem nicht gewonnen. Neben dem Profi sah ich ziemlich alt aus. Aber wenn du magst, kann ich es dir beibringen." Er lächelte mild. Ja, auch ein Zachary Jones überwand sich zu Muggelaktivitäten, denn tief im Inneren war er gar nicht so intolerant, wie er tat. Und da es ihm hier niemand zum Vorwurf machen konnte, dass er hier Dinge tat, die er sonst nicht tun würde, nutzte er diese Zeit aus, um seinen Horizont zu erweitern. Er hätte Freude daran, Claire das Surfen beizubringen, allerdings beherrschte er nicht den Kleidungswechselzauber, den die Hauselfen auf seiner Party gewirkt hatten. Sie müssten schon ganz klassisch Badekleidung kaufen, wenn sie nicht nackt schwimmen wollten. Obwohl das Zachary eigentlich ganz gut gefallen würde...
"Es gibt hier viele tolle Läden, die Frauenherzen höher schlagen lassen. Wenn dich einer anspricht, können wir dort ruhig hinein", erklärte er noch freundlich. Heute sollte sich alles um sie drehen.

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Claire Bennett
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BeitragThema: Re: On a Valentine´s Day   Do 25 Feb 2016 - 0:02

Zach blieb neben mir stehen, während ich auf der Mauer stehen blieb und den Menschen auf dem Meer zusah. Es sah ziemlich schwierig aus sich auf den wackeligen Brettern halten zu können, doch Jeder stand Sekunden später wieder darauf. Es musste wohl sehr viel Spaß machen. Ich bemerkte wie Zach mich nervös näher an sich zog und meine Hand nahm, so als würde er verhindern wollen, dass ich von der Mauer fallen könnte. "Dein Ernst?" fragte ich kichernd. Die Mauer auf der ich stand ging ihm gerade mal bis zur Hüfte. Das Kichern verwandelte sich in ein ungläubiges Strahlen als er mir zuflüsterte, dass er verrückt nach mir war. "Ich dachte du bist immer beherrscht und lässt dich von Nichts aus dem Konzept bringen?" fragte ich und legte meine Arme um seine Schultern. Ich sah zu ihm herunter und legte meine Stirn gegen seine. "Sehr enttäuschend, Mr. Jones. Bin nun ich hier die Vernünftige?" raunte ich ihm zu und schloss glücklich die Augen.

Zach erzählte, dass er schon des Öfteren in Rio gewesen war. Den Grund für seine Reisen erfragte ich lieber nicht, doch ich war mir sicher, dass es auch mit der besonderen Stimmung an diesem Ort zu tun hatte. Ich freute mich, dass er an diesem Ort so unbeschwert war. Diese Seite von Zach kannte ich bisher noch nicht. Ich war immer davon ausgegangen, dass er ein wahrhaftiger Workaholic war, der nur schwer abschalten konnte. Er wirkte gelassen und glücklich, ein Bild dass mir ein wohliges Gefühl bereitete. "Es ist wunderschön hier." Ich nahm sein Gesicht in meine Hände und fuhr mit dem Finger über seine Wange. "Danke, dass du mich hierher gebracht hast." Ich merkte, dass ihm dieser Ort sehr wichtig war, hier kannte ihn niemand und er musste kein wichtiger Geschäftsmann mehr sein, der ständig auf alles Acht geben musste, sondern konnte einfach nur Zach sein.  

Ich nickte als Antwort auf seine nächsten Worte. Ja, hier konnten wir endlich so zusammen sein wie wir es immer gewollt hatten. Kein Verstecken in dunklen Gassen, keine gestohlenen Küsse. Es war fast wie in Berlin, nur ohne die ungewissen Gedanken ob er mich mochte oder doch nicht. Er mochte mich. Das war eine Tatsache. Ich lächelte wieder und ließ mich von ihm leidenschaftlich küssen. Ich umarmte ihn darauf hin und ließ mir von ihm von der Mauer herunter helfen. Er zog mich mit sich und ich folgte ihm. Es ging näher an das Meer. Dieses Meer war ganz anders als das was ich kannte. Es war blau und die Wellen trugen weiße Schaumkronen. Das Meer an Englands Küsten war wild, grau, aufbrausend und von einer ganz anderen Schönheit wie dieser Ausblick. "Surfen?" wiederholte ich nachdem Zach mir die Freizeitaktivität erklärt hatte, der die Menschen auf den Brettern nachgingen. "So leicht sieht es gar nicht aus." sagte ich und beobachtete einen Mann, der mit wackeligen Beinen versuchte das Gleichgewicht zu halten. "Du meinst wir können das auch ausprobieren?" Ich grinste über das ganze Gesicht und versuchte mir Zach in einem dieser Anzüge vorzustellen, die ein paar wenige der "Surfer" anhatten. Ich hatte Zach noch nie ohne einen Anzug gesehen. Also eigentlich schon, doch dabei hatte er gar nichts angehabt. "Wenn du mir das so anbietest, dann nehme ich das Angebot an." Ich sah zu ihm auf um in seinem Gesicht abzulesen ob er es wirklich ernst meinte, doch kein Schalk lag in seinen Zügen. "Dann brauche ich aber etwas zum Baden." Ich zeigte an mir herab. "Das Kleid ist nicht so geeignet und ich denke du willst deinen Anzug auch nicht ruinieren." Ich zwinkerte ihm zu und trat einen Schritt weiter an ihn heran. "Wollen wir damit anfangen?" fragte ich und weitete den Knoten seiner graue Krawatte, die Anzugjacke hatte er schon ausgezogen. Langsam öffnete ich den Knoten und entwirrte ihn. Die Krawatte lag nun in meiner Hand und ich ließ sie neckisch in den Sand zu meinen Füßen fallen. Das konnte gut und gerne so weiter gehen, doch wir waren leider nicht alleine am Strand. "Ich hab da vorne einen kleinen Laden mit Sonnenhüten und Strandmatten gesehen, lass uns da gucken." schlug ich vor und zog ihn an der Hand zurück zur Promenade.

Ich war mir sicher, dass ich bei meinem Rundumblick einen Laden entdeckt hatte, der die Sachen verkaufte die wir brauchten. Es war zwar keiner der exklusiven Läden, die Zach sonst besuchte aber er würde seinen Bedürfnissen schon gerecht werden. Unser Eintreten in den kleinen Laden wurde von einem Klangspiel angekündigt, welches durch die Bewegung der Tür ausgelöst wurde. Wie umständlich und eintönig…Gab es hier keine sprechenden Schrumpfköpfe? Die Wände waren vollgestopft mit Souvenirs und Klamottenstapeln, Hüten, Landkarten, Holzstatuen und Sonnenschirmen. Ich fuhr mit der Hand über den Postkartenständer neben mir und sah mich dann nach den Bademoden um. In der letzten, hinteren Ecke gab es dann das was wir suchten. Kurze Shorts, T-Shirts in allen Größen mit bunten Palmen bedruckt, Bikinis und Badetücher mit großen Emblemen darauf. Zuerst widmete ich mich den Bikinis, die allesamt ziemlich knapp geschnitten waren. Liefen hier alle so rum? Ich entschied mich für ein schlichtes, graues Exemplar mit schwarzen Trägern, welches mir wohl nicht gleich bei der ersten Welle vom Körper gerissen werden konnte. Ich klemmte mir den Bikini unter den Arm und hängte mir dann ein graues, weites T-Shirt und Jeans-Shorts darüber. Dann betrat ich damit die Umkleide. Der Bikini passte mir wie angegossen, T-Shirt und Shorts auch. Das Shirt hatte einen witzigen Schnitt, die eine Schulter war unbedeckt. Kritisch ließ ich meinen Blick über meinen Körper schweifen. Es war jetzt fast 1 1/2 Monate her, dass ich meine Schwangerschaft bestätigt bekommen hatte. Seither hatte ich wenig davon verspürt. Die Kotzattacken waren fast zum Erliegen gekommen, dafür waren Migräne und Unwohlsein geblieben. Ich fuhr leicht mit der Hand über meinen Bauch, der nur minimal eine kleine Wölbung zeigte. Kein Grund zur Panik, doch ich zog trotzdem das weite T-Shirt an. Ich war mir zwar sicher, dass man mir meine Schwangerschaft nicht ansah, fühlte mich dennoch ein wenig unwohl. Ich behielt die Sachen direkt an und ging mit meinem roten Kleid zu einer der Verkäuferin. "Hallo?" sprach ich sie auf Englisch an und hoffte, dass sie mich verstand. "Tauschen?" fragte ich und deutete auf mein Outfit und das Kleid, welches ich ihr entgegen hielt. Das Kleid war von einem bekannten Designer, sogar in der Muggelwelt, und war um ein Vielfaches mehr Wert als die Klamotten, die ich gerade am Leib hatte. Sie begutachtete das Kleid, riss überrascht die Augen auf, quietschte schrill auf und nickte dann zustimmend. Das war also auch geklärt. Vor der Kasse waren eine Art Sandale aufgebaut, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Sie bestand aus einer Gummisohle, die nur mit zwei Riemen am Fuß befestigt war. Interessant. Ich nahm mir ein Paar, schlüpfte aus meinen hochhackigen Schuhen und trat diese auch an die Verkäuferin ab. Beim Anblick meiner Schuhe fing sie fast an zu weinen. Diese merkwürdigen Sandalen waren unglaublich bequem und praktisch. Man konnte einfach hineinschlüpfen. Die Verkäuferin tippte mir auf die Schulter und deutete auf meine Ohrringe. "Oh. Ich verstehe." antwortete ich, nahm sie ab und ließ sie in ihre geöffneten Hände fallen. Die Dinger hatte ich eh nicht ausstehen können. Für die Ohrringe reichte sie mir eine Sonnenbrille und einen Hut. Mein Outfit war komplett. Ich wandte mich Zach zu, der auch dabei war seinen Anzug gegen andere Klamotten auszutauschen. "Wie findest du das?" fragte ich ihn und nahm die Sonnenbrille kurz ab um ihm in die Augen sehen zu können. Ich drehte mich einmal vor ihm und wartete eine Reaktion ab. "Bezahlt hab ich auch schon." Ich wusste, dass er wieder für mich bezahlt hätte und dies mit Freude getan hätte. Aber so war ich zumindest meine alten Klamotten los geworden und musste sie nicht weiter mit mir rumschleppen. "Bist du fertig?" Der Laden verkaufte auch die Bretter, die man zum "Surfen" brauchte und ich besah sie mir genauer während Zach weiter T-Shirts anprobierte.

Claires Outfit:
 


Zuletzt von Claire Bennett am So 28 Feb 2016 - 2:10 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: On a Valentine´s Day   Sa 27 Feb 2016 - 12:08

Natürlich ließ er sich nie aus dem Konzept bringen, doch Claire verzauberte ihn mit ihrem Charme, und nahm ihm die Kontrolle über seine Gedanken und sein Handeln. Am deutlichsten hatte man das doch am Abend vor Silvester gesehen, da hatte er es einfach überhaupt nicht mehr ausgehalten, Abstand von dieser Frau zu nehmen. Es war heftig, wie sehr es ihn im Aufzug zu ihr hingezogen hatte, und wie sehr er es genossen hatte, seine Lippen endlich auf ihre legen zu dürfen.
"Tja, deine Schuld" - er sah sie scherzhaft mahnend an, worauf er ihre Hand zu seinen Lippen führte und sanft ihre Fingeknöchel küsste - "Und gern geschehen. Die Frau meiner Träume soll schließlich das Land meiner Träume kennen lernen." Er fühlte sich hier sogar schon so wohl, dass er ein kleines Strandhaus gekauft hatte. Eine Hexe namens Fernanda passte darauf und auf das dazugehörige Stückchen Strand auf, wenn Zach in London oder sonst wo war, und hielt es sauber und bereit, damit der Clubbesitzer jederzeit dort auftauchen konnte. Doch noch nie hatte er eine Frau dorthin mitgenommen; es war praktisch wie mit seinem Schlafzimmer. Zu intim, als dass er jemanden dort übernachten lassen wollte. Doch mit Claire war es anders. Er würde sein schlafzimmer sogar umdekorieren, wenn sie sich dadurch dort wohler fühlen würde. Die Liebe konnte schon erstaunliche Dinge mit einem Mann machen...

Sie schien interessiert daran zu sein, Surfen zu lernen, und darüber freute der Zwilling sich. Es war auch einfach ein perfekter Vorwand, um die dunkelhaarige Schönheit im Bikini zu sehen, und mal ganz ehrlich - welchem Mann gefiel das nicht? Surfen war zwar nicht leicht, doch er war sich sicher, dass eine ehemalige Quidditchspielerin sich geschickt dabei anstellen würde.
"Ja, wir sollten uns geeignete Kleidung suchen. Ich hätte den Anzug nach diesem Abend sowieso weggeschmissen, aber man muss ihn ja nicht unbedingt mit ins Wasser nehmen. Ist eh zu warm", gab er zu und zuckte mit den Schultern. Plötzlich ging die Jüngere an seine Krawatte, grinste neckisch und befreite ihn von dem formellen Kleidungsstück, um es dann in den Sand fallen zu lassen. Ja, so konnte das ruhig weiter gehen, es weckte Erinnerungen in dem jungen Mann, und unbewusst biss er sich auf die Unterlippe. Diese Frau machte ihn noch wahnsinnig. Nicht wegen der Krawatte, das olle Ding war ihm völlig schnuppe, sondern weil sie ihm das Gefühl gab, so unglaublich machtlos zu sein, sobald sie ihren Charme einsetzte. Eine gefährliche Gabe, mit der eine Frau so manches Chaos stiften konnte, doch er vertraute Claire, dass sie ihn nicht hintergehen würde.
"Na dann wollen wir mal", kam es dann von ihm, als er sich wieder einigermaßen eingekriegt hatte. Sie brauchten Badekleidung, Handtücher und weiteres Strandzubehör, wenn sie surfen wollten.


Im Laden trennte sich das Paar kurz. Während Claire bei den Bikinis guckte, sah Zach sich bei den Badeshorts um, und hatte auch recht schnell ein Exemplar gefunden, dass ihm gefiel. Er hatte zwar in seinem kleinen Stranddomizil genug Kleidung für sich, doch wenn sie schon was für die ehemalige Slytherin kauften, konnte er für sich auch gleich etwas holen.
Er entschied sich für eine schwarze Badeshorts mit grünen, gekreuzten Streifen. Die Suche nach einem passenden Shirt dazu war schwierig, denn scheinbar hatten die üblichen Kunden dieses Geschäfts nicht ganz so breite Schultern und einen weniger trainierten Torso, sodass die meisten Shirts, die er anprobierte, zu eng waren. Da es scheinbar keine Lösung des Problems mit den Schultern gab, entschied er sich schließlich für ein schwarzes Tank Top. Eine Sonnenbrille und schwarze Flip Flops komplettierten das lässige Strandoutfit noch, ehe er mit seinem zusammengefalteten Partyanzug unterm Arm zur Kasse kam, wo Claire ihr neues Strandoutfit präsentierte. Ein wenig blieb er an den nackten Beinen hängen, doch das Gesamtpaket gefiel ihm sehr gut.
"Sehr schön. Hast du gut ausgesucht", bemerkte er mit einem Lächeln, "Und die Idee mit dem eintauschen ist genial, auch wenn ich das Kleid an dir vermissen werde. Aber vielleicht kann die Frau etwas daraus machen." Und so legte er den kostbaren Anzug auf den Tresen, worauf die Frau fast in Ohnmacht fiel. Woher kamen diese Kunden nur, dass sie so wervolle Designerstücke einfach so gegen Touristen-Kleidung tauschten?
Als nächstes ging Claire zu den Surfbrettern, während Zach eine Strandtasche, Strandtücher, gekühlte Getränke und Sonnencreme kaufte. Gerade Claires blasse Haut brauchte dringend Schutz bei dieser strahlenden Sonne, und gerne half Zach ihr dabei, die Sonnencreme auf ihrem Rücken zu verteilen. Die Verkäuferin ließ den charmanten Briten ruhig mitnehmen, was er brauchte, denn die Kleidung von ihm und seiner Begleiterin waren mehr wert als die Hälfte der Souvenirs in diesem Laden...
Bei den Surfbrettern entschied er sich für ein schwarzes mit grünen Streifen, und auch Claire konnte sich eines aussuchen, worauf sie einfach so, Hand in Hand und mit den Surfbrettern unter ihren Armen, den Laden verließen.
"So, wo möchtest du lieber üben? Hier am öffentlichen Strand, oder dort, wo es etwas ruhiger ist?", fragte er nun. Ihm war es egal ob sie hier blieben, wo das Leben tobte, oder zu seinem eigenen Stückchen Strand. Sie bekam die Erlaubnis, seine privatesten Räume zu sehen, so sie sie denn überhaupt sehen wollte.

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Claire Bennett
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BeitragThema: Re: On a Valentine´s Day   So 28 Feb 2016 - 5:20

Ich wandte mich zu Zach um, um zu sehen wie weit er mit der Wahl seinen Klamotten war. Er trug nun schwarz-grüne Badeshorts und ein schwarzes Tank Top, welches sich über seinen Muskeln spannte. Ich seufzte kurz verliebt auf während ich ihn weiter musterte. Es war ein wenig merkwürdig ihn in Freizeitkleidung zu sehen. Er wirkte viel jünger, nicht so ernst wie in seinen Anzügen. Er trug auch eine Sonnenbrille, alles in allem passten wir vom Outfit her perfekt zueinander. Lässig und sportlich. Seinen Anzug gab Zach auch an die Verkäuferin ab, deren Nerven blank waren. Es kamen auch nicht alle Tage Kunden in den Laden, die ihre teuren Kleider gegen Shorts und Sonnenbrille eintauschten, für den Bruchteil des Wertes. Zach besorgte noch eine Strandtasche mit allerlei Inhalt während ich mir die Surfbretter näher ansah. Die Dinger gab es in allen möglichen Farben: gelb, rot, schwarz, mit Punkten, halb-nackten Pin-Ups, oder Haibissspuren. Ich entschied mich für ein grünes Brett mit einer Palme darauf. Zach war nun auch bereit, wählte ein Schwarzes und wir verließen Hand in Hand des Laden. Ich nahm mir noch zwei Badetücher im Hinausgehen und winkte der Verkäuferin zum Abschied.

Das Brett war überraschend leicht, ich konnte es unter dem Arm tragen. Zuerst ging es zurück zum Strand. Dort fragte Zach mich ob wir gleich hier ins Wasser sollten oder lieber an einer privateren Stelle. "Ich denke es wäre gut wenn wir noch ein paar Meter in die Richtung gehen würden." erklärte ich und zeigte den Strand hinunter, dort wo nicht so viel Trubel war wie hier. Zusammen liefen wir durch den feinen Sand in die Richtung in die ich gezeigt hatte, Zach trug sein Brett und die Tasche und ich folgte mit meinem Brett. Wir sind schon ein schönes Pärchen. Bestimmt sahen das die anderen Menschen um uns herum genauso. Die lagen entweder auf Badematten und sonnten sich, bauten Sandburgen oder aßen Eis. "Ola. Chica!" rief ein junger Mann, der zu einer Gruppe gehörte an der wir gerade vorbei liefen. Ich blieb stehen und er pfiff laut, seine Freunde lachten. Ich musste augenblicklich grinsen. Waren alle Männer hier so offen? Ich antwortete auf diese Anmache nichts, sondern sah zu, dass ich wieder zu Zach aufschloss, der schon einige Meter weiter gegangen war. "Da bin ich." sagte ich und umschloss seine Hand mit meiner. Einige Meter weiter blieben wir stehen und ich sah mich um. Hier war definitiv weniger los als an der Promenade. "Lass uns hier bleiben. Hier ist es schön." Ich legte mein Brett ab, entfaltete eines der Handtücher und ließ mich darauf nieder. Meine Füße vergrub ich im Sand, ein wundervolles Gefühl. Zach ließ sich neben mir nieder und ich griff in die Tasche. "Was ist das?" frage ich und zog eine Flasche mit weißlichem Inhalt heraus. "Sonnencreme. LSF 50." las ich vor und überflog den Text auf der Rückseite. "Eine Schutzcreme vor der Sonne?" fragte ich ungläubig. "Sowas haben die Muggel drauf?" Ich musste kichern und drückte ein wenig der weißen Creme auf meinen Handrücken. "Gegen Sonnenbrand oder wie?" Ich verteilte einen Teil der Creme auf meinen Oberarmen, der Schulterpartie und meinen Beinen. Die Creme zog ziemlich schnell ein und kühlte meine erhitzte Haut. Dann zog ich mein T-Shirt aus und warf Zach die Tube zu. "Kannst du mir den Rücken eincremen?" fragte ich und zwinkerte ihm zu. Ich legte mich auf den Bauch und wartete, dass er sich mir widmete. Seine Hände auf meinem Rücken fühlten sich schön an, kräftig aber trotzdem sanft. So wie in Berlin…Mit einem Seufzen kommentierte ich die Eincrememassage und schloss die Augen, während meine Gedanken abschweiften. Ich hatte mich die letzten Tage so sehr danach gesehnt mit ihm alleine sein zu können, dass es mich fast verrückt gemacht hatte. Seit ich in London war, waren wir uns distanzmäßig so nah, aber doch so fern. Wir konnten uns trotzdem nicht sehen. Unsere Liebe bleib weiterhin ein Spiel mit dem Feuer. Wir konnte nicht einfach ungezwungen durch die Winkelgasse spazieren, was wäre wenn uns jemand sehen würde? Doch hier war alles anders. Nachdem Zach fertig war schlug ich die Augen wieder auf und setzte mich hin.
"Ich bin so froh, dass wir endlich ungestört sind." murmelte ich und rückte näher an ihn heran, dann kletterte ich in seine Arme und schlang meine Beine um seine Hüfte. Ich ließ meinen Blick über sein Gesicht gleiten und prägte mir jede Stelle genau ein, damit ich sie mir in Momenten in denen ich nicht bei ihm war in Erinnerung rufen konnte. Meinen Kopf legte ich an seine Schulter und sog seinen Duft ein, einen Duft den ich so gut kannte und von dem ich nicht genug bekommen konnte. Wir verharrten eine Weile so und begnügten uns damit, dass wir einander gefunden hatten. Doch dann löste ich die Umarmung und stand auf.
"Willst du mir jetzt das Surfen beibringen?" rief ich und zog meine Hose aus. Nun trug ich nur noch meinen Bikini, doch das war nicht unangenehm. Schließlich hatte er mich schon mit weniger Klamotten am Leib gesehen. Ich nahm das Surfbrett an mich und rannte in Richtung Wasser. Ich lief ein paar Meter hinein, bis zu den Oberschenkeln nass war. Dann drehte ich mich zu Zach um, den ich hinter mir vermutete.
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BeitragThema: Re: On a Valentine´s Day   So 21 Mai 2017 - 17:02

Zach ging weiter, als die jungen Männer seiner Freundin hinterher pfiffen, auch wenn es ihn ein wenig nervte, dass diese sie so direkt anmachten, doch auch, wenn es ihm in den Fingern kribbelte, konnte er sich davon abhalten, den Einheimischen mit der Faust zu zeigen, was Respekt bedeutete. Er war äußerlich die Gelassenheit in Person, auch wenn das Tempo, mit welchem er Claires Hand ergriff, als diese wieder zu ihm aufgeschlossen hatte, durchaus verriet, dass das Verhalten der jüngeren Brasilianer ihn ein wenig nervös machte.
Es dauerte nicht lang, bis sie an ein Stückchen Strand gekommen waren, das deutlich dünner besucht war als jenes, welches direkt an der Promenade gelegen hatte. Beide machte es sich auf den Handtüchern bequem, richteten sich ein und genossen die Sonne auf die Haut sowie den warmen Sand an den Füßen. Es war ein wunderschöner Tag, und besser könnte er sich seinen Valentinstag nicht vorstellen. Endlich war er wieder mit Claire alleine.
Die schöne Ex-Slytherin holte den Sonnenschutz aus der Tasche, schien jedoch irritiert über die Creme, welche sie in dieser Form noch nie gesehen hatte. Zachary selbst bevorzugte es, Tränke als Sonnenschutz zu benutzen, doch leider hatte er derzeit keine dabei, da dieser Ausflug außerplanmäßig vonstatten ging. Aber gut, das Muggel-Pendant dazu war auch nicht übel.
Unauffällig beobachtete er, wie Claire ihre schlanken Beine mit der Creme einrieb, wobei er sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte und sich selbst, nachdem er das Top ausgezogen hatte, ebenfalls eincremte, um nicht später hummerrot in England anzukommen. Natürlich half er der Jüngeren dann dabei, sich den Rücken einzucremen.

Sanft und doch mit leichtem Druck massierte er die Creme in ihre makellose Haut ein. Auch die Schultern cremte er ein, und obwohl er ihre Taille schon eingecremt hatte, konnte er nicht anders, als seine Hände noch einmal sanft über ihre Silhouette streicheln zu lassen, nachdem er den Sonnenschutz überall verteilt hatte. Ihre Figur kam bei Sonnenlicht und ohne Kleidung deutlich besser zur Geltung als im gedämpften Licht einer Hotelzimmer-Lampe. Womit hatte er nur so eine wunderschöne Frau an seiner Seite verdient?
Nachdem er fertig war, schmiegte sie sich an ihn und wickelte ihre Beine um ihn, und er genoss es, ihre Haut auf seiner zu spüren. Leicht gruben sich die Finger seiner rechten Hand in ihre Taille, während die andere Hand ihren Oberschenkel hielt, sodass er sie sanft ein wenig näher zu sich zog. Auch er sah ihr ins Gesicht, verliebt und fasziniert von ihrer makellosen Erscheinung.
"Ich auch. Es kommt viel zu selten vor", raunte er tief, worauf er die Arme um sie schlang, um sie noch fester an sich zu drücken, als sie ihren Kopf auf seine Schulter legte. Diese Nähe ließ seine Gedanken abschweifen und er konnte nicht anders, als ihr neckisch und doch liebevoll mit den Lippen ins Ohrläppchen zu kneifen, worauf er leidenschaftliche, langsame Küsse ihren Hals entlang schickte. Während hier nicht so viele Menschen, hätte er frech den Knoten ihres Bikinis geöffnet, doch leider waren sie hier nicht allein.

Ohnehin schwebte Claire wohl etwas anderes vor, denn sie löste sich plötzlich, um das zu tun, was sie eigentlich vorhatten. Surfen.
"Klar. Schnapp dir dein Brett." Er grinste schief, stand auf und nahm ebenfalls sein Surfbrett, um Claire in das kühle Nass zu folgen. Kaltes Wasser machte ihm nichts aus, weshalb er schnell zu ihr aufgeschlossen hatte. Im Wasser ließ er das Brett los, um seine Arme um Claire zu schlingen. Sein Gesicht war ihrem ganz nahe, und frech funkelten seine Augen, als er in ihre sah. "So, die erste Lektion deines Surflehrers lautet... halte stets dein Gleichgewicht." Damit tauchte er unter, um direkt unter ihr hoch zu kommen, sodass sie auf seinen Schultern sitzen würde, wenn er wieder im Oberschenkel-tiefen Wasser stand. Mit ihr auf den Schultern ging er dann tiefer ins Wasser, die Bretter zog er hinter sich her, bis er bis zur Brust im Wasser stand. "Das funktioniert ja schon mal ganz gut. Also, Lektion zwei. Habe keine Angst davor, ins Wasser zu fallen." Dann ließ er sich lachend nach vorne ins Wasser fallen, sodass er Claire gleich mit ins Wasser reißen würde. Natürlich würde er ihr aber auch helfen, schnell wieder an die Luft zu kommen. "Also, dann versuch mal, dich auf das Brett zu heben. Leg dich dann auf den Bauch und paddel mit den Armen." Damit stemmte er sich auf sein eigenes Brett, wobei seine vor nässe glitzernden Arme sichtbar angespannt waren. "Wer zuerst bei der Boje ist!" Damit zeigte er lachend auf eine orangefarbene Boje, die den Badebereich abtrennte, worauf er begann, auf dem Surfbrett zu besagter Boje zu paddeln.
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Claire Bennett
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BeitragThema: Re: On a Valentine´s Day   So 21 Mai 2017 - 23:34

Zach war dich hinter mir, ich spürte seinen Blick auf meinem Körper und mir wurde bewusst, dass er mich wohl noch nie bei helligtem Tag so knapp bekleidet gesehen hatte. Das Wasser war trotz der Hitze angenehm kühl. Es war so klar, dass ich bis auf den Grund sehen konnte. Das seichte Wasser reichte einige Meter ins Meer hinein, man musste ein Stück laufen um in tiefere Bereiche zu gelangen. Nach kurzer Zeit reichte mir das Wasser bis zur Hüfte, nun hatte Zach zu mir aufgeschlossen und legte seine Arme von hinten um mich. Ich schloss die Augen und lehnte mich an ihn. Ich lauschte seinen Worten und bevor ich den genauen Sinn dahinter verstehen konnte hatte er mich schon losgelassen und war untergetaucht. „Zach?“ fragte ich überrascht und wandte mich um. Ich erkannte seinen Körper unter mir und stieß einen quietschenden Laut der Überraschung aus als er direkt unter mir wieder auftauchte und seine starken Schultern mich trugen. Mit mir auf dem Rücken lief er weiter ins tiefere Wasser, ich hielt mich an seinem Kopf fest um mich vor einem Fall zu bewahren. „Was hast du vor?“ fragte ich, meine Worte wurden durch ein Auflachen beendet. Ich versuchte die Balance auf seinem Rücken zu finden während er meine Beine festhielt. „…wieso sollte ich ins Wasser…“ fing ich an, doch meine Worte wurden durch eine plötzliche Bewegung von Zach gestört. Er hatte sich fallen lassen und ich war natürlich mit gestürzt. Das Wasser schlug über meinem Kopf zusammen und ich war nun komplett nass. Unter Wasser kniff ich instintkiv die Augen zusammen. Ich fing an zu strampeln um wieder an die Oberfläche zu gelangen. Arme packten mich und ich kam lachend wieder zum Stehen. „War das so etwas wie ein Einstand?“ fragte ich und strich mir mit der Hand die Tropfen aus dem Gesicht. Mein Haar, welches ich offen trug, hing nass an meinem Rücken herab. Ich flocht es schnell und ließ es dann in einem Zopf über der Schulter hängen. Zach hatte unsere Surfbretter herangeholt und ich nahm meines in Empfang. Das Bord trieb auf der Wasseroberfläche wie ein Stück Rinde. Das sollte mich also halten? Ich tat wie geheißen und versuchte auf das Brett zu gelangen. Mit einem Sprung robbte ich hinauf und drehte meinen Körper so, dass ich die Länge des Brettes ausfüllte. Meine Arme ließ ich seitlich im Wasser baumeln, man musste Paddelbewegungen machen um vorwärts zu kommen. Ich wartete bis Zach auch auf seinem Brett saß und war dann bereit für weitere Anweisungen. Er zeigte auf einen kleinen roten Punkt abseits von uns und startete ein kleines Wettrennen. Hatte er nicht vom letzten Mal gelernt? Damals hatten wir uns in einem Londoner Park beim Joggen getroffen und waren um die Wette gerannt. Damals war er an Land als Verlierer hervorgegangen, wer von uns wohl schneller im Wasser war? Er hatte einen kleinen Vorsprung, doch ich versuchte mir aller Kraft zu ihm aufzuschließen. Doch ich hatte keine Chance. Er holte die gesamte Kraft aus den Armen, da konnte ich nicht mithalten. Beim Näherkommen erkannte ich, dass der orangene Punkt ein kleiner Schwimmkörper war der auf den Wellen tanzte. Er schien den Bereich der Badenden zum offenen Meer hin abzugrenzen. Dahinter war das Reich der Surfer. Ein Dutzend von Ihnen tummelte sich hier, saß auf den Brettern in der Sonne oder ritt auf den Welle, welche ausgehend aus den Weiten des Ozeans auf das Festland zu rollten. Eine leichte Brise wehte mir um das Haar und die Möwen über unseren Köpfen kreischten. Ich tat es Zach nach und befestigte eine dünne schwarze Leine um mein rechtes Fußgelenk. Diese sollte verhindern, dass das Bord zu weit vom Körper wegtrieb. „Es sieht gar nicht so schwer aus. Einfach hinstellen, oder?“ Das war besser gesagt als getan. Das was von weitem so einfach aussah war ein Ding der Unmöglichkeit. Sobald ich mich mit zitternden Beinen aufgerichtet hatte, wackelte das Bord so stark, dass ich wieder zurück ins Wasser fiel. Bei Zach sah es ganz anders aus. Selbstsicher stand er auf seinem Brett und versuchte mir Tipps zu geben. Die Wellen taten die übrige Arbeit. Immer wieder klatschten sie gegen das Brett und brachten mich zu Fall. Es dauerte eine Weile bis ich den Dreh heraus hatte. Doch dann stand ich relativ sicher. „Was sagt man dazu! Vielleicht steckt in mir doch noch ein Naturtalent!“ rief ich Zach zu und breitete meine Arme aus um das Gleichgewicht besser zu halten. „Wooow.“ kam es dann von mir und ich ruderte mir den Armen. Wie sollte ich das bloß bei den richtigen Wellen schaffen? Aus Richtung Horizont kamen einige Wellen auf uns zu und ich positionierte mein Brett in ihre Richtung. Ich machte es Zach nach und stand auf. Was wie ein Kinderspiel bei den anderen Surfern, eingenommen Zach, aussah, war in Wirklichkeit alles andere als einfach. Die Welle traf auf das Brett und ich im Wasser. „Wie hältst du die Balance?“ fragte ich genervt und sah Zach hinterher, der die nächste Welle ohne Probleme meisterte.
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Zachary Jones
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BeitragThema: Re: On a Valentine´s Day   Di 23 Mai 2017 - 21:46

Nachdem er die Leine an seinem Bein befestigt hatte, blieb er erst einmal auf dem Brett sitzen, um amüsiert Claires erste Versuche, auf dem Brett zu stehen, zu beobachten. Natürlich hätte er einfach "nein" sagen können, als sie fragte, ob sie sich nun einfach hinstellen müsse, doch so war es einfach viel lustiger. Ja, ihr Ehrgeiz war sogar irgendwie süß. Doch leider würde sie so nicht weiter kommen - sie war zu ungeduldig, wollte zu schnell die Fortschritte sehen. Wenn man die tollen Surfer in der Nähe beobachtete, war dies nur verständlich, schließlich machte dieser coole Anblick selbst Lust auf richtiges Wellenreiten, doch Claire war einfach noch nicht so weit.
"Mensch, du hast es ganz schön eilig", grinste der smarte Brite gelassen, welcher sich demonstrativ auf sein Brett stellte und locker darauf stehen konnte, um ihr mit frechem Grinsen zu zeigen, wie leicht es doch war, "So kann das aussehen, wenn man es kann." Eine kleine Stichelei, die sie absolut nicht böse verstehen sollte. Er nahm sie nur liebevoll auf den Arm. "Aber ich kann dich beruhigen: du musst dich gar nicht auf dein Brett stellen, zumindest noch nicht. Das mit der Balance kommt wie von selbst, aber dafür musst du erst mal ein Gefühl für das Verhalten des Ozeans entwickeln."
Nun legte er sich auf das Brett, bäuchlings, wie vorhin, als sie gepaddelt waren. Das kleine Wettrennen hatte er gewonnen, allerdings auch nur, weil er wusste, wie man mit dem Surfbrett unter Wellen hindurch tauchte, während Claire von den Wellen immer wieder ein Stück nach hinten gedrückt worden war. "Duckdiving" nannte sich dieser Trick, doch die schöne Hexe hatte es wahrscheinlich zu eilig, als dass sie darauf Lust hätte, diese Grundlage zu lernen. Zumindest ging Zach davon aus, da sie nun schon mehrfach scheiternd versucht hatte, auf ihrem Brett zu stehen...

"Als erste Übung solltest du dich auf dem Bauch liegend vom Wasser tragen lassen", schlug er dann vor, worauf er auf eine heranrollende Welle zeigte. "Paddel auf sie zu und lass dich von ihr treffen. Dein Brett wird sich dabei von selbst in die Strömungsrichtung drehen. Alles was du dann noch tun musst, ist dich an der Spitze deines Surfbretts festzuhalten und dich treiben zu lassen. Und das machst du dann so lange, bis du das Gefühl hast, die Kraft des Wassers einschätzen zu können." Er lächelte zuversichtlich. "Wenn du dich dann sicher genug fühlst, kannst du versuchen, auf dein Board aufzuspringen, sobald die Welle dich trägt. Halte die Knie locker, um mit den Wellenbewegungen mitgehen zu können und beuge dich leicht vor. Die Hände kannst du zum ausbalancieren deines eigenen Gewichtes nehmen. Ich zeige dir mal, wie das aussehen soll, wenn du fleißig geübt hast." Neckisch streckte er ihr die Zunge raus, worauf er auf dem Bauch liegend auf die nächste Welle zupaddelte. Gekonnt sprang er auf sein Brett, als dieses die Welle traf, und mit spielerischer Leichtigkeit gelang es ihm, sich auf dem Brett zu halten. Ein Gefühl der Freiheit und Unbekümmertheit überkam ihn, und dieses sah man ihm deutlich an. In diesem Moment war er kein Geschäftsmann, kein Killer, kein Giftmischer. Er war einfach nur Zach. So musste es sich im Paradies anfühlen.
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BeitragThema: Re: On a Valentine´s Day   Mo 29 Mai 2017 - 22:27

„Eilig? Ich habe einfach keinerlei Geduld.“ pflichtete ich Zach bei und versuchte mir einigen gezielten Bewegungen meiner Beine unter Wasser sowie mithilfe der Kraft meiner Arme wieder hinauf auf das Brett zu gelangen. Bei Zachary sah das so einfach aus, ich fühlte mich sehr schwach und ungelenkig. Eigentlich war ich ziemlich sportlich und geschickt, doch das Surfen wollte mir nicht so gut gelingen. „Wo hast du es gelernt?“ fragte ich ihn interessiert und sah zu ihm auf, während ich kniend und mit ausgestreckten Armen auf dem Brett hin und her wackelte. „Ich dachte du hast immer so viel zu tun. Wie kommt es, dass du Surfen kannst? Schließlich braucht man ja anscheinend einige Stunden um es zu lernen. Oder bin ich die Einzige die es nicht auf Anhieb schafft auf dem Ding stehen zu bleiben?“ Ich musste kichern und verlor prompt wieder die Balance. Ich hörte seinen Erklärungen aufmerksam zu und versuchte seine Hilfestellungen zu beherzigen. Ich tat es ihm nach und legte mich bäuchlings auf das Brett. Nun konnte ich mit den Armen paddeln. Die nächste Welle rollte auf uns zu und ich wappnete mich davor wieder vom Brett gespült zu werden. Ich hielt mich am Brett fest und die Welle traf auf das Brett. Aber anders als in den Momenten zuvor konnte ich mich auf dem Brett halten und bekam langsam das Gefühl für die Wellen, welche immer wieder das Brett zum schwanken brachten. Einige Minuten verstrichen, in denen ich einfach nur auf dem Brett lag und Zach dabei zusah wie er eine Welle nach der nächsten ansteuerte und diese mit Eleganz meisterte. Dann versuchte ich es auch selber. Die ersten Versuche scheiterten. Doch dann hatte ich den Dreh raus. Man musste den Moment abpassen wenn die Welle kurz davor war das Brett anzuheben. Genau dann sprang ich auf und konnte mit angewinkelten Knien die Welle nehmen. Das ging noch sehr wackelig, aber es klappte. Ich sah wieder hinüber zu Zach, welche einige Meter entfernt surfte. Er wirkte gelassen und glücklich, so sah man ihn nicht oft. Zumeist war er eher reserviert und nachdenklich. Aber wenn wir zusammen waren dann spielte alles andere keine Rolle, kein Stress oder Probleme trübten unserer Stimmung. Wir genossen es einfach beieinander zu sein und diesen schönen Tag sinnvoll nutzen zu können.

Als es langsam dunkel wurde und die Sonne rot glühend im Meer versank hatte ich es zumindest schon mal geschafft gerade auf dem Surfbrett zu stehen ohne nicht direkt herunter zu fallen. Aber es würde wohl noch ein paar Übungsstunden brauchen bis ich richtig surfen konnte. Wir saßen nebeneinander am Strand, die Surfbretter steckten hinter uns im Sand. Zach hatte Weintrauben und geschnittene Ananas an einem Stand erstanden und ich aß das Obst genüsslich, während er neben mir lag und eine Flasche irgendeines Getränkes entkorkte. „Es ist wunderschön hier.“ murmelte ich und zeigte in Richtung des Sonnenunterganges. Der Strand hatte sich geleert, nur ein paar junge Männer spielten in einiger Entfernung ein Ballspiel der Muggel, welches die Lehrerin für Muggelkunde wohl als Fußball bezeichnet hätte. „Danke, dass du mich hierher gebracht hast.“ Ich beugte mich zu ihm hinüber und gab ihm einen innigen Kuss, der ein wenig nach Ananas schmeckte.
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BeitragThema: Re: On a Valentine´s Day   Sa 24 Jun 2017 - 17:48

"Auch ein vielbeschäftigter Mann wie ich braucht mal seine Pausen. Und eben diese verbringe ich am Meer, bevorzugt hier", beantwortete er ihre Frage, während er auf seinem Surfbrett trieb und schief grinsend ihre Versuche, sich auf dem Brett zu halten, beobachtete. Dass er diese knapp bemessene Freizeit nicht nur fernab seines beruflichen Umfeld sondern außerdem noch mit sportlichen Aktivitäten verbrachte, dürfte Claire an dieser Stelle nicht wundern. Zachary erinnerte sich an das Joggen und das kleine Training damals im Park. "Ich habe es in Monterey gelernt. Jack, der Barkeeper, hat es mir beigebracht. Wieso der das kann, weiß ich allerdings nicht." Er musste lachen, denn ihm fiel auf, dass er dies nach all der Zeit ruhig einmal hätte Fragen können. In der Gesellschaft der Zauberer war es nicht üblich, sich mit Muggelsport aufzuhalten, doch Zach konnte seine Faszination dafür, welche sich schon damals im Waisenhaus entwickelt hatte, einfach nicht komplett verbergen. Damals hatte er mit seinem Bruder immer Wrestling oder Fußball gespielt und nicht selten gewonnen. Doch Jack kam aus einer reinblütigen Familie aus Kalifornien - es war unwahrscheinlich, dass seine Eltern ihm das Surfen beigebracht hatten, beziehungsweise ihn überhaupt in die Welt der Muggel eingeführt hatten. Das Verhältnis zwischen Zauberern und "No-Majs", wie Muggel dortzulande genannt wurden, war schließlich noch immer nicht ganz so entspannt wie in England. Wie es auch war, Zach würde den homosexuellen Barkeeper irgendwann mal fragen.
"Und ich kann dich beruhigen - ich habe ewig gebraucht, um es zu lernen", übertrieb er mit einem aufmunternden Zwinkern, darauf abzielend, ihre Motivation ein wenig anzukurbeln. Ewig hatte er nicht gebraucht, aber er wollte sie nicht kränken, weshalb er seinen sportlichen Erfolg gezielt herunterspielte. "Man darf nur nicht aufgeben, es zu versuchen." Damit gab er ihr das Signal, sich die nächste Welle zu schnappen, um mit dieser zu üben.

Einige gescheiterte Versuche später zeigten sich schon erste Fortschritte, welche Zach zufrieden beobachtete, wenn er nicht gerade selbst auf einer Welle ritt. Nach einigen Stunden kündigte die untergehende Sonne den Einbruch des Abends an, und es wurde etwas kühler, doch die Wärme der Sonne reichte noch aus, um die nassen Körper zu trocknen, während sie sich von der sportlichen Tätigkeit erholten. Das dunkle, nasse Haar hatte Zach nach hinten gestrichen, doch vereinzelt vielen ihm wieder ein paar feuchte Strähnen in die Stirn, während er eine Flasche brasilianischen Rotweines mit einem an einem Stand erstandenen Billig-Korkenzieher entkorkte. Den Korken ließ er in den Sand fallen, doch er trank noch nicht, stattdessen sah er verliebt die schöne Hexe an, die neben ihm saß und sich den Sonnenuntergang ansah. Ja, es war wunderschön. Sie war wunderschön.
"Ich bin froh, mit dir hier zu sein, Claire", raunte er tief und leise, als sie sich zu ihm beugte, worauf sich ihre Lippen an sanft aber innig an seine schmiegten. Ein Kuss bei Sonnenuntergang - es war das wohl romantischste, das Zachary je erlebt hatte, und obwohl es natürlich nicht der erste Kuss zwischen ihm und Claire war, schaffte sie es, in ihm genau dieses Gefühl wieder und wieder zu erwecken. Es war aufregend, spannend und neu mit ihr, jedes Mal, was auch immer sie taten, und ein wenig kam es Zach so vor, als wäre sie mit einem Farbeimer in sein graues Leben gekommen, um alles mit Farbe zu füllen. Normalerweise mochte er es schlicht, schließlich gab es so nichts, das ihn vom wesentlichen ablenken konnte, aber sie ließ ihn seine alten Prinzipien vergessen. Alles, was nun zählte, war Claire. Frech war sie in seine Welt gestolpert, welche sich nur um ihn gedreht hatte. Und nun hatte sie beides ersetzt: seine Welt und seinen Mittelpunkt, während er selbst nur noch der Mond war, der sie in ständiger Anziehung zu ihr umkreiste.

ENDE
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