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 01.02.2015 | Jede Unterhaltung kann bereichernd sein. Selbstverständlich nicht nur an Worten

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Farine Chantealee
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BeitragThema: 01.02.2015 | Jede Unterhaltung kann bereichernd sein. Selbstverständlich nicht nur an Worten   So 10 Jan 2016 - 1:06

Beendet war das Duell, aus dem sie als Siegerin hervor gegangen war, hart war es gewesen und der Gegner nicht zu unterschätzen, auch wenn sie es vorher schon nicht getan hat, so tat sie es jetzt noch viel weniger. Mit einer Verbeugung hatte es begonnen, mit einer Verbeugung hat es geendet. Ein kurzer Wortwechsel kam noch zu Stande, zwischen den beiden Kontrahenten, als die junge Professorin zu Jones blickte. Sie neigte ein letztes Mal den Kopf zu Professor Melbourne verabschiedete sich mit der für sie üblichen Art, kühl und ruhig. Leicht strich sie über das hellgraue Kleid, bedankte sich noch für das Duell welches sie noch einmal irgendwann wiederholen sollten und folgte dem Kollegen, Nathaniel Jones Professor für Zauberkunst. Die Sternwanderin hatte es nicht eilig und doch waren Ihre Schritte ein wenig ausgreifender als sonst, wenn auch nicht weniger elegant – manche Schüler behaupteten, dass sie sich lautlos näherte, schwebend, beinahe bedrohlich - als sie dem Zauberkünstler mit dem Perlweißen Lächeln folgte. Graue Augen blickten auf den Rücken des Zauberers, mit dem sie den letzten intensiven Kontakt an Neujahr hatte, als die Sache mit den beiden Slytherin Schülern gewesen ist, die nun nicht mehr unter Ihnen weilten und Ihr Ende vor dem richtigen Anfang gesucht haben. Sie schüttelte den Gedanken an die beiden ab, dafür jedoch wanderte der Gedanke an den verletzten Ryan Goodwill, der nicht nur der Cousin der einen Schülerin war, sondern auch nach seinem Exkurs wieder nach Hogwarts gekommen ist. Aber Ihre Gedanken wanderten weiter, denn danach waren die Unterhaltungen sporadisch gewesen und an diesem Tag hatte die junge Astronomin das Bedürfnis sich mit dem Kollegen zu unterhalten. Etwas das selten passierte, da sie meistens Professor Wells ansteuerte, wenn es um diverse Arten der Kommunikation ging.

Wenig persönlichen Kontakt pflegte sie und auch wenn Ihr der Umgang mit den Kollegen nicht zu wider war, war es grade jetzt, wo sie noch immer frisch auf Ihrem Posten war, ein Bedürfnis geworden, die anderen ein wenig Näher kennenzulernen oder auch das, was man wusste zu vertiefen. Einfacher war es für sie dabei den Kollegen anzusprechen, den sie genauso lange kannte wie Ihren engsten Vertrauten. Seid der Nacht am See, in der sie Ihm noch ein wenig über die Sterne gelehrt hatte, hatte sie das Verhältnis schon deutlich erwärmt wenn man davon sprechen konnte bei der Professorin die allgemein hin mittlerweile als Eiskönigin tituliert wurde. Einer der Kollegen wo es Ihr nicht so schwer fiel sich mit eben jenen zu Unterhalten. Leicht zögerte sie, als sie die rechte Hand nach seinem Arm ausstreckte, wie sollte sie Ihn ansprechen? War sie es die Ihn mit seinem Vornamen ansprechen sollte? War sie es, die darauf warten sollte, dass er das Du benutzte? Sie waren bald zwei Jahre Kollegen. Sie entschied sich für das, was sie bisweilen immer gemacht hatte, dabei berührten Ihre Fingerkuppen zaghaft seinen Unterarm als sie Ihn zurück hielt und mit der rauchigen, dunklen Stimme ansprach. „Professor Jones, kann ich sie für einen Augenblick von Ihren weiteren Arbeiten abhalten,“ begann sie etwas zögerlich, als sie Ihn eingeholt hat und neben Ihm her ging. Die grauen Augen blickten zu Ihm empor, während sie sprach, und deutlich spürte sie es: hinter Ihnen war allgemeine Aufbruchstimmung, die Champions wurden von Ihren Häusern lauthals gefeiert und auch die Professoren zogen sich langsam zurück um Ihren Beschäftigungen nachzugehen. Erwartungsvoll sah sie den Mann an, wieso sie Ihn ansprach war ihr in diesem Augenblick gar nicht mal so wichtig, es fühlte sich für sie richtig an, dass sie das Gespräch suchte und hoffte, dass der Kollege nicht zu beschäftigt war. Im Hintergrund konnte man den weiterhin verrückt spielenden Himmel erkennen, der seid Wochen schon nicht so war, wie er sein sollte, Ihre Gedanken blieben jedoch nur kurz daran hängen, als sie die Reaktion von Professor Jones vernahm.
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Nathaniel Jones
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BeitragThema: Re: 01.02.2015 | Jede Unterhaltung kann bereichernd sein. Selbstverständlich nicht nur an Worten   Di 12 Jan 2016 - 13:44

Interessiert, aber nicht voll und ganz bei der Sache, beobachtete der Zauberkünstler das Duell der Kollegen. Eine Vorstellung aus welcher die Schüler noch viel lernen könnten, auch wenn das wohl die wenigsten wirklich taten. Mit diesem Duell würde der heutige Eventtag sein Ende finden und das würde den Zwilling dazu zwingen sich erneut mit seinen privaten Problemen zu beschäftigen. Die Raben hatten den Bruder ausfindig gemacht. Eine Konfrontation war dringend nötig. Eine Konfrontation mit Zachary und mit Nathaniels altem Leben. Ein altes Leben, in welchem er bereits jetzt schon wieder tief drin steckte. Seit dem Moment, in welchem er dem verstorbenen Schülern die leeren Phiolen abgenommen hat und weitere Beweise aus den Schlafsälen entfernt hatte, war die Vergangenheit wieder zur Gegenwart geworden. Wie weit durfte er gehen, um alte Sünden zu verschleiern und wie viele weitere durfte er dafür begehen? Fragen, welche er nicht beantworten konnte und sie sich aus diesem Grund auch so selten wie möglich stellte. Das der Diebstahl von Beweismittel Grenzen überschritt war jedoch mehr als offensichtlich.
Das Dilemma war erstens, dass man die Vergangenheit nicht ändern konnte und zweitens, dass man jeden Fehltritt, welchen man zur Verschleierung beging, in dem Moment, in welchem er vollendet war, mit dem ersten Punkt entschuldigen konnte. Es war so als hätte er vor Jahren einen Dominostein angestoßen, welcher bis heute weitere Steine zum fallen brachte. Die einzige Möglichkeit zu entkommen waren offene Worte und jedes Zögern verschlimmerte die Situation. Doch es gab einfach zu viele Gründe alles zu verschleiern und geheim zu halten.
Fast wäre er zusammengezuckt, als er unerwartet am Arm berührt wurde. Es war die Schulleiterin, welche mit ihm sprechen wollte. Ein Umstand, welcher das nächste große Problem seines Lebensstils zum Vorschein brachte. Paranoia. Die Worte der Schulleiterin könnten der Anfang einer netten Unterhaltung sein, aber genau so gut könnte sie auch Dinge herausgefunden haben, welche sie nie wissen sollte.
"Nathaniel", bot er ihr das längst überfällige Du an. "Natürlich dürfen sie", entgegnete er schließlich freundlich. Freundlichkeit - Eine geschätzte Angewohnheit, aber in erster Linie ein weiteres Symptom.
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: 01.02.2015 | Jede Unterhaltung kann bereichernd sein. Selbstverständlich nicht nur an Worten   Di 12 Jan 2016 - 16:24

Erst holte die Professorin den älteren Professor ein, legte vorsichtig eine Hand auf seinen Arm um auf sich aufmerksam zu machen, etwas was die Sternwanderin sonst nicht machte, aber es war Ihr danach mit dem Zauberkunstprofessoren zu sprechen. Sie nahm Ihre Hand vorsichtig zurück und legte beide Hände auf den Rücken, ein zögerliches aber nicht unehrliches Lächeln konnte man erahnen auf den Zügen der Sternwanderin. Seid sie zur Schulleiterin ernannt worden war, schien auch der letzte Rest von lockerer Haltung verloren gegangen zu sein. Ein leichtes neigen des Kopfes folgte, als er Ihr das Du anbot, auch etwas das bisweilen eher schwer abgegangen war einzuführen für sich selber. Ein Umstand Ihrer Erziehung, aber jetzt, wo der Kollege den Anfang gemacht hatte, konnte sie es auch annehmen. Reichte man die Hand, wenn einem das Du angeboten war in einer solchen Situation?

Man kannte sich schon lange. Länger als viele andere Kollegen mit denen sie wesentlich weniger Zeit verbracht hatte und auch weitaus weniger Unterhaltungen geführt hatte. „Wie sagt man so schön? Auf einem Bein steht es sich schlecht. Nenn mich doch bitte Farine,“ ein Spielbrett auf dem sie sich eher schlecht bewegte, höfliche Konversation auf der Ebene des Du's. Langsam drehte sich die brünette Hexe ein wenig um und deutete auf einen der Pfade die über die Ländereien der Schule führten. „Was halten sie... Du von einem Spaziergang?“ Einfacher vielleicht als nur rumzustehen und hoffentlich war der kleine faux-pas nciht zu sehr aufgefallen. Dabei glitt Ihr Blick leicht in den Himmel die Veränderungen der letzten Wochen waren gravierend, deutlich war es an den Vögeln und den Farben zu erkennen.

„Wie geht es Ihnen.. Dir? Verzeihung, es ist eine Angewohnheit.“ Keine Phrase, keine einfache Floskel, es war eine ehrliche Frage, was man wohl wusste, wenn man sie ein wenig kannte, denn leere Worte richtete in der Regel nicht an jemanden, außer sich selber. Aber nicht nur daran konnte man es erkennen, sondern weil sie Ihren Blick zu dem Mann schweifen ließ, den sie schon fast zwei Jahre kannte. Noch immer war sie ein wenig erschöpft von dem Duell, doch es war nicht so aufreibend, dass sie den Spaziergang – so der Kollege diesem zustimmen würde – nicht überstehen würde, dabei blieben die Hände weiterhin auf dem Rücken der jungen Frau liegen. Wie einst bei Professor Ian Fraser, der an der Universität Ihr Mentor war. Und doch war es Ihr anzusehen, dass es Ihr unangenehm war, dass sie nicht so schnell aus Ihrer Haut kam, nur wenigen bot die Französin das Du an oder nahm es eben so an.
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BeitragThema: Re: 01.02.2015 | Jede Unterhaltung kann bereichernd sein. Selbstverständlich nicht nur an Worten   Fr 15 Jan 2016 - 13:07

Ein einfaches Nicken beantwortete die erste Frage der Astronomin und die beiden entfernten sich in langsamen und gleichmäßigen Schritten von der Arena. Noch immer war unklar, was der Grund für dieses Gespräch sein sollte. Denn auch, wenn Nathaniel nichts gegen ein paar Worte unter Freunden gehabt hätte, schätzte er die Schulleiterin nicht als eine Frau ein, welche ein Gespräch ausschließlich zu Vergnügen führte. Das zeigte sich schon allein darin, dass es der jüngeren anscheinend nicht leicht fiel von der förmlichen Anrede abzuweichen und ihn zu duzen.
"Gratulation zum Sieg. Eine bemerkenswerte Vorstellung", gratulierte er ihr dann, bevor sie, erneut mit Schwierigkeiten, nach seinem Wohlergehen fragte. Möglicherweise steckte da sogar ehrliches Interesse hinter, aber war das nicht eben jene Frage, auf welche man nicht selten log, um den anderen nicht mit den eigenen Problemen zu belasten. In dem Fall war er sogar gezwungen nicht ganz ehrlich zu sein, denn 'Ich bin in letzter Zeit etwas nachdenklich, weil mein Bruder für den Tod der beiden Slytherins verantwortlich ist und ich Beweismittel versteckt habe' wäre eine absolut kontraproduktive Antwort. "Ich kann mich nicht beschweren. Es sind merkwürdige Zeiten und es geschehen Dinge, welche ich nicht zu interpretieren weiß, aber das geht uns wohl allen so. Geht es dir ähnlich?" Die Arena lag nun schon ein Stück zurück und sämtliche Geräusche von feiernden Schülern waren verstummt. Der Wald rückte in unmittelbare Nähe. Ein ohnehin schon unheimlicher Ort, welcher durch den Tod von Mason und Swan nicht weniger unheimlich wurde. Dazu kam die Färbung des Himmels, welche mehr als nur unnatürlich wirkte. Es musste einen Grund dafür geben und wenn jemand etwas über den Himmel wusste, dann war es die Astronomin. "Haben sie eine Erklärung für die Färbung des Himmels? Ich habe so etwas noch nie gesehen." Zwar hatte er schon damals einen grün erleuchteten Himmel gesehen, allerdings waren daran die Todesser und ihre Male schuld. Es unterschied sich außerdem von der moosgrünen Färbung des heutigen Tages. Zudem brach sich das Licht an der Sonne selbst in blauen und violetten Tönen. Ein Phänomen, welches sich der Zauberkünstler nicht erklären konnte. Nicht einmal eine plausible Theorie wollte ihm in den Sinn kommen.
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: 01.02.2015 | Jede Unterhaltung kann bereichernd sein. Selbstverständlich nicht nur an Worten   Sa 16 Jan 2016 - 0:14

Sie versuchte Ihre Schritte den seinen anzupassen, aber auch er schien ebenso sie eigenen Schritte denen der Schulleiterin nicht zu viel vorzugreifen. Es war ein angenehmes Tempo, welches sie anschlugen, die Arena hinter sich lassend dabei. Es war ein erster, ruhiger Anfang des Gesprächs. Er gratulierte Ihr zum Sieg. Doch für sie war es kein wirklicher Sieg gewesen. Es war eine Darbietung mit ungewissem Ende. „Es war eine willkommene Abwechslung, den Schülerin etwas mehr zu zeigen als das, was in den normalen Unterricht gehört und was sie eines Tages können werden, wenn sie sich nur Mühe geben und ein gewisses Talent mitbringen,“ erklärte sie ruhig. Aber dann kam die Frage der Fragen. Jene nach dem befinden des anderen. Leicht faltete die Astronomin die Hände auf dem Rücken, ehe sie sanft den Kopf wiegte.

„Oui, es sind Zeiten die noch nicht zeigen, was sie mit uns vor haben. Wir stehen wie das Reh im Lichtkegel und können uns nicht bewegen, weil wir nicht wissen, was auf uns zu kommen wird,“ meinte sie nachdenklich. Aber dann blickte sie zum größeren empor und nickte sanft. Etwas, was sie nicht gern zu gab. Auch Ihr ging es so. „Wir werden den Tag vor uns haben, an dem alles einen Sinn ergeben wird. Wie die Laufbahnen der Sterne oder Experimente die nach vielen und langen Versuchen endlich glücken. Und doch sehe ich zuversichtlich in die Zukunft, denn noch weiß ich nicht, was kommen wird. Aber trotz allem werde ich die Dinge die in die Bahnen gekommen sind, nicht außer Acht lassen.“ Sie sprach selten so viel an einem Stück, aber es schien Ihr wichtig zu sein, mit dem älteren zu kommunizieren und gar seine Meinung zu dem zu hören. Beide Professoren näherten sich dem Waldrand, der Stelle an der man Mister Mason und Miss Swan gefunden hatte.

Es war ein merkwürdiges, fast beklemmendes Gefühl an der Stelle vorbei zu gehen und doch, umso mehr zeit verging, desto leichter würde es einem fallen, da war sich die brünette Hexe sicher. Über den beiden Lehrkräften war der Himmel noch immer merkwürdig verfärbt, bedrohlich und Unheilverkündend. Diesmal war es an Jones und nicht an der Sternwanderin zurück in alte Verhaltensweisen zu verfallen. „Non, Nathaniel, auch ich habe einen solchen Himmel noch nie gesehen. Nicht in dieser Art.“ Meinte sie und blickte für einen Augenblick empor. Als sie ein junges Mädchen war, hatte sie die Muster der Todesser gesehen, das dunkle Mal, hatte erlebt was es hieß um die Eltern zu bangen die in der Schlacht von Hogwarts kämpften.

„Ich habe einst, als ich noch im Studium war, mich mit meinem damaligen Professor unterhalten. Es ging um etwas ähnliches, aber ich forsche schon geraume Zeit nach, was es damit auf sich hatte, doch bin ich dem Rätsel selbst auch noch nicht weiter auf die schliche gekommen. Es ist, als fehlte mir ein Puzzlestück, ehe ich der Lösung näher kommen kann,“ erklärte sie. Zwar hatte sie gewisse Veränderungen am Nachthimmel entdeckt, aber die Sterne verrieten auch Ihr nicht alles. „Aber, es ist nicht nur am Tage so, sondern auch bei Nacht. Die Sterne scheinen uns etwas mitteilen zu wollen, nur kann ich die Botschaft noch nicht lesen.“ Sie lächelte ein wenig wehmütig und sah den Kollegen an. „Ich wollte gern noch in die Bibliothek gehen in den kommenden Tagen, vielleicht finde ich dort etwas, was uns bei dem Rätsel helfen könnte.“ Das Du war nur eine Frage der Gewohnheit, sie spürte es.

„Wenn Du noch Schüler wärst, hättest Du dich bei dem Turnier angemeldet?“
Kurz schmunzelte sie, vielleicht sollte sie mal den Professor, den sie gern 'Zahnweiß' nannte mal fragen, ob er mit Ihr etwas trinken würde. Sie war keine Person die viel zu sich nahm und sich auch in der Regel nicht betrank, aber dann würde die eine Frage Ihr wohl leichter fallen, welche sie Ihm schon lange hatte stellen wollen.
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BeitragThema: Re: 01.02.2015 | Jede Unterhaltung kann bereichernd sein. Selbstverständlich nicht nur an Worten   So 17 Jan 2016 - 14:42

Es war ein Stück weit beunruhigend, dass auch die Astronomin nicht wusste, was die Veränderungen des Himmels verursachte. Sie hielt es für eine Botschaft. Natürlich musste es eine Ursache geben, nur wie fand man die Quelle einer solchen Veränderung. Nicht selten dachte der Zauberkünstler daran ebenfalls nachzuforschen, aber es fehlte der Ansatzpunkte. Er wusste nicht, wie er beginnen sollte. Es gab nicht einmal einen Hinweis auf die Quelle des sonderbaren Phänomens. "Vielleicht werden wir in der Bibliothek zu zweit schneller fündig. Wenn Du Hilfe gebrauchen kannst", bot er an. Einerseits, weil ihn die Sache wirklich interessierte, aber auch, weil ihm das eine Aufgabe gab, welche ihn von den unangenehmeren Dingen, welche bevorstanden, abzulenken vermochte.
Noch immer erkannte der Zwilling keinen genauen Grund für das aktuelle Gespräch und die nächste Frage der Schulleiterin machte die Vermutung, dass sie wirklich nur ein freundschaftliches Gespräch führen wollte, immer wahrscheinlicher.
Um die Frage beantworten zu können, musste er kurz nachdenken. Es gab die Zeit, in der er mit seinem Bruder die Versammlungen genutzt hätte, um selbstgebrautes unter den Schülern zu verteilen. In dieser Zeit wäre eine Teilnahme wohl nicht in Frage gekommen. Dann war da aber noch der Teil seiner Schulzeit, in welcher er sich von seinem Bruder abgekapselt hatte. Der Teil, an welchen er sich viel lieber erinnerte. "Man hätte mich wohl als schwierigen Schüler beschreiben können. Nicht umsonst verbrachte ich den Großteil meiner Schulzeit an der Seite der Weasley-Zwillinge. Zumindest, bis diese die Schule vorzeitig verließen. Aber man grundsätzlich waren wir für jedes Abenteuer zu haben. Vermutlich hätte ich mich angemeldet. Wie sieht es bei dir aus?"
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: 01.02.2015 | Jede Unterhaltung kann bereichernd sein. Selbstverständlich nicht nur an Worten   So 17 Jan 2016 - 19:32

Ihre Hände lagen noch immer auf dem Rücken verschränkt, der Blick empor gerichtet, während das hellgraue Kleid – eine Nicht-farbe die kaum bis selten an Ihr zu erblicken war – leicht an Ihre Gangart angepasst mitschwang. Wenn die Astronomin nur wüsste, welcher der vielen Wege, der vor Ihnen lag der Richtige war. Aber, wie konnte man sich je sicher sein, bis man den Weg hinter sich gelassen hat? Es grenzte schon an die Formulierung eines Muggelstämmigen Zauberers, der besonders im Jahre 1949 bekannt war und durch sein 'Gesetz' unsterblich wurde. Murphys law. Das was schief gehen konnte, würde schief gehen. Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.

Weiterhin unterhielten die beiden Professoren sich, grade auch über diese Färbungen des Himmels, das Omen was es sein könnte, oder die Gefahr die in der Luft lag. Genau würden sie es zu diesem Zeitpunkt noch nicht analysieren können. Kaum hatte die junge Schulleiterin Ihren Satz beendet, schlug Ihr der Kollege etwas vor, etwas, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Ein wenig verdutzt war sie, aber dann stahl sich ein zaghaftes schmunzeln auf die Züge der jungen Frau. „Diese Hilfe nehme ich sehr gern an,“ nickte sie also zu seinem Angebot. Das letzte Mal, als sie über einem Rätsel gebrütet haben, war auch zugleich Ihr erstes Zusammentreffen gewesen. Damals in der großen Halle, als Professor Wells Ihnen seinen Nacktkater vorstellte. Es waren anderthalb Jahre seither vergangen, anderthalb Jahre mit vielen Kollegen wechseln, Aufgaben die wie Hürden wirkten, solang bis man sie hinter sich hatte.

„Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich die Arbeit mit jemandem zusammen machen könnte. Grade weil vier Augen mehr sehen als zwei und ich halte dich für einen klugen Kopf,“ das musste sie ihm vielleicht auch mal sagen, nicht nur weil es stimmte. Sondern weil sie ihn beim letzten Treffen am See zu einem Unterricht genötigt hatte, aber eher weil sie das Thema selber so interessant fand und Ihm die Faszination näher bringen wollte. Noch immer schlenderte die brünette Hexe mit dem dunkelgrauen Hexenhut neben dem Zauberkunstprofessor und Hauslehrer von Hufflepuff her. Sie hörte Ihm schweigsam zu, aber deutlich interessiert, da sie immer mal wieder die grauen Augen auf Ihm ruhen ließ und zaghaft den Kopf neigte, an den passenden Stellen, während er erzählte. Ein schmunzeln war in Ihrem linken Mundwinkel zu erkennen, was sie jünger und auch irgendwie ein wenig frecher wirken ließ. „Ich hätte dir nicht zugemutet, dass Du mit den legendären Weasleys gemeinsame Sache gemacht hast,“ sagte sie, aber es klang nicht überrascht.

Es war eher wie eine Feststellung, aber nicht abwertend. „Abenteuer,“ sie nickte etwas. „Doch schon, ich hätte mitgemacht bei dem Turnier. Wobei ich bei gewissen Aufgaben sicher nicht mal in der goldenen Mitte gewesen wäre,“ sagte sie schmunzelnd. „Aber, ich hatte bei anderen Abenteuern immer einen gewissen kleinen Vorteil, den ich auch genutzt habe,“ es war ein offenes Geheimnis, schließlich war sie offiziell gemeldet im Ministerium, dass sie ein Animagi ist. Auch wenn sie es Ihrem Kollegen bisweilen nicht auf die Nase gebunden hatte. Das größte Rätsel Ihrer Schulzeit aber war das Tagebuch über Julian Melark, welches sie einst mit Logan geschrieben hatte. „Aber sowas wie die Weasleys,...“ kurz verstummte sie.

„Doch wenn auch nicht so spektakulär. Und auch eher zufällig. Ich gebe zu, es wissen die wenigsten Personen, aber Zaubertränke sind für mich ein Thema mit sieben Siegeln. Ich habe einmal beim Professor einen Trank ziemlich verhauen. Es hatte eine ganz einfache Aufgabe sein sollen, alle anderen haben es auch geschafft. Ich muss wohl zu viel Nieswurz und Feuersalamandereier rein getan haben. Zumindest endete es damit, dass der Professor eine Woche lang schnupfen hatte und bei jedem Niesen hatte der gute wie ein Drache Feuer gespuckt, seine Nasenhaare waren vollkommen verbrannt und ich glaube seine Nase hatte auch ziemlich gelitten,“ unschuldig drein blickend schob sie die Unterlippe vor, ehe sie Ihren Kollegen wieder ansah. „Was wäre, wenn wir uns Ende der Woche in der Bibliothek treffen, vielleicht am Sonntag nach dem Frühstück, dann könnte man auch zusammen hingehen,“ das war ja fast wie damals in der Schule, dachte sie kurz und lachte innerlich, was sie aber versuchte nicht weiter kommen zu lassen als einen freundlicheren Blick. „So hätten wir Zeit und könnten einiges durchforsten, was uns in die Hände fällt.“ Schlug sie vor. Abwartend sah sie Ihn an, was er davon hielt oder eine bessere Idee hatte.
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